Die Türme des Palastes und die Garagen am Kyffhäuser Denkmal

Von Friedhelm Denkeler,

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, 2021.

»Der Rest vom Palast«, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008
»Der Rest vom Palast«, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Wenn ein Photograph sich während seiner künstlerischen Laufbahn verpflichtet fühlt, seine eigene Vorstellung von ›guten‹ Bildern umzusetzen und aufgrund seiner Phantasie damit der Wirklichkeit in seinen Bildern seine eigene Persönlichkeit auferlegt, dann handelt er im eigenen Auftrag. Man kann ihn als ›Autorenfotograf‹ bezeichnen, der in diesem Fall ein Schwarzbuch nicht mit illegalen Vorgängen, sondern mit dunklen, fast schwarzen Bildern herausgibt.

Siehe hierzu auch der Artikel Wann handelt ein Photograph im eigenen Auftrag? Das gesamte Portfolio besteht aus 110 Photographien 30 x 45 cm. Auf meiner Website LICHTBILDER stehen 30 als Einzelbilder zur Ansicht bereit. Die Bilder sind zwischen 2008 und 2021 entstanden und 2021 als gedrucktes Künstlerbuch mit 120 Seiten im Format 30 x 21 erschienen. Weitere Informationen zu den Original-Prints und zum Künstlerbuch finden Sie auf meiner Website LICHTBILDER im Support.

»Am Kyffhäuser Denkmal«, bei Bad Frankenhausen, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008
»Am Kyffhäuser Denkmal«, bei Bad Frankenhausen, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

In Dreams I Walk With You. In Dreams I Talk To You

Von Friedhelm Denkeler,

1963 (1) – Roy Orbison: »In Dreams«. Das bewegte Leben von Roy Orbison spiegelt sich in seinen Songs wieder.

Gleich drei Mal in einer Woche hörte ich im März 2015 Songs von Roy Orbison in Darbietungen der darstellenden Künste. Einmal war Roy Orbisons Stimme im Kultfilm »Blue Velvet« von David Lynch mit Isabella Rossellini und Dennis Hopper aus dem Jahr 1986 zu hören. Ben (Dean Stockwell) performed hier den Song »In Dreams« im Playback, solange bis Frank Booth (Dennis Hopper) es vor Schmerz ob des melancholischen Liedes nicht mehr aushält und den Stecker des Kassetten-Recorders zieht.

Die unheimliche Lippensynchronisation von Ben lässt darauf schließen, dass nicht nur bei Frank Booth, sondern auch im Inneren des Zuhälters etwas im Verborgenen liegt. Nach dieser Performance klingt der Song nicht mehr wie vorher. Und im Hintergrund tritt Dorothy Vallens (Isabella Rossellini) in ihrem Morgenrock aus blauem Samt in das Zimmer …

1963 – Roy Orbison: »In Dreams«, 1963, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler
1963 – Roy Orbison: »In Dreams«, 1963, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler

Ein zweites Mal hörten wir »In Dreams« im Theater O-TonArt in der Kulmer Straße in Berlin. Hier trat der in Frankfurt geborene Sänger Bastian Korff zusammen mit dem Berliner Pianisten Florian Ludewig unter dem Titel »Rock ’n‘ Roll & Remmidemmi« auf. Neben den dargebrachten eigenen Kompositionen coverten die beiden Künstler verschiedenste Rock-Balladen von Roy Orbison (»In Dreams«), über Dion and The Belmonts (»A Teenager in Love«), Elvis Presley, David Bowie bis zu Bonnie Tyler (»Turn Around – Bright Eyes«).

Korff als Sprecher, Schauspieler, Sänger und Texter und Ludewig als Pianist und Komponist sind wahre Multitalente für sich, aber auf der Bühne waren sie als Team unschlagbar: spontan, witzig und so herrlich unperfekt wie man nur sein kann, wenn man die Perfektion beherrscht, bescherten sie dem begeisterten Publikum ein Feuerwerk an Ideen und Gefühlen. Einer der schönsten Theaterabende der letzten Zeit.

Im Berliner Ensemble gab es in der von Leander Haußmann inszenierten Soldatenstudie Woyzeck nach Georg Büchner eine Szene, die Roy Orbisons »Blue Bayou« enthielt. Und zwar in einer Szene, in der Militär und Jahrmarkt zusammenfließen. Die Soldaten lassen sich von der Marktschreierin wie dressierte Pferde im Kreis herumführen. Unter den Klängen von »Blue Bayou« besteigen sie bunte Ballontiere zu einer Karussellfahrt in perfekt inszenierter Slow Motion. So schön haben wir das im Theater noch nie gesehen.

Die ›schwarze‹ Bühne ist vollkommen leer, das Bühnenbild stellen allein die dreißig Soldaten dar, die im stampfenden Rhythmus über die Bretter ziehen. Laufend werden exzessiv Songs eingespielt, wie Nancy Sinatras »These Boots Are Made For Walking« oder Melanies »Nickel Song«, denn bei Leander Haußmann gehört die Musik dazu. Wir erlebten einen großen Theatermoment.

Roy Orbison merkte zu »In Dreams« an: »Ich wachte morgens auf und der Traum war immer noch da und nach 20 Minuten hatte ich den Song fertig«. Der Song weist keine der üblichen Strophen mit einem Refrain auf, sondern ist eher als Mini-Epos in drei Minuten anzusehen. Seine unvergleichlich melancholische Stimme kommt hier besonders gut zur Geltung. Seine Songs handeln von der Seele und ihrem Schmerz und so entstehen oft komplette Dramen der Leidenschaften in Kurzform.

Roy Kelton Orbison (*1936, †1988) hatte ein bewegtes und nicht immer einfaches Leben hinter sich. Seinen ersten Hit hatte Roy 1956, passend zur damaligen Rock ’n‘ Roll-Zeit, mit »Ooby Dooby«. Den Durchbruch erreichte er 1960 mit »Only The Lonely«. Warum trug Roy immer eine Sonnenbrille? Angeblich hatte der stark kurzsichtige Roy bei einem Konzert 1963 seine Brille vergessen und musste notgedrungen mit einer Sonnenbrille auftreten; von da an wurde sie zu seinem ›Markenzeichen‹.

Seinen größten Hit hatte er 1965 mit »Pretty Woman«. Eine schwierige Phase folgte in seinem Leben. Er wurde von privaten Schicksalsschlägen betroffen: Seine erste Frau starb bei einem Motorrad-Unfall und zwei seiner drei Söhne kamen bei dem Brand seines Landhauses ums Leben. Nach Pretty Woman blieben die großen Erfolge aus; eine Ausnahme bildet das nach seinem Tod erschienene »I Drove All Night«. 1987 wurde er in die »Rock and Roll Hall of Fame« augenommen und 2010, also zwanzig Jahre nach seinem Tod, erhielt Orbison einen Stern auf dem »Hollywood Walk of Fame«.

Aus den über 50 Songs, die sich in meinem Rockarchiv befinden, habe ich meine Top-Ten von Roy Orbison zusammengestellt: I Drove All Night (1992), California Blue (1989), It’s Over (1964), In Dreams (1963), Crawling Back (1966), Blue Bayou (1963, Only The Lonely (1960), You Got It (1989), Running Scared (1962) und (Oh) Pretty Woman (1965). »I Drove All Night« steht, seit ich den Song kenne, unangefochten an der Spitze, aber auf eine einsame Insel würde ich alle zehn mitnehmen.

»Roys Songs handelten weniger von Träumen, seine Songs waren Träume« [Tom Waits]

»Ich hasse es zuzugeben, aber Sie können eine Rolle nur spielen, wenn sie irgendwo in Ihrer Psyche steckt. Die Leute realisieren nicht, wie groß das Unterbewusstsein ist. Es ist wie die Unendlichkeit« [Dean Stockwell]

Weitere Informationen zum Artikel

Waiting for a Friend an der Bibliothek

Von Friedhelm Denkeler,

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, 2021.

»Bibliothek der Brandenburgischen Technischen Universität BTU Cottbus«, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2019
»Bibliothek der Brandenburgischen Technischen Universität BTU Cottbus«, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2019

Wenn ein Photograph sich während seiner künstlerischen Laufbahn verpflichtet fühlt, seine eigene Vorstellung von ›guten‹ Bildern umzusetzen und aufgrund seiner Phantasie damit der Wirklichkeit in seinen Bildern seine eigene Persönlichkeit auferlegt, dann handelt er im eigenen Auftrag. Man kann ihn als ›Autorenfotograf‹ bezeichnen, der in diesem Fall ein Schwarzbuch nicht mit illegalen Vorgängen, sondern mit dunklen, fast schwarzen Bildern herausgibt.

Siehe hierzu auch der Artikel Wann handelt ein Photograph im eigenen Auftrag? Das gesamte Portfolio besteht aus 110 Photographien 30 x 45 cm. Auf meiner Website LICHTBILDER stehen 30 als Einzelbilder zur Ansicht bereit. Die Bilder sind zwischen 2008 und 2021 entstanden und 2021 als gedrucktes Künstlerbuch mit 120 Seiten im Format 30 x 21 erschienen. Weitere Informationen zu den Original-Prints und zum Künstlerbuch finden Sie auf meiner Website LICHTBILDER im Support.

»Waiting for a Friend«, Brücke am Hauptbahnhof, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2013
»Waiting for a Friend«, Brücke am Hauptbahnhof, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2013

Der Mann mit dem Schlapphut

Von Friedhelm Denkeler,

Hermann Schmidt und sein Opel Kadett

»Der Mann mit dem Schlapphut«, 1952, aus dem Portfolio und Künstlerbuch
»Der Mann mit dem Schlapphut«, 1952, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Erinnerungen – Ein Leben in Bildern«: »Die ersten zehn Jahre«: »Bei Meinerts in Twiehausen«, © Archiv Friedhelm Denkeler 1952

Nein, dies ist kein Standfoto aus einem alten Hitchcock-Film, sondern mein vermutlich erstes Foto. 1952 entstanden, zeigt es die Hauptdarsteller Wilhelmine ›Mimi‹ Schmidt und Heinrich ›Heini‹ Meinert. Am Steuer eines Vorkriegsmodells des Opel Kadett sehen wir Hermann Schmidt. Der Mecki befindet sich als Talisman  am Rückspiegel. Wie Sie sehen, gab es bereits damals Product Placement.

Das Kraftfahrzeug stellte die Firma Opel aus Rüsselsheim als Dauerleihgabe zur Verfügung. Drei weitere Standbilder dieser Szene blieben gleichfalls erhalten. Ebenso die 6×9 cm-Negative, die ich bereits eingescannt habe. Das Kameramodell ist leider nicht überliefert. Die Außenaufnahmen entstanden in Twiehausen Nr. 37 in Ost-Westfalen.

Schwarzer Marmor im Gewitter

Von Friedhelm Denkeler,

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, 2021.

»Gewitter«, Sylt, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008
»Gewitter«, Sylt, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Wenn ein Photograph sich während seiner künstlerischen Laufbahn verpflichtet fühlt, seine eigene Vorstellung von ›guten‹ Bildern umzusetzen und aufgrund seiner Phantasie damit der Wirklichkeit in seinen Bildern seine eigene Persönlichkeit auferlegt, dann handelt er im eigenen Auftrag. Man kann ihn als ›Autorenfotograf‹ bezeichnen, der in diesem Fall ein Schwarzbuch nicht mit illegalen Vorgängen, sondern mit dunklen, fast schwarzen Bildern herausgibt.

Siehe hierzu auch der Artikel Wann handelt ein Photograph im eigenen Auftrag? Das gesamte Portfolio besteht aus 110 Photographien 30 x 45 cm. Auf meiner Website LICHTBILDER stehen 30 als Einzelbilder zur Ansicht bereit. Die Bilder sind zwischen 2008 und 2021 entstanden und 2021 als gedrucktes Künstlerbuch mit 120 Seiten im Format 30 x 21 erschienen. Weitere Informationen zu den Original-Prints und zum Künstlerbuch finden Sie auf meiner Website LICHTBILDER im Support.

»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Kulturforum, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2016
»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Kulturforum, Berlin, aus dem Portfolio »Schwarzbuch – Im eigenen Auftrag«, Foto © Friedhelm Denkeler 2016

Am Strand von Prora

Von Friedhelm Denkeler,

»Eisenskulptur am Strand von Prora (unbekannter Künstler)«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2007
»Eisenskulptur am Strand von Prora (unbekannter Künstler)«, Rügen, Ostsee, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2007

Anmerkungen zum Portfolio »Sonntagsbilder»

Der Versuch einer Definition: Was ist eigentlich ein Sonntagsbild? Ein »schönes« Bild (was auch immer das nun wieder heißen mag; der Autor legt den Titel quasi mit dem Foto fest); es ist in Farbe (jedenfalls bei meinen Sonntagsbildern); es passt in keine andere Kategorie; es gehört nicht zu einer Serie von Bildern und zu keinem Portfolio. Kurz gesagt: Es ist ein Einzelbild. Aber es ist kein Sonntagsbild im Sinne der Sonntagsmalerei.

Am 26. Februar 2012 erschien in meinem Blog das erste Sonntagsbild. Und jeden Sonntag gab es ein neues – Ausnahmen bestätigten die Regel. Die Sonntagsbilder stammen aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, das ich 2005 abgeschlossen habe. Aber der Titel Sonntagsbild ist einfach ein zu schöner Titel. Unter dieser Prämisse führe ich die Kategorie »Sonntagsbilder« in meinem Blog bis auf weiteres mit Fotos aus meinem Archiv und mit neuen Aufnahmen weiter.

Back in the United States of America

Von Friedhelm Denkeler,

1962 – Elvis Presley: »Return to Sender«. Zwei kleine Italiener im heißen Sand.

1962 – Elvis Presley: »Return to Sender«, 1962, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler
1962 – Elvis Presley: »Return to Sender«, 1962, Foto/Collage © Friedhelm Denkeler

Elvis Presley leistete seinen Dienst bei der 3. US-Panzerdivision im hessischen Friedberg und wohnte in Bad Nauheim. Als G.I. gab Presley keine Konzerte, er war aber immer in den Medien präsent und hielt den Kontakt zu seinen Fans, die täglich vor seinem Haus auf Autogramme warteten. Nach seiner Rückkehr in die USA konnte er seine Karriere nahtlos fortsetzen.

»Feldjacke von G.I. Presley«, Alliierten Museum in Berlin-Dahlem, Foto © Friedhelm Denkeler
»Feldjacke von G.I. Presley«, Alliierten Museum in Berlin-Dahlem, Foto © Friedhelm Denkeler 2014

Aus den USA und aus England kamen mit der Musik auch die Tänze und die dazugehörige Mode nach Deutschland. Der »American Way of Life« war vielen ein Vorbild und löste eine kulturelle und modische Rebellion aus. In den Jugendzimmern kam der neue Sound nicht mehr nur aus dem Radio, sondern auch vom Plattenteller.

In den Kneipen kam die neue Musik aus den Jukeboxen und die Diskjockeys in den Diskotheken spielten sie. Elvis war 1962 mit den Songs »Return to Sender« und »Good Luck Charm« immer wieder zu hören. Die Karriere von Elvis ging in den nächsten Jahren zwar weiter, aber die Beatles ab 1963 und die Rolling Stones ab 1964 standen jetzt mehr im Mittelpunkt.

Einer meiner Lieblingssongs aus dem Jahr 1962, der Erinnerungen weckt, war »Sheila« von Tommy Roe. Roe hatte diesen Titel bereits mit 14 Jahren geschrieben und nahm ihn mit der Band »Satins« auf. Diese Aufnahme war ein Flop, als er aber ab 1962 als Solist arbeitete, nahm er die Nummer erneut auf. Diesmal erreichte sie Platz 1 der amerikanischen Charts und auch in England und Deutschland war sie unter den Top 10. 1969 hatte er noch einmal großen Erfolg mit »Dizzy«.

Ein bisschen flotter ist der Song »The Loco-Motion« von Little Eva. Der Song wurde von Carole King und Gerry Goffin geschrieben. Durch die italienische Sängerin Mina war der deutsche Schlager »Heißer Sand« neun Wochen auf Platz 1 der deutschen Hitparade. Und noch einen deutschen Schlager gab es: »Zwei kleine Italiener« von Conny Froboess. Zwei Instrumentals sind mir desweiteren in Erinnerung geblieben: Bob Moore mit dem Ohrwurm »Mexico« und die Tornados mit »Telstar«, benannt nach dem gleichnamigen Fernsehsatelliten. 

Ein nicht so Ernst zunehmender Titel machte 1962 die Runde: Pat Boone mit »Speedy Gonzales«. Im Lied fleht die Mausdame Rosita ihren Gonzales an, mit der Herumtreiberei aufzuhören und sich lieber um das desolate Heim zu kümmern. In kurzen gesprochenen Sequenzen versucht Gonzales, seine Rosita zu beruhigen. In Deutschland schaffte Rex Gildo mit dem Lied einen Nummer-eins-Erfolg, in Deutsch.

Songtext – Elvis Presley: »Return to Sender«

Return to sender, return to sender

I gave a letter to the postman, he put it his sack
Bright in early next morning, he brought my letter back

She wrote upon it
Return to sender, address unknown
No such number, no such zone

We had a quarrel, a lover's spat
I write I'm sorry but my letter keeps coming back

So then I dropped it in the mailbox and sent it special D
Bright in early next morning it came right back to me
So then I dropped it in the mailbox and sent it special D
Bright in early next morning it came right back to me

She wrote upon it
Return to sender, address unknown
No such person, no such zone

This time I'm gonna take it myself and put it right in her hand
And if it comes back the very next day then I'll understand

The writing on it
Return to sender, address unknown
No such number, no such zone

Return to sender, return to sender

Weitere Informationen zum Artikel

Das Kesselmoor ›Große Wiese‹ in der Granitz

Von Friedhelm Denkeler,

»Im Kesselmoor Große Wiese«, Rügen, Ostsee, Naturschutzgebiet Granitz, Foto © Friedhelm Denkeler 2012
»Im Kesselmoor Große Wiese«, Rügen, Ostsee, Naturschutzgebiet Granitz, Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Wenn man vom Ostseebad Binz durch das Naturschutzgebiet Granitz bis zum Ostseebad Sellin wandert, kommt man direkt am 15 Hektar großen Kesselmoor Große Wiese mit einem jungen Moorbirkenwald vorbei. Durch die zur Vor-Frühlingszeit noch blattlosen Birken bietet sich eine uneingeschränkte Sicht auf dies reizvolle Kleinod der Natur. Das Moor selbst wird durch die typischen Buchenwälder der Granitz begrenzt. Solch lebende Moore sind im Schutzgebiet, bedingt durch frühere Entwässerungsmaßnahmen der Nutzflächen, nur noch selten vorhanden.