Was machen Zitronenfalter den lieben langen Tag?

Von Friedhelm Denkeler,

»Zitronenfalter falten keine Zitronen«, Foto + Grafik © Friedhelm Denkeler 2002
»Zitronenfalter falten keine Zitronen«, Foto + Grafik © Friedhelm Denkeler 2002

Der Zitronenfalter ist im Frühling einer der ersten Schmetterlinge, die man sieht. Seine leuchtend gelbe Farbe (beim Männchen) hat ihm den Namen eingebracht – auch wenn er, wie oben erwähnt, definitiv keine Zitronen faltet. Und was sagt Fritzchen dazu? Lehrer: ›Fritzchen, was ist das für ein Schmetterling?‹ ›Ein Zitronenfalter, Herr Lehrer!‹ ›Aber Fritzchen der hier ist grün und nicht gelb!‹ ›Vielleicht ist er noch nicht reif, Herr Lehrer!‹

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In dieser Kategorie erscheint am ersten Tag eines Monat öfter ein bildlich umgesetzter Post mit einem Zitat. Das kann eine Photographie mit einem Spruch sein oder ein Bild, das grafisch mit dem Zitat des Monats gestaltet wurde.

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Die Winter-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf 10 Filme von Januar bis März 2026

»Hamnet« von Chloé Zhao
»Hamnet« von Chloé Zhao

»Schauen Sie Filme auf dem Handy?« »Um Gottes willen! Da kann man ja nicht einmal Fußball drauf gucken!«
[Regisseur und Berlinale-Jurypräsident Wim Wenders im TAGESSPIEGEL-Interview am 12.02.2026]

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Winter zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Natürlich war auch »Hamnet« dabei, die Golden Globes-Gewinner 2026: Zwei Auszeichnungen für Bester Film (Drama) und Beste Hauptdarstellerin. Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026 und sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos. Deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

  • »Hamnet« von Chloé Zhao (Drama, Liebesgeschichte, Geschichte) mit Jessie Buckley, Paul Mescal, Emily Watson. Gegen die Vorstellungen ihrer Familien verlieben sich Agnes und Will ineinander und gründen eine Familie. Agnes ist unkonventionell, intensiv mit der Natur verbunden. Will flüchtet in geheime Welten in seinem Kopf und bringt diese zu Papier. Als ein schwerer Schicksalsschlag das Paar zu zerreißen droht, stürzt sich Will in seine Arbeit und verarbeitet seine Trauer in der Tragödie Hamlet.
  • »Der Fremde« von François Ozon mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin. Algier, 1938. Meursault, ein ruhiger und bescheidener Angestellter Anfang dreißig, besucht die Beerdigung seiner Mutter, ohne eine Träne zu vergießen. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer Arbeitskollegin. Schnell kehrt er in seinen gewohnten Alltag zurück. Doch bald wird sein Alltag durch seinen Nachbarn Raymond Sintès auf den Kopf gestellt, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften verwickelt. Bis sich ein tragisches Ereignis an einem Strand ereignet…
  • »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke« von Simon Verhoeven mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Laura Tonke, Devid Striesow. Der zwanzigjährige Joachim wird unerwartet an der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Von da an versucht er, seine Identität als junger Mann zwischen der Welt des Theaters und dem Alltag seiner exzentrischen Großeltern zu finden.
  • »No Other Choice« von Park Chan-wook mit Lee Byung-hun. Familienvater Man-soo verliert nach 25 Jahren seinen Job als Manager in einer Papierfabrik – und will unbedingt den Status seiner vierköpfigen Familie halten. Doch weil in Zeiten von Digitalisierung und AI der Jobmarkt kleiner wird, schmiedet er einen Plan: Er gründet eine Scheinfirma, kontaktiert jeden seiner Konkurrenten, lockt sie zu einem Treffen… und schaltet einen nach dem anderen aus.
  • »Marty Supreme« von Josh Safdie mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow. Marty hat keine Kohle, aber endloses Selbstvertrauen und den großen Traum vom Durchbruch als Tischtennis-Weltmeister. Für Ruhm und Erfolg riskiert er alles, doch bald ist halb New York hinter ihm her – sein Chef, seine Affären, seine Kontrahenten. Und je höher Marty greift, desto länger wird die Liste derer, die ihn fallen sehen wollen.
  • »Winter in Sokcho« von Koya Kamura mit Bella Kim, Roschdy Zem. In Sokcho, einer kleinen Stadt am Meer in Südkorea, führt die 23-jährige Soo-Ha ein routiniertes Leben zwischen den Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin, und der Beziehung zu ihrem Freund Jun-oh. Die Ankunft des Franzosen Yan Kerrand in der Pension, in der sie arbeitet, weckt Fragen über ihre eigene Identität. Während der Winter die Stadt betäubt, beobachten sie sich gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung.
  • »Nouvelle Vague« von Richard Linklater mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch. Paris, Ende der 1950er-Jahre: Der 28-jährige Jean-Luc Godard hat als Einziger in seinem Freundeskreis noch keinen eigenen Film gemacht. Mit einem verrückten Team, einem amerikanischen Filmstar und wenig Geld gelingt ihm schließlich unter abenteuerlichen Umständen mit AUSSER ATEM ein Meisterwerk, das in die Filmgeschichte eingehen und das Kino für immer verändern wird.
  • »Father Mother Sister Brother« von Jim Jarmusch mit Tom Waits. Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. In seinem neuesten Film lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Tiefen familiärer Beziehungen ausloten.
  • „Wuthering Heights“ von Emerald Fennell mit Margot Robbie, Jacob Elordi. Eine leidenschaftliche und turbulente Liebesgeschichte vor der Kulisse der Yorkshire-Moore, die die intensive und zerstörerische Beziehung zwischen Heathcliff und Catherine Earnshaw beleuchtet. ›Wuthering Heights‹ (Sturmhöhe) ist der einzige, 1847 erschienene Roman von Emily Brontë, der als Klassiker der englischen Literatur gilt. Handlung: Erzählt wird das Leben von Heathcliff, einem Findelkind, das auf dem Anwesen ›Wuthering Heights‹ aufwächst und eine obsessive Bindung zu Catherine Earnshaw entwickelt. Nach ihrer Heirat mit einem anderen Mann treibt Heathcliff eine rücksichtslose Rache voran, die mehrere Generationen zerstört.
  • »The Testament of Ann Lee« von Mona Fastvold mit Amanda Seyfried, Lewis Pullman. Nach der wahren Geschichte der Anführerin des Shaker-Kults verkörpert Amanda Seyfried die Figur der Ann Lee. Eine junge Frau, die im Manchester des 18. Jahrhunderts ihre Berufung in ihrer Beziehung zu Gott und einer ganz besondere Weise, zu beten, fand. In ekstatischem Gesang und Tanz finden die Shaker ihre Verbindung zum Himmlischen. Um mehr Anhänger zu finden, macht sich der Kult auf den Weg in die Staaten.

Römischer Frühlingsanfang

Von Friedhelm Denkeler,

»Römischer Frühling«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Römischer Frühling«, Rom, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2026 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma

»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009

Die optische Täuschung des Marcel Proust

»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009. Das zugrunde liegende Foto entstand 2009 im Optikpark Rathenow in Brandenburg. Weiterlesen
»Optische Täuschung«, aus dem Portfolio »Harmonie eines Augenblicks«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Das Phänomen der optischen Verwirrung in der Photographie

Wie mein Bild »Optische Täuschung« in der New York Times landete. Es gibt eine besondere Art von Photographien, in denen der Inhalt nicht sofort erkennbar ist und die beim Betrachter eine optische Verwirrung erzeugen. Es geht um Bilder, die durch unmögliche Gegenüberstellungen oder verwirrende räumliche Anordnungen verblüffen. Weiterlesen
»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Piazzetta Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016

Schwarzer Marmor vor blauen Himmel

»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016. Weiterlesen
»Scheunenviertel in Schlüsselburg«, Petershagen, Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Foto © Friedhelm Denkeler 1988

Das denkmalgeschützte Scheunenviertel in Schlüssel­burg – Ein historisches Juwel der Landwirt­schaft im Kreis Minden-Lübbecke in Ost-Westfalen

Bedingt durch die enge Bebauung des Ortes und die Hochwasser der Weser und Brandkatastrophen, wurde bereits seit dem 17. Jahrhundert ihre Erntevorräte außerhalb gelagert. Weiterlesen
»Elf«. Foto © Friedhelm Denkeler 2020

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen. Aber wo ist die andere Hälfte? Die andere Hälfte der Zahl 11 befindet sich natürlich auf der anderen Seite der Photographie! Weiterlesen
Cover der LP: Them: »The World Of Them«, 1966, Foto © Friedhelm Denkeler

Der Mann, der niemals lächelt

1966 – Them: »It’s All Over Now, Baby Blue«. Van Morrison mit »It’s All Over Now, Baby Blue« zum 70. Geburtstag. Song aus dem Album »The World of Them«. Das Original stammt von Bob Dylan. Inzwischen gibt es unzählige Cover-Versionen. Aber die Interpretation von Them ist und bleibt mein Favorit. Weiterlesen
»1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg«,Foto © Friedhelm Denkeler

1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg

Weg mit dem Paragrphen 2018: Das Volk selber soll entscheiden – Volksentscheid gegen den § 218. Foto © Friedhelm Denkeler 1975 Weiterlesen
»Westfälische Hofanlage«, Rahden, Ost-Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Der Bauernhof«, Foto © Friedhelm Denkeler 1977

Ein vollständig eingerich­tetes West­­fälisches Bauern­gehöft und eine Burg­ruine in Rahden

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Westfälische Landschaften«, 2001. Eine fotografische Hommage an die Kulturlandschaft zwischen Weserstrom und Teutoburger Wald: Erinnerungen, Entdeckungen und Kulturdenkmale Weiterlesen
»Der Moleküle-Mann in der Spree«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Der Moleküle-Mann in der Spree

Mit den drei Figuren erinnert Jonathan Borofsky daran, »dass sowohl der Mensch als auch die Moleküle in einer Welt der Wahrscheinlichkeit existieren und das Ziel aller kreativen und geistigen Traditionen ist, Ganzheit und Einheit innerhalb der Welt zu finden«. Weiterlesen
"Kabelnest", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Das Ei und die Kabelrolle – Wenn der Osterhase Elektriker wäre!

Keine Verwicklungen zu Ostern: Das perfekte Osternest für Elektriker! Und wer jetzt denkt, dass ein Osternest mit Kabelrolle nicht besonders hübsch aussehen kann, der irrt sich. Weiterlesen
»Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher» [Albert Einstein], Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich – aber wer gewinnt das Rennen?

Das Zitat des Monats: »Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher» [Albert Einstein], Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
»Telefunken magnetophon 300«, Halbspurgerät, Foto © Friedhelm Denkeler 1966, aus dem Portfolio »Erinnerungen – Ein Leben in Bildern»: »Jugend in Westfalen 1957 bis 1966)«: »Im Vierfamilienhaus Varl Nr. 264«

Das Girl mit dem Perlenring

1966 – Ross McManus: »Patsy Girl«. Ross McManus and the Joe Loss Blue Beats mit »Patsy Girl« und dem Telefunken magnetophon 300. Es blieb Ross McManus einziger Hit. 1970 nahm er noch ein Album mit Songs von Elvis Presley auf, sinnigerweise unter dem Titel »Elvis‘ Dad Sings Elvis«. Weiterlesen
Markusplatz» (Venezia ’79 la Fotografia«), aus dem Portfolio »Bilder einer Ausstellung – Versuch einer Rekonstruktion«, 1980, Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Der öffentliche Raum ist nicht mehr öffentlich

Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, eine Person ohne deren Einwilligung zu fotografieren. Aber in der Stadt zu fotografieren, ohne einen Passanten erkennbar abzulichten, ist oft unmöglich; denn Irgendeiner sieht immer in Richtung Kamera. Weiterlesen
»Motown auf dem Kurfürstendamm«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2013

The Summer 1965 of Motown

1965 – The Supremes: »Stop! In the Name of Love«. Stop in Hitsville USA im Namen der Liebe. Die sanfte Stimme von Cher und die eingängigen Melodien von Sonny machen diesen Song zu einem Klassiker. Gleichzeitig ist ihr größter Hit ein Symbol für die 1960er Jahre, zumindest in meiner Erinnerung. Weiterlesen
1965 – Udo Jürgens: »Siebzehn Jahr, blondes Haar«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler

Der große Abschied von der Zeit: Merci, Udo Jürgens

1965 – Udo Jürgens: »Siebzehn Jahr, blondes Haar«. Wie ich den Twist mit Anzug, Nyltesthemd und Brisk in den Haaren in der Tanzstunde lernte. Weiterlesen
1965 – Sonny & Cher: »I got Your Babe«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler

Ein unvergessliches Stück der Geschichte der Rockmusik

1965 – Sonny & Cher: »I Got You Babe«. Ein Symbol für die romantische und unbeschwerte Atmosphäre der 1960er Jahre. Der Song stieg auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100-Charts auf. Weiterlesen
1965 – Bob Dylan: »Like A Rolling Stone«, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler

Wie ein rollender Stein, der kein Moos ansetzt …

1965 – Bob Dylan: »Like a Rolling Stone« 2004 wurde das Lied vom Rolling Stone-Magazin zum besten Song aller Zeiten gekürt. Der Song bezieht sich auf das englische Sprichwort »A Rolling Stone Gathers No Moss«. Weiterlesen
»Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht, sieht also nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht«, Caspar David Friedrich, 1774-1840, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2007, Dresden, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht …

»Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht, sieht also nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht«. Dieses Zitat von Caspar David Friedrich, trifft auch auf die Photographie zu. Weiterlesen
»Die Sehnsucht nach Arkadien«, Neues Museum, Museumsinsel Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler, 2011

Die Sehnsucht nach Arkadien

Arkadien ist der poetisch geschaffene Raum, der sich auf die volle Pracht der Natur und ihre Harmonie bezieht und gleichzeitig die Vergänglichkeit der Kultur anspricht. Weiterlesen
»Auf dem Gurten«, Bern, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Im eigenen Auftrag

Wenn ein Photograph sich während seiner künstlerischen Laufbahn verpflichtet fühlt, seine eigene Vorstellung von ›guten‹ Bildern umzusetzen, wenn er mit seiner Kamera wie ein Schriftsteller mit seiner ›Feder‹ schreibt und aufgrund seiner Phantasie damit der Wirklichkeit in seinen Bildern seine  eigene Persönlichkeit auferlegt, dann handelt er im eigenen Auftrag. Weiterlesen
»Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht« [William Shakespeare], Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2022

Wenn das ganze Leben ein großes Theater ist …

»Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht« [William Shakespeare], Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
»Evas Schlange«, Carl Cauer: »Hexe«, 1874, Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin

Evas Schlange auf der Museumsinsel Berlin gesichtet

»Evas Schlange«, Carl Cauer: »Hexe«, 1874, Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
"Weihnachtliches Karussell", Foto © Friedhelm Denkeler 2008

David Bowie besucht Bing Crosby zu Hause

Es war einmal ein bekannter Sänger namens Bing, der den Weihnachtsabend ganz alleine zu Hause verbrachte. Plötzlich läutete es an der Haustür und David, ein Nachbar, stand vor ihm. Weiterlesen
»Kreuzweg hoch oben«, aus der Serie »Der Elmgeist«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Die Schüchternheit der Buchen im Elm

Das wunderbare Wort ›Kronenschüchternheit‹ erklärt vielleicht schon einiges: Insbesondere Laubbäume halten im dichten Blätterdach eines Waldes einen respektvollen Abstand zu einander. Weiterlesen
»Der Baumalb II«, aus dem Portfolio »Der Elmgeist«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Wenn ein Betrachter vor lauter Oberfläche den eigentlichen Inhalt einer Photographie nicht mehr sieht

Beim Betrachten von Photos sieht der ungeschulte Rezipient meist nur den vordergründigen Inhalt; er lässt sich durch die vermeintlich dokumentarische Aufzeichnung oft vom eigentlichen Inhalt des Bildes ablenken. Weiterlesen
Amin El Dib vor seiner Arbeit Jericho«, 1989-1992, in der »Collection Regard«, Berlin-Mitte, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Geheimnisvolles und Rätselhaftes in der »Collection Regard« – Die »Artaud Mappen« von Amin El Dib

Amin El Dib beschäftigte sich in den 1980er Jahren mit den Aufführungen der freien Theatergruppe »Theater Artaud« in Berlin. Er machte keine Theaterfotos, sondern nutzte die Theaterarbeit aus Ausgangspunkt für seine eigene Kunst. Weiterlesen
»S-Bahnhof Oranienburger Straße«, Berlin, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Unterirdischer Hydrant

»S-Bahnhof Oranienburger Straße«, Berlin, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Drei rote Boote im Morgennebel«, Sorpe-See, Sauerland, Foto © Friedhelm Denkeler 2014

Morgennebel über dem Sorpe-See

»Drei rote Boote im Morgennebel«, Sorpe-See, Sauerland, Foto © Friedhelm Denkeler 2014. Im Zweiten Weltkrieg war der Staudamm des Sorpesees, ebenso wie die Staumauern der Eder- und der Möhnetalsperre, Ziel von allierten Bomber-Angriffen. Weiterlesen
»Venus und Adonis von hintern«, Bode-Museum, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2018

Berlin von hinten und von innen

Zwei Bilder aus Berlin: Venus und Adonis von hintern und Innenleben mit Wolke. Aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«. Weiterlesen
»Lückenschließung«, aus dem Portfolio »Bilder einer Ausstellung – Versuch einer Rekonstruktion«, zur Ausstellung »Michael Schmidt und Schüler» in der DGPh, Köln 1980

Wie hässlich! Das muss ich fotografieren!

Niemand hat je durch Fotografien Hässlichkeit entdeckt. Schönheit dagegen haben schon viele durch Fotografien aufgespürt. Niemand ruft: »Wie hässlich! Das muss ich fotografieren«; und selbst wenn es jemand riefe, so meinte er damit nichts anderes als: »Ich finde dieses hässliche Ding … schön«. Weiterlesen
»Laß dir aus dem Wasser helfen oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf einen Baum«, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2005

Der freundliche Affe und der Fisch

»Laß dir aus dem Wasser helfen oder du wirst ertrinken, sprach der freundliche Affe und setzte den Fisch sicher auf einen Baum«, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2005 Weiterlesen