Mitten auf dem freien Feld – die portugesische Kirche ›Igreja da Ermida‹ in Porto Alto
Von Friedhelm Denkeler,

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Ingenieur bei einem Berliner Unternehmen war ich 1986 insgesamt über zwei Monate in Porto Alto, Portugal, bei einer Firma tätig. Da ich während dieser Zeit ein Auto zur Verfügung hatte, war ich in Portugal viel unterwegs und habe ausführlich fotografiert, so in der Nähe von Franca de Xira, mitten auf dem freien Feld die Kirche ›Igreja da Ermida‹. Höhepunkte waren die Besuche am Kap Cabo Espichel mit dem Kirchenkomplex ›Santuario de Nossa Senhora‹ und der Stierkampf in Vila Franca de Xira. An meinen freien Tagen war ich regelmäßig in Lissabon, unter anderem im Park ›Jardim da Fundação Calouste Gulbenkian‹ mit dem ›Calouste Gulbenkian Museum‹ und dem ›Centro de Arte Moderna‹. Zum Portfolio »Porto Alto – Impressionen aus Portugal« auf meiner Website LICHTBILDER.
Die Winteridylle und eine zugefrorene Wasserleitung
Von Friedhelm Denkeler,
Der strenge Winter 1962/1963 in Westfalen

Im Winter 1962/1963 überzog eine sibirische Kälte Deutschland. Als Jugendlicher habe ich in Westfalen diesen strengen Winter erlebt und scheinbar auch genossen, zumindest ergaben sich reizvolle Motive in dieser Zeit. Für den gesamten Winter registrierten die Meteorologen in Westfalen 26 »Eistage«, das sind Tage, an denen das Thermometer auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt bleibt. Der Boden war ungewöhnlich tief gefroren und die Wasserleitung zu unserem Haus war zum Ende der Frostperiode eingefroren. Spätestens dann muss auch das Genießen zu Ende gewesen sein.
Winter am Slatsee
Von Friedhelm Denkeler,

Der Name Schlachtensee geht nicht auf eine Schlacht zurück, sondern auf einen slawischen Begriff und verweist auf die slawische Zeit in der Mark Brandenburg. In einer Urkunde des einflussreichen Klosters Lehnin des Zisterzienserordens findet sich 1242 die einzige Erwähnung als Dorf ›Slatdorp‹ am ›Slatsee‹. Nach dieser Urkunde kaufte das Kloster den gemeinsam regierenden askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. Zehlendorf und Slatdorp mit zwei Seen und einem Wald für 300 Mark ab.
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