Die Sommer-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf neun Filme von Juli bis September 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Sommer zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Natürlich war auch »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon dabei. Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos; deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
  • »Resurrection« von Bi Gan mit Jackson Yee, Shu Qi. In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren.
  • »Power Ballad« von John Carney mit Paul Rudd, Nick Jonas. Was ist ein Nummer-1-Hit wert, wenn niemand weiß, dass er von dir ist? Zwei Musiker, Rick und Danny stehen beide an einem Punkt, an dem das Leben eigentlich anders aussehen sollte. Als sie aufeinandertreffen, funkt es sofort – musikalisch zumindest. Was als spätnächtliche Jam-Session beginnt, hat unerwartete Folgen. Wer glaubt schon daran, dass ein alternder Hochzeitssänger und ein ehemaliger Boyband-Star das Potential zu einem Welthit haben?
  • »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon, Tom Holland, Zendaya, Anne Hathaway. Nach dem Trojanischen Krieg möchte König Odysseus (Matt Damon) wieder zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) nach Ithaka zurückkehren. Doch der Heimweg wird schwieriger als erwartet, denn Odysseus steht ein langes Abenteuer voller Gefahren bevor. So muss er sich unter Anderen mit der Göttin Kalypso (Charlize Theron), dem Zyklopen Polyphem (Bill Irwin) und der Zauberin Circe (Samantha Morton) auseinandersetzen. In der Zwischenzeit begibt sich die Göttin Athene (Zendaya) in Odysseus‘ Heimat Ithaka und drängt Telemachos dazu, sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen. Daher begibt er sich nun zu König Menelaos von Sparta (Jon Berthal), Odysseus‘ Mitstreiter im Trojanischen Krieg, und bittet diesen um Rat.
  • »Bitteres Fest« von Pedro Almodóvar mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia. Nachdem ihre Mutter im Dezember verstorben ist, stürzt sich die Werbeleiterin Elsa in die Arbeit, um damit fertig zu werden. Als eine Panikattacke sie zu einer Auszeit zwingt, beschließt sie, mit ihrer Freundin Patricia nach Lanzarote zu reisen. Die Geschichte dieser Frauen verläuft parallel zu der eines Drehbuchautors und Filmregisseurs und zeigt, wie Leben und Fiktion untrennbar miteinander verbunden sind – manchmal auf schmerzhafte Weise.
  • »Everytime« von Sandra Wollner mit Birgit Minichmayr, Tristán López, Lotte Keiling. Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
  • »The Invite« von Olivia Wilde mit Seth Rogen, Olivia Wilde, Edward Norton, Penélope Cruz. Nach 15 Jahren steckt die Ehe von Angela und Joe in der Krise. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina und Hawk ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als sie es bislang vermuteten. Was als geselliger Abend gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle.
  • »Der Heimatlose« von Kai Stänicke mit Paul Boche, Stephanie Amarell. Nach vierzehn Jahren Abwesenheit kehrt Hein in sein Heimatdorf auf einer kleinen Insel zurück. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft erkennt ihn nicht wieder, nicht einmal sein einstiger bester Freund Friedemann. Ein Dorfgericht soll klären, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt, während sich die Erinnerungen der Zeug*innen und seine eigenen zunehmend widersprechen. Der Prozess spaltet das Dorf und verwandelt es in einen Hexenkessel.
  • »Vaterland« von Paweł Pawlikowski mit Sandra Hüller, Hanns Zischler, August Diehl, Devid Striesow. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Thomas Mann und seine Tochter Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele.
  • »Das geträumte Abenteuer« von Valeska Grisebach mit Yana Radeva. Die Geschichte einer Frau, die in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei lebt und sich bereit erklärt, an einem besonderen Geschäft teilzunehmen, um einem alten Bekannten zu helfen. Dies bringt sie jedoch in eine gefährliche Situation, und sie wird gezwungen, sich ihren Sehnsüchten zu stellen.
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Das JOURNAL präsentiert stolz: Ein seltenes botanisches Wunderwerk der Hauptstadt

Von Friedhelm Denkeler,

»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Nach dem mühsamen Gang auf einem unbefestigten Weg, präsentiere ich stolz das seltene botanische Wunderwerk der Hauptstadt. Ich habe die KI gefragt, wo das Foto entstanden sein könnte. Antwort: Südtirol, 2.400 Höhenmeter. Die Realität sieht aber anders aus: Lichterfelde-Ost, direkt neben der Biomülltonne in Krugs Garten am Drei-Zinnen-Weg. Dieses Grasbüschel hat die perfekte Berliner Attitüde: Wächst, wo es will, kümmert sich nicht um die Nachbarn und sieht auch ohne Styling verdammt lässig aus. Das nächste große Berliner Influencer-Motiv.

Die Frühling-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf 5 Filme von April bis Juni 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Frühling zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026 mit einer Ausnahme: »Jesus Christ Superstar« aus dem Jahr 1974. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos. Deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice.
»Jesus Christ Superstar«
  • »Paris Murder Mystery« von Rebecca Zlotowski mit Jodie Foster, Daniel Auteuil. Als eine ihrer langjährigen Patientinnen unter mysteriösen Umständen stirbt, ist Psychiaterin Lilian Steiner tief schockiert. Die Polizei spricht von Suizid, aber Lilian ist sich sicher: Es muss sich um Mord handeln. Also nimmt sie den Fall selbst in die Hand und beginnt, eigenmächtig zu ermitteln. Dabei verliert Lillian sich immer tiefer in den Details von Paulas Leben und folgt wirren Spuren, um die Wahrheit aufzudecken.
  • »Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice. Jerusalem zur biblischen Zeit. Das jüdische Volk strömt dem neuen wundertätigen Propheten Jesus zu und verehrt ihn als Gottessohn. Die Römer werden von den Pharisäern dazu gebracht, dem ›Volksaufwiegler‹ den Prozess zu machen, den sie als falschen Propheten, Gaukler und Super-Showman verspotten. Die Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, die Verzweiflung im Garten Gethsemane, der Verrat des Judas, Jesu Festnahme, Kreuzigung und Kreuztod sind die Stationen des Leidensweges. (zweimal gesehen)
  • »Michael« von Antoine Fuqua mit Jaafar Jackson, Colman Domingo. Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. MICHAEL ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. (zweimal gesehen)
  • »Rose« von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun. 30-jähriger Krieg: Ein Fremder taucht in einem protestantischen Dorf auf und beansprucht einen verlassenen Gutshof mit Dokument als Beweis. Doch der Soldat wahrt ein gefährliches Geheimnis: eine andere Identität, einen anderen Namen, ein anderes Geschlecht. Um Anerkennung im Dorf zu erlangen, plant er sogar eine arrangierte Ehe mit der Bauerntochter. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
  • »Amadeus« (1984) von Miloš Forman mit F. Murray Abraham, Tom Hulce. Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.

Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2026 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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1966 – The Beach Boys: »Barbara Ann«, Fotos/ Collage © Friedhelm Denkeler

Wie ein klirrender Aschenbecher zum Millionenseller wurde

1966 – The Beach Boys: »Barbara Ann«. Das Gesamtkunstwerk »Pet Sound« – Eines der ersten Konzeptalben der Rockgeschichte. Der Song wurde ohne vorherige Proben gesungen und als Single ausgekoppelt. Sie wurde zu einem Millionenseller. Weiterlesen
»Ein beliebter Treffpunkt der Touristen – Die Spanische Treppe in Rom«, Foto @ Friedhelm Denkeler 2011

Ein beliebter Treffpunkt der Touristen – Die Spanische Treppe in Rom

Zu den bekanntesten Freitreppen der Welt zählt die Potemkinsche Treppe in der ukrainischen Hafenstadt Odessa mit 192 Stufen und die Spanische Treppe in Rom, die von der Piazza di Spagna zur Kirche Santa Trinità dei Monti führt. Weiterlesen
»Jardín Botánico de Sóller», Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Jardín Botánico de Sóller

Das Jardín Botánico de Sóller auf Mallorca ist ein wunderbarer Ort, der die Schönheit und Vielfalt der mediterranen Pflanzenwelt offenbart. Er beherbergt eine Sammlung von über 1.000 verschiedenen Pflanzenarten. Weiterlesen
»Holzweg durch das Große Torfmoor«, Lübbecke/ Hille, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Das Teufelsmoor«, Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Auf dem Holzweg. Oder: Birken im Moorwasser

In meiner Kindheit bezeichneten wir das Moor bei Isenstedt, Lübbecke und Hille als »Teufelsmoor«. Offiziell heißt das Moorgebiet heutzutage »Großes Torfmoor«. Weiterlesen
»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma

»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009

Die optische Täuschung des Marcel Proust

»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009. Das zugrunde liegende Foto entstand 2009 im Optikpark Rathenow in Brandenburg. Weiterlesen
»Optische Täuschung«, aus dem Portfolio »Harmonie eines Augenblicks«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Das Phänomen der optischen Verwirrung in der Photographie

Wie mein Bild »Optische Täuschung« in der New York Times landete. Es gibt eine besondere Art von Photographien, in denen der Inhalt nicht sofort erkennbar ist und die beim Betrachter eine optische Verwirrung erzeugen. Es geht um Bilder, die durch unmögliche Gegenüberstellungen oder verwirrende räumliche Anordnungen verblüffen. Weiterlesen
»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Piazzetta Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016

Schwarzer Marmor vor blauen Himmel

»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016. Weiterlesen
»Scheunenviertel in Schlüsselburg«, Petershagen, Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Foto © Friedhelm Denkeler 1988

Das denkmalgeschützte Scheunenviertel in Schlüssel­burg – Ein historisches Juwel der Landwirt­schaft im Kreis Minden-Lübbecke in Ost-Westfalen

Bedingt durch die enge Bebauung des Ortes und die Hochwasser der Weser und Brandkatastrophen, wurde bereits seit dem 17. Jahrhundert ihre Erntevorräte außerhalb gelagert. Weiterlesen
»Elf«. Foto © Friedhelm Denkeler 2020

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen. Aber wo ist die andere Hälfte? Die andere Hälfte der Zahl 11 befindet sich natürlich auf der anderen Seite der Photographie! Weiterlesen
Cover der LP: Them: »The World Of Them«, 1966, Foto © Friedhelm Denkeler

Der Mann, der niemals lächelt

1966 – Them: »It’s All Over Now, Baby Blue«. Van Morrison mit »It’s All Over Now, Baby Blue« zum 70. Geburtstag. Song aus dem Album »The World of Them«. Das Original stammt von Bob Dylan. Inzwischen gibt es unzählige Cover-Versionen. Aber die Interpretation von Them ist und bleibt mein Favorit. Weiterlesen
»1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg«,Foto © Friedhelm Denkeler

1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg

Weg mit dem Paragrphen 2018: Das Volk selber soll entscheiden – Volksentscheid gegen den § 218. Foto © Friedhelm Denkeler 1975 Weiterlesen
»Westfälische Hofanlage«, Rahden, Ost-Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Der Bauernhof«, Foto © Friedhelm Denkeler 1977

Ein vollständig eingerich­tetes West­­fälisches Bauern­gehöft und eine Burg­ruine in Rahden

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Westfälische Landschaften«, 2001. Eine fotografische Hommage an die Kulturlandschaft zwischen Weserstrom und Teutoburger Wald: Erinnerungen, Entdeckungen und Kulturdenkmale Weiterlesen
»Der Moleküle-Mann in der Spree«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Der Moleküle-Mann in der Spree

Mit den drei Figuren erinnert Jonathan Borofsky daran, »dass sowohl der Mensch als auch die Moleküle in einer Welt der Wahrscheinlichkeit existieren und das Ziel aller kreativen und geistigen Traditionen ist, Ganzheit und Einheit innerhalb der Welt zu finden«. Weiterlesen
"Kabelnest", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Das Ei und die Kabelrolle – Wenn der Osterhase Elektriker wäre!

Keine Verwicklungen zu Ostern: Das perfekte Osternest für Elektriker! Und wer jetzt denkt, dass ein Osternest mit Kabelrolle nicht besonders hübsch aussehen kann, der irrt sich. Weiterlesen
»Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher» [Albert Einstein], Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich – aber wer gewinnt das Rennen?

Das Zitat des Monats: »Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher» [Albert Einstein], Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
»Telefunken magnetophon 300«, Halbspurgerät, Foto © Friedhelm Denkeler 1966, aus dem Portfolio »Erinnerungen – Ein Leben in Bildern»: »Jugend in Westfalen 1957 bis 1966)«: »Im Vierfamilienhaus Varl Nr. 264«

Das Girl mit dem Perlenring

1966 – Ross McManus: »Patsy Girl«. Ross McManus and the Joe Loss Blue Beats mit »Patsy Girl« und dem Telefunken magnetophon 300. Es blieb Ross McManus einziger Hit. 1970 nahm er noch ein Album mit Songs von Elvis Presley auf, sinnigerweise unter dem Titel »Elvis‘ Dad Sings Elvis«. Weiterlesen
Markusplatz» (Venezia ’79 la Fotografia«), aus dem Portfolio »Bilder einer Ausstellung – Versuch einer Rekonstruktion«, 1980, Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Der öffentliche Raum ist nicht mehr öffentlich

Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, eine Person ohne deren Einwilligung zu fotografieren. Aber in der Stadt zu fotografieren, ohne einen Passanten erkennbar abzulichten, ist oft unmöglich; denn Irgendeiner sieht immer in Richtung Kamera. Weiterlesen
»Motown auf dem Kurfürstendamm«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2013

The Summer 1965 of Motown

1965 – The Supremes: »Stop! In the Name of Love«. Stop in Hitsville USA im Namen der Liebe. Die sanfte Stimme von Cher und die eingängigen Melodien von Sonny machen diesen Song zu einem Klassiker. Gleichzeitig ist ihr größter Hit ein Symbol für die 1960er Jahre, zumindest in meiner Erinnerung. Weiterlesen
1965 – Udo Jürgens: »Siebzehn Jahr, blondes Haar«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler

Der große Abschied von der Zeit: Merci, Udo Jürgens

1965 – Udo Jürgens: »Siebzehn Jahr, blondes Haar«. Wie ich den Twist mit Anzug, Nyltesthemd und Brisk in den Haaren in der Tanzstunde lernte. Weiterlesen
1965 – Sonny & Cher: »I got Your Babe«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler

Ein unvergessliches Stück der Geschichte der Rockmusik

1965 – Sonny & Cher: »I Got You Babe«. Ein Symbol für die romantische und unbeschwerte Atmosphäre der 1960er Jahre. Der Song stieg auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Hot 100-Charts auf. Weiterlesen
1965 – Bob Dylan: »Like A Rolling Stone«, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler

Wie ein rollender Stein, der kein Moos ansetzt …

1965 – Bob Dylan: »Like a Rolling Stone« 2004 wurde das Lied vom Rolling Stone-Magazin zum besten Song aller Zeiten gekürt. Der Song bezieht sich auf das englische Sprichwort »A Rolling Stone Gathers No Moss«. Weiterlesen
»Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht, sieht also nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht«, Caspar David Friedrich, 1774-1840, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2007, Dresden, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht …

»Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht, sieht also nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht«. Dieses Zitat von Caspar David Friedrich, trifft auch auf die Photographie zu. Weiterlesen
»Die Sehnsucht nach Arkadien«, Neues Museum, Museumsinsel Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler, 2011

Die Sehnsucht nach Arkadien

Arkadien ist der poetisch geschaffene Raum, der sich auf die volle Pracht der Natur und ihre Harmonie bezieht und gleichzeitig die Vergänglichkeit der Kultur anspricht. Weiterlesen
»Auf dem Gurten«, Bern, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Im eigenen Auftrag

Wenn ein Photograph sich während seiner künstlerischen Laufbahn verpflichtet fühlt, seine eigene Vorstellung von ›guten‹ Bildern umzusetzen, wenn er mit seiner Kamera wie ein Schriftsteller mit seiner ›Feder‹ schreibt und aufgrund seiner Phantasie damit der Wirklichkeit in seinen Bildern seine  eigene Persönlichkeit auferlegt, dann handelt er im eigenen Auftrag. Weiterlesen
»Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht« [William Shakespeare], Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2022

Wenn das ganze Leben ein großes Theater ist …

»Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht« [William Shakespeare], Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
»Evas Schlange«, Carl Cauer: »Hexe«, 1874, Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin

Evas Schlange auf der Museumsinsel Berlin gesichtet

»Evas Schlange«, Carl Cauer: »Hexe«, 1874, Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022 Weiterlesen
"Weihnachtliches Karussell", Foto © Friedhelm Denkeler 2008

David Bowie besucht Bing Crosby zu Hause

Es war einmal ein bekannter Sänger namens Bing, der den Weihnachtsabend ganz alleine zu Hause verbrachte. Plötzlich läutete es an der Haustür und David, ein Nachbar, stand vor ihm. Weiterlesen
»Kreuzweg hoch oben«, aus der Serie »Der Elmgeist«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Die Schüchternheit der Buchen im Elm

Das wunderbare Wort ›Kronenschüchternheit‹ erklärt vielleicht schon einiges: Insbesondere Laubbäume halten im dichten Blätterdach eines Waldes einen respektvollen Abstand zu einander. Weiterlesen
»Der Baumalb II«, aus dem Portfolio »Der Elmgeist«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Wenn ein Betrachter vor lauter Oberfläche den eigentlichen Inhalt einer Photographie nicht mehr sieht

Beim Betrachten von Photos sieht der ungeschulte Rezipient meist nur den vordergründigen Inhalt; er lässt sich durch die vermeintlich dokumentarische Aufzeichnung oft vom eigentlichen Inhalt des Bildes ablenken. Weiterlesen
Amin El Dib vor seiner Arbeit Jericho«, 1989-1992, in der »Collection Regard«, Berlin-Mitte, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Geheimnisvolles und Rätselhaftes in der »Collection Regard« – Die »Artaud Mappen« von Amin El Dib

Amin El Dib beschäftigte sich in den 1980er Jahren mit den Aufführungen der freien Theatergruppe »Theater Artaud« in Berlin. Er machte keine Theaterfotos, sondern nutzte die Theaterarbeit aus Ausgangspunkt für seine eigene Kunst. Weiterlesen
»S-Bahnhof Oranienburger Straße«, Berlin, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Unterirdischer Hydrant

»S-Bahnhof Oranienburger Straße«, Berlin, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen