Blow Up – Wir sehen nur das, was wir sehen wollen

Von Friedhelm Denkeler,

1966 – The Yardbirds: »For Your Love«. Die Yardbirds – bekannt für ihre innovativen Gitarrenriffs und ihre experimentellen Soundeffekte.

Plakat zum Film »Blow Up« von Michelangelo Antonioni, 1966, Foto © Friedhelm Denkeler
Plakat zum Film »Blow Up« von Michelangelo Antonioni, 1966, Foto © Friedhelm Denkeler

Im Film »Blow Up« von Michelangelo Antonioni aus dem Jahr 1966 bewegt sich der Mode- und Sozialfotograf Thomas (David Hemmings) in London auf dem Höhepunkt der Swinging Sixties durch die Popkultur der 1960er Jahre. Er gerät auf seinen Streifzügen in ein Konzert der Yardbirds mit Jeff Beck und Jimmy Page, dem späteren Gründer von Led Zeppelin. Während die Band den Titel »Stroll On« spielt, zertrümmert Jeff Beck seine Gitarre und wirft die Einzelteile in das tosende Publikum. Ausgerechnet Thomas, der mit der Trophäe nichts anfangen kann, ergattert sie und wirft sie später weg.

Ursprünglich hatte Antonioni The Who für diese Szene vorgesehen; die lehnten den kurzen Auftritt aber ab. So ließ er die Yardbirds einfach The Who imitieren, einschließlich der Zerstörung von Verstärkern und Gitarren. Meine Yardbirds-Favoriten sind die Songs »For Your Love«, »Heart Full of Soul« und »Shapes of Things«. Die Yardbirds spielten in den 1960er Jahren eine wichtige Rolle in der Entwicklung des britischen Blues- und Rock-Sounds. Sie waren bekannt für ihre innovativen Gitarrenriffs und ihre experimentellen Soundeffekte, die einen Einfluss auf zahlreiche Bands in den folgenden Jahrzehnten hatten.

Eigentlich besteht Blow Up aus einzelnen Episoden. Auch die bildende Kunst der 1960er Jahre in Großbritannien zeigt Antonioni in einer Episode. Thomas besucht seinen Nachbarn, den Maler Bill. Sie diskutieren über seine abstrakte Kunst. Das interessiert natürlich Thomas, denn seine (zu stark) vergrößerten Prints sind gleichermaßen abstrakt. Die Filmfigur Bill basiert auf dem britischen Künstler Ian Stephenson, dessen Gemälde im Film zu sehen sind.

London war in den 1960er Jahren das Zentrum der Modefotografie mit drei bekannten Modefotografen, Black Trinity genannt, David Bailey (der als Vorbild für den Protagonisten dient), Terence Donovan und Brian Duffy. Diese nahmen ihre Models an ungewöhnlichen Orten außerhalb des Studios auf. Die dabei entstandene dynamische Bildsprache war hauptsächlich mit Kleinbildkameras zu realisieren und der Reportage-Fotografie entlehnt.

Natürlich sehen wir Thomas auch bei der Arbeit mit den Models, wie Veruschka von Lehndorff, Jill Kennington und Peggy Moffitt, in seinem Studio. Dabei verwandelt er die Fotosession mit Veruschka in einen quasi-sexuellen Akt. Der Standfotograf Arthur Evans hielt die in Blow Up mitwirkenden Models darüber hinaus in eigenständigen Modefotos fest.

Von den Studioaufnahmen und den Models ist Thomas gelangweilt, so zieht er, bewaffnet mit seiner NIKON F in der Abenddämmerung durch den Maryon Park und macht heimlich Aufnahmen von einem Liebespaar (Vanessa Redgrave). Beim Vergrößern der Fotos entdeckt er am Rand des Bildes einen Mann, der eine Pistole mit Schalldämpfer hält.

Auf einem weiteren Foto, scheint er einen reglosen Mann zu sehen. Hat Thomas einen vermeintlichen Mord versehentlich aufgenommen? Also geht er mitten in der Nacht in den Park zurück und findet tatsächlich eine Leiche. Natürlich ist die Leiche am nächsten Morgen verschwunden. Er untersucht nun akribisch das entsprechende Foto und vergrößert es immer weiter bis die vermeintliche Leiche sich in der Körnung des Films auflöst. Ist das Verbrechen vielleicht pure Einbildung? Die Aufnahmen stammen in Wirklichkeit vom Fotografen McCullin und waren 2015 in einer Ausstellung bei C/O Berlin im Original zu sehen.

Zum Ende des Films geht Antonioni noch einen Schritt weiter in Richtung Abstraktion: Er zeigt Pantomimen bei einem imaginären Tennisspiel, wobei Schläger und Ball, die Grundlagen des Spiels, gleich ganz abwesend sind. Mit einem realen Tennisspiel hat die Filmzeit 24 Stunden vorher begonnen. Man kann Blow Up heute auf mehrere Arten rezipieren, einmal als Avantgarde, als Statement über die Wirkung von Bildern und deren Betrachtung und als Zeitdokument der 1960er Jahre. Kurz gesagt, ein inzwischen klassisches Meisterwerk.

»In Inszenierung, Fotografie und Darstellung hervorragender Film von Antonioni, der die Faszination des Bildes als Abbild tatsächlicher oder vermeintlicher Wirklichkeit und die Möglichkeiten der Manipulation aufzuzeigen versucht und zugleich ein Porträt der Beat Generation zeichnet« [Lexikon des internationalen Films].

Anmerkung zur Kategorie »«

In dieser Kategorie finden Sie Beiträge zu Songs und ihren Interpreten aus 70 Jahren Rock- und Pop-Geschichte 1946 bis 2016. In der Regel werden pro Jahr ein Song, manchmal auch mehrere, vorgestellt. Alle im Text erwähnten Songs sind als Video oder Audio auf den bekannten Musik-Portalen wie YouTube, Vimeo, etc. zu finden. In einer Tabelle habe ich die Songs auf die entsprechenden Videos/Audios verlinkt. Die Serie befindet sich zur Zeit im Aufbau und wird nach und nach vervollständigt. Jeder Artikel ist ein Auszug aus meinem für 2025 geplanten Künstlerbuch »Siebzig Jahre – Siebzig Songs«.

Eine Übersicht über alle Artikel der Kategorie finden Sie unter »«.

Die Links zu den Videos/Audios der vorgestellten Songs sind in einer Tabelle im Anhang aufgelistet.

Stadtgänge im Industriegebiet

Von Friedhelm Denkeler,

Aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Neunmal Neukölln – Berliner Stadtgänge», 1984

»Tanklager am Sieversufer«, Foto © Friedhelm Denkeler 1979
»Tanklager am Sieversufer«, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Neunmal Neukölln – Berliner Stadtgänge», Foto © Friedhelm Denkeler 1979

»Wer sitzt, denkt an Besitz. Wer geht ist bewandert»
[Aurel Schmidt: »Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden«, Wien, 2007]

Einer meiner Lieblingsstadtgänge war am frühen Sonntagmorgen der Gang durch die Industriegelände im Südosten von Neukölln, um Stimmungen wie die »Winteridylle am Sieversufer in Neukölln« mit dem Melitta-Werk oder den schönen Industriebau aus Backstein der Firma »Linde« einzufangen. Viele Tanklager, auch am Teltowkanal, prägen die Stadtlandschaft.

Die damals fotografierten Industrieanlagen haben sich in den vierzig Jahren, insbesondere nach der Wende, drastisch verändert. Die Orte der Anlagen sind heutzutage nicht mehr alle nachvollziehbar. Auf einem erneuten Stadtgang in der Gegend habe ich verzichtet. Die Stimmungen möchte ich so in Erinnerung behalten, wie ich sie auf den Photographien damals festgehalten habe.

»Weidenkätzchen vor den Sandbergen», Foto © Friedhelm Denkeler 1979
»Weidenkätzchen vor den Sandbergen», aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Neunmal Neukölln – Berliner Stadtgänge», Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Anmerkung zum Portfolio und Künstlerbuch »Neunmal Neukölln«, 1984

Während meiner Neuköllner Zeit unternahm ich mehrere fotografische Stadtgänge, die im vorliegenden Portfolio mit den folgenden neun Kapiteln mündeten: 1 Der Körnerpark, 2 Schienen und Bauten in wilder Natur, 3 Von Garagen, Tankstellen und Werkstätten, 4 Die High-Deck-Siedlung, 5 In der Kleingarten-Anlage, 6 Stadtgänge im Industriegebiet, 7 An der Mauer und am Teltow-Kanal, 8 Pittoreskes aus Neukölln und 9 Ein Friedhof im Schnee und Epilog. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1977 und 1984 in Berlin-Neukölln. Siehe ausführlichen Artikel »Neunmal Neukölln – Berliner Stadtgänge« auf meiner Website LICHTBILDER.

Digitale Abzüge

Das gesamte Portfolio besteht aus 180 Photographien. In einer Übersicht auf meiner Website »Lichtbilder« stehen 45 als Indexprint (je 5 aus den 9 Kapiteln) und 9 als Einzelbilder (je 2 aus den 9 Kapiteln) zur Ansicht bereit. Die Größe der Original-Prints beträgt 30 x 45 cm (Bildmaß = Blattmaß) in einem Passepartout 50 x 60 cm. Belichtet werden sie auf »Fujicolor Crystal Archive Papier« (PE), 250 Gramm.

Analoge Abzüge

Auf Wunsch werden die Schwarzweiß-Photographien im analogen Entwicklungsprozess mit Silbergelatine-Barytpapier (Ilford) archivfest ausgearbeitet. Für eine schwarzweiße Photographie ist Barytpapier die edelste Art von Fotopapier. Die Größe der Fotoabzüge beträgt: Bildmaß: 30 x 45 cm, Blattmaß:  40 x 55 cm. Das kartonstarke Papier ist 315 g/qm schwer. Die Auflage beträgt in der Regel max. 10+2 AP.

Künstlerbuch

Die 180 Bilder sind auch als gedrucktes Künstlerbuch mit 216 Seiten im Format 29,7 x 21,0 cm in einer limitierten Auflage 30 + 4 AP im Selbstverlag erschienen (2020). 
 Gestaltung, Satz: © Friedhelm Denkeler 2020. 
Druck: WhiteWall Media GmbH, 50226 Frechen.


Künstlerbücher sind ein eigenständiges Genre der bildenden Kunst. Sie bewegen sich im Schnittpunkt von Büchern und Kunst, werden in der Regel vom Künstler selbst produziert und im Eigenverlag herausgegeben. Beim Buchobjekt handelt es sich oft um Unikate, ansonsten erwartet der Sammler eine limitierte Auflage, die vom Künstler nummeriert und signiert ist (siehe auch der ausführliche Artikel »Künstlerbücher – Das Buch als Kunstobjekt«

Winter am Slatsee

Von Friedhelm Denkeler,

»Winter am Schlachtensee«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010
»Winter am Schlachtensee«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Der Name Schlachtensee geht nicht auf eine Schlacht zurück, sondern auf einen slawischen Begriff und verweist auf die slawische Zeit in der Mark Brandenburg. In einer Urkunde des einflussreichen Klosters Lehnin des Zisterzienserordens findet sich 1242 die einzige Erwähnung als Dorf ›Slatdorp‹ am ›Slatsee‹. Nach dieser Urkunde kaufte das Kloster den gemeinsam regierenden askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. Zehlendorf und Slatdorp mit zwei Seen und einem Wald für 300 Mark ab.

Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2024 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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»Perfect Days« von Wim Wenders, Foto © Friedhelm Denkeler 2023

Die Herbst-Highlights 2023 im Lichtspieltheater

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf zwölf Filme im Oktober bis Dezember 2023. Weiterlesen
»Früher war mehr Lametta! Weihnachten 1961», Foto © Friedhelm Denkeler 1961

Früher war mehr Lametta!

Meine 60 Jahre alte Photographie liefert den Beweis – früher war mehr Lametta und vor allen Dingen war der Baum mit echten Kerzen ausgestattet. Weiterlesen
Damien Hirst: »Legend«, 2011, Ausstellung: Damien Hirst: »The Weight of Things«, Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA), München, Foto © Friedhelm Denkeler 2023

Pegasus vor einem Bunker in München gelandet …

… direkt vor dem Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA). Das geflügelte Pferd stammt von Damien Hirst und ist eine bunt bemalte Bronzeskulptur, genannt »Legend«, aus dem Jahr 2011.
Die Königin der Nacht«, Foto © Friedhelm Denkeler 2023

Echinopsis oxygona – Ein großer Auftritt in Berlin in einer lauen Sommernacht

Ein Ableger eines alten Kakteen-Stocks meiner Mutter aus den 1940er Jahren. Ende der 1960er Jahre habe ich einen Ableger aus Westfalen nach Berlin gerettet. Es ist bereits der Ableger, vom Ableger, vom Ableger oder so ähnlich. Weiterlesen
»Herbst in der Leydenallee«, Berlin-Steglitz, Foto © Friedhelm Denkeler 2018

Herbst in der Leydenallee

»Herbst in der Leydenallee«, Berlin-Steglitz, Foto © Friedhelm Denkeler 2018 Weiterlesen
Franz Marc: »Die kleinen blauen Pferde«, 1911 und »Die kleinen gelben Pferde«, 1912, Staatsgalerie Stuttgart, Foto © Friedhelm Denkeler 2023

Wenn in Stuttgart in der Staatsgalerie die kleinen blauen Pferde auf die kleinen gelben Pferde treffen!

Franz Marc: »Die kleinen blauen Pferde«, 1911 und »Die kleinen gelben Pferde«, 1912, Staatsgalerie Stuttgart, Foto © Friedhelm Denkeler 2023 Weiterlesen
»Oppenheimer« (2023) von Christopher Nolan

Die Sommer-Highlights im Lichtspieltheater

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Sommer zu schreiben war mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen Weiterlesen
»Kunstbanause«, Objekt »Aufstehen – Einfallen«, Christian Roehl, 2003, Insel Ziegenwerder, Frankfurt/Oder, Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Kunstbanause

»Kunstbanause«, Objekt »Aufstehen – Einfallen«, Christian Roehl, 2003, Insel Ziegenwerder, Frankfurt/Oder, Foto © Friedhelm Denkeler 2009. Weiterlesen
»Kornfeld mit Weidenbäumen», Tonnenheide, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Auf Feld und Flur«»Distelfeld im Gegenlicht«, Isenstedt, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Auf Feld und Flur«, Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Von Weidenbäumen und Distelfeldern

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Westfälische Landschaften«, 2001. Eine fotografische Hommage an die Kulturlandschaft zwischen Weserstrom und Teutoburger Wald: Erinnerungen, Entdeckungen und Kulturdenkmale Weiterlesen
»Gartenglobus mit Nordpol«, aus dem Portfolio »Circle«, Fürstenau, Osnabrücker Land, Foto © Friedhelm Denkeler 2023

Wenn der Globus den Garten erobert …

Hat der Nordpol beschlossen, eine kleine Abenteuerreise durch den Garten anzutreten und sich dabei ein wenig verirrt? Verändert sich zur Zeit die Stellung des Nordpols? Ja! Im Garten war davon nach zwei Jahren nichts zu merken. Weiterlesen
»Hotelgast, die Außenalster fotografierend«, Hamburg, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Sonntagsfotograf

»Hotelgast, die Außenalster fotografierend«, Hamburg, Foto © Friedhelm Denkeler 2011. Weiterlesen
Uma Thorman mit »Bang Bang (My Baby Shot Me Down)«, aus dem »Film Kill Bill – Volume 1« Grafik/Foto © Friedhelm Denkeler 2011

These Boots Are Made For Walkin’

1966 – Nancy Sinatra: »Bang Bang«, Uschi Obermaier, Natalia Avelon und der »Summer Wine« in »Two Pines« Im Sommer 1966 war am Wörther-See in den Bars und Diskotheken einer meiner Lieblingssongs zu hören »These Boots Are Made For Walkin’« von Nancy Sinatra. Weiterlesen
»Vom Mausoleum, über die Kastellburg zum Museum – die Engelsburg«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm 2011

Gefängsnis von Galileo Galilei und Giordano Bruno während der Inquisition – das Castel Sant’Angelo

Die fast 2000 Jahre alte Engelsburg (Mausoleo di Adriano, später Castel Sant’Angelo) wurde ursprünglich als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seine Nachfolger gebaut. Weiterlesen
»Eine Theorie gilt solange als richtig, bis sie sich als falsch erwiesen hat«, Karl Popper, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009

Theorie und Praxis

»Eine Theorie gilt solange als richtig, bis sie sich als falsch erwiesen hat«, Karl Popper, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009. Weiterlesen
»Rosa Idylle auf dem Krongut Bornstedt«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Rosa Idylle

»Rosa Idylle auf dem Krongut Bornstedt«, Potsdam, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Westfälische Landschaft im Morgennebel«, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Zwei Westfälische Landschaften im Nebel

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Westfälische Landschaften«. Eine foto­grafische Hommage an die Kulturlandschaft zwischen Weserstrom und Teutoburger Wald: Erinnerungen, Entdeckungen und Kulturdenkmale. Weiterlesen
»Mit etwas Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen« [Robert Lembke], Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2003

Eine Treppe bauen

»Mit etwas Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen« [Robert Lembke], Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Der Rest vom Palast«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Der Rest vom Palast

Nein, das Photo ist nicht 1945 in Berlin entstanden, sondern 63 Jahre später im September 2008 auf der Spreeinsel auf dem heutigen Schlossplatz. Nach dem Krieg sah es mehr oder weniger überall in Berlin so aus. ier ist allerdings der Rest vom Palast der Republik, der zwischen 1973 und 1976 von der DDR gebaut wurde, zu sehen. Weiterlesen
1966 – The Beach Boys: »Barbara Ann«, Fotos/ Collage © Friedhelm Denkeler

Wie ein klirrender Aschenbecher zum Millionenseller wurde

1966 – The Beach Boys: »Barbara Ann«. Das Gesamtkunstwerk »Pet Sound« – Eines der ersten Konzeptalben der Rockgeschichte. Der Song wurde ohne vorherige Proben gesungen und als Single ausgekoppelt. Sie wurde zu einem Millionenseller. Weiterlesen
»Ein beliebter Treffpunkt der Touristen – Die Spanische Treppe in Rom«, Foto @ Friedhelm Denkeler 2011

Ein beliebter Treffpunkt der Touristen – Die Spanische Treppe in Rom

Zu den bekanntesten Freitreppen der Welt zählt die Potemkinsche Treppe in der ukrainischen Hafenstadt Odessa mit 192 Stufen und die Spanische Treppe in Rom, die von der Piazza di Spagna zur Kirche Santa Trinità dei Monti führt. Weiterlesen
»Jardín Botánico de Sóller», Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Jardín Botánico de Sóller

Das Jardín Botánico de Sóller auf Mallorca ist ein wunderbarer Ort, der die Schönheit und Vielfalt der mediterranen Pflanzenwelt offenbart. Er beherbergt eine Sammlung von über 1.000 verschiedenen Pflanzenarten. Weiterlesen
»Holzweg durch das Große Torfmoor«, Lübbecke/ Hille, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Das Teufelsmoor«, Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Auf dem Holzweg. Oder: Birken im Moorwasser

In meiner Kindheit bezeichneten wir das Moor bei Isenstedt, Lübbecke und Hille als »Teufelsmoor«. Offiziell heißt das Moorgebiet heutzutage »Großes Torfmoor«. Weiterlesen
»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma

»Der alte Olivenbaum vor dem Rathaus in Palma«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003. Weiterlesen
»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009

Die optische Täuschung des Marcel Proust

»Der Vorgang der Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern das Vorhandene mit anderen Augen zu sehen«, Marcel Proust, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009. Das zugrunde liegende Foto entstand 2009 im Optikpark Rathenow in Brandenburg. Weiterlesen
»Optische Täuschung«, aus dem Portfolio »Harmonie eines Augenblicks«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Das Phänomen der optischen Verwirrung in der Photographie

Wie mein Bild »Optische Täuschung« in der New York Times landete. Es gibt eine besondere Art von Photographien, in denen der Inhalt nicht sofort erkennbar ist und die beim Betrachter eine optische Verwirrung erzeugen. Es geht um Bilder, die durch unmögliche Gegenüberstellungen oder verwirrende räumliche Anordnungen verblüffen. Weiterlesen
»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Piazzetta Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016

Schwarzer Marmor vor blauen Himmel

»Schwarzer Marmor vor blauen Himmel«, Kulturforum Berlin (Spiegelung: Kunstgewerbemuseum), Foto © Friedhelm Denkeler 2016. Weiterlesen
»Scheunenviertel in Schlüsselburg«, Petershagen, Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Foto © Friedhelm Denkeler 1988

Das denkmalgeschützte Scheunenviertel in Schlüssel­burg – Ein historisches Juwel der Landwirt­schaft im Kreis Minden-Lübbecke in Ost-Westfalen

Bedingt durch die enge Bebauung des Ortes und die Hochwasser der Weser und Brandkatastrophen, wurde bereits seit dem 17. Jahrhundert ihre Erntevorräte außerhalb gelagert. Weiterlesen
»Elf«. Foto © Friedhelm Denkeler 2020

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen

Elf – Die Zahl, die nur halb so groß ist wie 22, aber doppelt so mysteriös klingt: ein Rätsel in Zahlen. Aber wo ist die andere Hälfte? Die andere Hälfte der Zahl 11 befindet sich natürlich auf der anderen Seite der Photographie! Weiterlesen
Cover der LP: Them: »The World Of Them«, 1966, Foto © Friedhelm Denkeler

Der Mann, der niemals lächelt

1966 – Them: »It’s All Over Now, Baby Blue«. Van Morrison mit »It’s All Over Now, Baby Blue« zum 70. Geburtstag. Song aus dem Album »The World of Them«. Das Original stammt von Bob Dylan. Inzwischen gibt es unzählige Cover-Versionen. Aber die Interpretation von Them ist und bleibt mein Favorit. Weiterlesen
»1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg«,Foto © Friedhelm Denkeler

1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg

Weg mit dem Paragrphen 2018: Das Volk selber soll entscheiden – Volksentscheid gegen den § 218. Foto © Friedhelm Denkeler 1975 Weiterlesen
»Westfälische Hofanlage«, Rahden, Ost-Westfalen, aus dem Portfolio »Westfälische Landschaften«, Kapitel »Der Bauernhof«, Foto © Friedhelm Denkeler 1977

Ein vollständig eingerich­tetes West­­fälisches Bauern­gehöft und eine Burg­ruine in Rahden

Ein neues Portfolio auf meiner Website LICHTBILDER: »Westfälische Landschaften«, 2001. Eine fotografische Hommage an die Kulturlandschaft zwischen Weserstrom und Teutoburger Wald: Erinnerungen, Entdeckungen und Kulturdenkmale Weiterlesen
»Der Moleküle-Mann in der Spree«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Der Moleküle-Mann in der Spree

Mit den drei Figuren erinnert Jonathan Borofsky daran, »dass sowohl der Mensch als auch die Moleküle in einer Welt der Wahrscheinlichkeit existieren und das Ziel aller kreativen und geistigen Traditionen ist, Ganzheit und Einheit innerhalb der Welt zu finden«. Weiterlesen