Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt

Von Friedhelm Denkeler,

»Auf den Spuren des Römischen Reiches«. Ein neues Portfolio und Künstlerbuch über vierzehn römische Stadtgänge.

»Auf den Spuren des römischen Reiches – Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Auf den Spuren des römischen Reiches – Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Rom Tag IV: »Auf den Spuren des Römischen Reiches – Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt«

Der vierte Rom-Tag begann unter fachkundiger Führung im Forum Romanum. Es war über Jahrhunderte hinweg der Mittelpunkt der römischen – und somit auch der uns bekannten – Welt. In der gewaltigen und noch heute hoch aufragenden ›Curia‹, dem Sitzungsgebäude, entschieden die Senatoren über Krieg und Frieden, die Entwicklung der Stadt und verkündeten ihre Entscheidungen anschließend auf dem Forumsplatz auf der ›Rostra‹, der Rednertribüne, dem versammelten Volk.

Zwischen den Triumphbögen an beiden Enden des Forums befanden sich die ältesten Tempel der Stadt, hier wurden Geschäfte abgewickelt und Waren verkauft und in der Basilicae tagten die Gerichte. Ursprünglich war der ganze Bereich ein Sumpfgebiet am Tiber. Um 600 v. Chr. wurde das Gebiet trockengelegt und nach und nach entstanden öffentliche Gebäude, die in den folgenden Jahrhunderten immer wieder erweitert und umgebaut wurden. Ab dem Jahr 600 n. Chr. verfiel die einstige Pracht und geriet in Vergessenheit. Das Forum wurde als Steinbruch für andere Bauvorhaben, wie z. B. dem Petersdom, verwendet.

Anmerkungen zum Porfolio »Auf den Spuren des Römischen Reiches«

Unsere sieben Tage in Rom im Jahr 2011 sind eine Reminiszenz an die sieben Hügel, auf denen Rom erbaut worden sein soll. Aber nach den ersten Tagen wurde deutlich, dass für das geplante Buch vierzehn Kapitel notwendig sind. Es geht bei den Photographien um die Stimmungen und die visuellen Eindrücke und weniger um die historischen Begebenheiten. Das Portfolio wird auf meiner Website LICHTBILDER ausführlicher mit den vierzehn Kapiteln der römischen Stadtgänge vorgestellt.

Die vierzehn Kapitel der römischen Stadtgänge

»Auf den Spuren des römischen Reiches – Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Auf den Spuren des römischen Reiches – Forum Romanum, der Mittelpunkt der römischen Welt«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher

Von Friedhelm Denkeler,

»Auf den Spuren des Römischen Reiches«. Ein neues Portfolio und Künstlerbuch über vierzehn römische Stadtgänge.

»Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Rom Tag III: »Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher«

Nein, 60 000 Besucher waren heute Morgen noch nicht im ‚Colosseo‘, das 2007 als einziges europäisches Bauwerk in die Liste der Neuen Weltwunder aufgenommen wurde. Auch Löwen, die durch unterirdische Gänge und Falltüren in die Arena geleitet wurden, haben wir nicht gesehen. Und dennoch entfaltet das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater und zugleich der größte geschlossene Bau der römischen Antike auch nach 2000 Jahren als Ruine eine beispiellose Faszination.

Die Arena steht den modernen Fußball-Arenen in nichts nach: 80 Eingänge rund um den Bau ermöglichten den Zuschauern auf direktem Wege Zugang zu ihren Plätzen, die sich auf insgesamt vier Stockwerke verteilten. Grausame Schauspiele wurden dargeboten. Gladiatoren kämpften gegen wilde Tieren und auch gegeneinander. Man schätzt, dass in vier Jahrhunderten an die 500 000 Menschen und unzählige Tiere ihr Leben verloren. Heute besichtigen über fünf Millionen Besucher jedes Jahr das Wahrzeichen Roms. Ein gewisser Schauder bleibt.

Anmerkungen zum Porfolio »Auf den Spuren des Römischen Reiches«

Unsere sieben Tage in Rom im Jahr 2011 sind eine Reminiszenz an die sieben Hügel, auf denen Rom erbaut worden sein soll. Aber nach den ersten Tagen wurde deutlich, dass für das geplante Buch vierzehn Kapitel notwendig sind. Es geht bei den Photographien um die Stimmungen und die visuellen Eindrücke und weniger um die historischen Begebenheiten. Das Portfolio wird auf meiner Website LICHTBILDER ausführlicher mit den vierzehn Kapiteln der römischen Stadtgänge vorgestellt.

Die vierzehn Kapitel der römischen Stadtgänge

»Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Unter Löwen und Touristen – Das Kolosseum, ein Stadion der Grausamkeiten für 60 000 Besucher«, aus dem Portfolio »Auf den Spuren des römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

My Bonnie Lies Over the Ocean

Von Friedhelm Denkeler,

1961 (1) – Tony Sheridan & the Beat Brothers: »My Bonnie«. Tony Sheridan & The Beatles – Wie aus einem schottischen Volkslied ein Beatstück wurde.

»Dortmunder Union-Pils«, Jugendclub Vlotho, Foto © Friedhelm Denkeler 1964
»Dortmunder Union-Pils«, Jugendclub Vlotho, Foto © Friedhelm Denkeler 1964

Kennen und lieben gelernt habe ich den Song »My Bonnie« von Tony Sheridan 1964 im Jugendclub in Vlotho. Mit den ersten Songs der Beatles wurde auch »My Bonnie«, den Sheridan 1961 mit den Beatles in Hamburg aufnahm, bekannter. Die Single nennt als Interpreten noch Tony Sheridan & The Beat Brothers. Mit den Beat Brothers waren die Beatles gemeint, die damals noch zu fünft mit Stuart Sutcliffe am Bass und Pete Best am Schlagzeug auftraten. Für die gleichnamige LP erhielt Sheridan die Goldene Schallplatte. Mit der Eröffnung des legendären Hamburger Star Clubs spielten Tony Sheridan und die Beatles öfter zusammen.

Das ist schon ein toller Song, der zunächst wie das alte schottische Volkslied beginnt und dann in eine wilde Beat-Nummer übergeht. Kein Wunder, dass der Discjockey im Jugendclub den Song gleich mehrmals spielen musste. Wie bei den Hamburger Seeleuten: Sheridan nahm den Song damals auf, weil die Seeleute in den Clubs ihn immer wieder hören wollten. Bei YouTube gibt es einen Konzertmitschnitt aus dem Jahr 2011 mit Tony Sheridan; hier rockt er wie damals.

Tony Sheridan war 1960 einer der ersten britischen Musiker, die in Deutschland auftraten: In Hamburg spielte er mit seinen »Jets«. Paul McCartney bezeichnete ihn später als ›Lehrer‹. Durch den Erfolg von »My Bonnie« wurde auch Brian Epstein (der spätere Manager der Beatles) auf die Beatles aufmerksam. So hat Sheridan, der sich eher im Hintergrund hielt, einen Anteil an dem Weg der Beatles. Anlässlich des 50. Geburtstags des Star-Clubs stand im April 2012 Tony Sheridan das letzte Mal auf Bühne. 2013 ist er im Alter von 73 Jahren in Hamburg gestorben. »My Bonnie« hat ihn unsterblich gemacht.

Im Film »Frühstück bei Tiffany« (Breakfast at Tiffany’s) ist am Anfang nur eine Instrumental-Version von »Moon River« zu hören. Mit dem Text singt es mit Audrey Hepburn (als Holly Golightly) in der Szene, in der sie am Fenster zur Feuerleiter sitzend, von dem Schriftsteller Paul ›Fred‹ Varjak (George Peppard) ein Stockwerk höher beobachtet wird. Wie zu vermuten war, ist es der Beginn einer Liebesgeschichte mit vielen Hindernissen.

Truman Capote, der den zu Grunde liegenden Roman geschrieben hat, wollte in der Rolle eigentlich Marilyn Monroe sehen. Wenn man an Hollywood denkt, fällt einem auch die Darstellung von Holly mit ihrer Zigarettenspitze ein. Henry Mancini, einer der Autoren des Songs, sagte über Audrey Hepburn: »Moon River wurde für Audrey Hepburn geschrieben. Niemand sonst hat es je so gut verstanden. Es gibt mehr als tausend Versionen davon, aber ihre ist zweifellos die beste.

Für 1961 muss ich noch ein Instrumental erwähnen, »Wheels« von Billy Vaughn. Er erreichte, dass in Deutschland sein Stück zu einem Nummer-eins-Hit und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde.

Songtext – Tony Sheridan & the Beat Brothers: »My Bonnie«

My Bonnie lies over the ocean
My Bonnie lies over the sea
My Bonnie lies over the ocean
Oh bring back my Bonnie to me

My Bonnie lies over the ocean
My Bonnie lies over the sea
Well, my Bonnie lies over the ocean
Yeah, bring back my Bonnie to me
Yeah bring back, ah bring back
Oh bring back my Bonnie to me
Oh bring back, ah bring back
Oh bring back my Bonnie to me

Well, my Bonnie lies over the ocean
My Bonnie lies over the sea
Yeah my Bonnie lies over the ocean
I said bring back my Bonnie to me

Songtext – Audrey Hepburn: »Moon River«

Moon river, wider than a mile
I'm crossing you in style some day
Oh, dream maker, you heart breaker
Wherever you're goin', I'm goin' your way
Two drifters, off to see the world
There's such a lot of world to see
We're after the same rainbow's end, waitin' 'round the bend
My huckleberry friend, moon river, and me 

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Im Banne der Trolle und Jungfrauen im Gudbrandstal

Von Friedhelm Denkeler,

Eine legendäre Inszenierung von Peter Stein vor fünfzig Jahren – Peer Gynt in der Schaubühne am Halleschen Ufer.

Ausstelung »Ruth Walz. Theaterfotografie», 1976 bis 1990,  Museum für Fotografie, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022
Ausstellung »Ruth Walz. Theaterfotografie», 1976 bis 1990, Museum für Fotografie, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Anlässlich eines Besuchs in der Ausstellung »Ruth Walz – Theaterfotografie» im Berliner »Museum für Fotografie« im Februar 2022 ist mir klar geworden, bei welchen legendären Inszenierungen ich in meinen Anfangsjahren in West-Berlin in den 1970er-Jahren dabei war und welche ich verpasst habe. Ich erinnere mich an »Die Mutter« und »Baal« von Bertolt Brecht, anPeter Handkes »Der Ritt über den Bodensee« und an die »Sommergäste« nach Maxim Gorki, alle in der »Schaubühne am Halleschen Ufer«.

Und für mich der absolute Höhepunkt, der sicherlich für immer in meiner Erinnerung bleibt, »Peer Gynt« von Henrik Ibsen unter der Regie von Peter Stein in der »Schaubühne am Halleschen Ufer«. Theater lebt von der Erinnerung – wenn man dabei war. Darin liegen seine unwiederholbare Sinnlichkeit und die Gewissheit, dass nach bestimmten Eindrücken das Leben anders verläuft. Viele Details sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten verschwunden. Glücklicherweise liegt mir noch das 46-seitige Programmheft »Peer Gynt« der Schaubühne mit den eingeklebten Eintrittskarten vom 5. und 6. Juni 1971 vor.

Die Aufführung glich einer Revolution in der Theaterlandschaft. Peter Stein hatte das ganze Theater, einschließlich der Zuschauersitze (sic!), leerräumen lassen, so dass der gesamte Saal als Bühne diente. Als Zuschauer wurden wir an die Längswand gedrängt und sahen hinab in die Arena auf eine Berglandschaft. Die zweistöckigen Sitzreihen erinnerten an das berühmte Londoner Shakespeare’s Globe und schufen eine große Nähe zwischen Zuschauern und Schauspielern. So war auf der Bühne viel Platz für große spektakuläre Bauten wie ein lebensgroßes Pferd und eine riesengroße Sphinx.

»Peer Gynt», Schaubühne am Halleschen Ufer, Berlin, 1971, Quelle: Internet
»Peer Gynt», Schaubühne am Halleschen Ufer, Berlin, 1971, Quelle: Internet

Die über achtstündige Aufführung fand mit ›Jugend im Gudbrandstal‹ und ›In der Fremde und Heimkehr‹ an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Die Rolle des Peer Gynt wurde auf sechs verschiedene Schauspieler verteilt: Heinrich Giskes, Michael König, Bruno Ganz, Wolf Redl, Dieter Laser und Werner Rehm. Peers Mutter wurde von Edith Clever und Solveig, Peers Liebe, von Jutta Lampe dargestellt. Zu erwähnen sind noch Angela Winkler, Jutta Lampe und Otto Sander.

Der Bauernsohn Peer Gynt versucht mit Lügengeschichten, der Realität zu entfliehen. In seiner Fantasiewelt ist die heruntergekommene Behausung ein strahlender Palast. Seine eigene Nichtsnutzigkeit verklärt er zu Heldenhaftigkeit. So schildert er seiner Mutter Aase einen halsbrecherischen Ritt auf einem ›Bock‹ über den Berg. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer findet er sich bald in einer Welt von Trollen und Dämonen wieder. Er verliebt sich in Solvejg, die ihn anfangs nicht erhört, aber später auf seine Rückkehr wartet.

Peer wird durch Sklavenhandel in Marokko reich, verliert alles, findet sich in der Wüste wieder, rettet sich in eine Oase. Hier leben drei Jungfrauen; die von ihm erwählte Anitra stielt ihm die letzten Habseligkeiten. Den Tiefpunkt seines Lebens erlebt Peer im Irrenhaus zu Kairo. An die berühmte Schlußszene kann ich mich noch gut erinnern. Alt und verarmt kehrt Peer Gynt (jetzt: Bruno Ganz) heim und zieht einer echten Zwiebel nach und nach die Hüllen ab und vergleicht sich mit ihr. Einen Kern kann er nicht finden, aber Solvejg beschützt ihn.

Wer die auf zwei Abende verteilte Aufführung des ›Peer Gynt‹ gesehen hat, weiß: West-Berlin hat jetzt, mit der Schaubühne am Halleschen Ufer, die zurzeit interessanteste und beste deutschsprachige Bühne. Auf die Aufführung des Peer Gynt bezogen: Mir ist aus den letzten Jahren keine Inszenierung in Erinnerung, die ähnlich reich, voll Witz, angefüllt mit schauspielerischen Spitzenleistungen das Zuschauen zu einem derartigen Vergnügen gemacht hat wie die fast acht Stunden, zu denen das Kollektiv um Peter Stein Ibsens Drama als ein ›Schauspiel aus dem neunzehnten Jahrhundert‹ ausbreitete. [Hellmuth Karasek, DIE ZEIT, Nr. 21/1971]

Ausstelung »Ruth Walz. Theaterfotografie», 1976 bis 1990,  Museum für Fotografie, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022
Ausstellung »Ruth Walz. Theaterfotografie», 1976 bis 1990, Museum für Fotografie, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2022

Jenseits des Tiber – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt

Von Friedhelm Denkeler,

»Auf den Spuren des Römischen Reiches«. Ein neues Portfolio und Künstlerbuch über vierzehn römische Stadtgänge.

»Jenseits des Tibers – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt«, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Auf den Spuren des Römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Jenseits des Tibers – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt«, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Auf den Spuren des Römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Rom Tag II: »Jenseits des Tiber – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt«

Unser Stadtteil Trastevere (von lateinisch Trans Tiberim, jenseits des Tiber) liegt außerhalb der alten römischen Stadtmauern auf der westlichen Seite des Tiber. Schiffsleute und Fischer, also Menschen, die vom Fluss lebten, sowie Immigranten und Juden siedelten sich bevorzugt hier an. Später folgten zahlreiche Handwerker und noch heute herrscht in den Gassen zwischen Osterien und Trattorien eine fast mittelalterliche Atmosphäre, sieht man von wild parkenden Autos und wuchernden Satellitenschüsseln einmal ab. Über die Tiberinsel, die Isola Tiberina und die Ponte Fabricio, der Volksmund sagt Ponte dei Quattro Capi wegen der zwei antiken Stelen mit vier Köpfen  im Geländer, geht es in Richtung antikes Rom – zum Kolosseum. Empfehlenswert für den Abend in Trastevere ist das Ristorante La Cornucopia, das Füllhorn an der Piazza in Piscinula.

Anmerkungen zum Porfolio »Auf den Spuren des Römischen Reiches«

Unsere sieben Tage in Rom im Jahr 2011 sind eine Reminiszenz an die sieben Hügel, auf denen Rom erbaut worden sein soll. Aber nach den ersten Tagen wurde deutlich, dass für das geplante Buch vierzehn Kapitel notwendig sind. Es geht bei den Photographien um die Stimmungen und die visuellen Eindrücke und weniger um die historischen Begebenheiten. Das Portfolio wird auf meiner Website LICHTBILDER ausführlicher mit den vierzehn Kapiteln der römischen Stadtgänge vorgestellt.

Die vierzehn Kapitel der römischen Stadtgänge

»Jenseits des Tibers – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt«, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Auf den Spuren des Römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011
»Jenseits des Tibers – Von Trastevere über die Quattro Capi zur Altstadt«, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Auf den Spuren des Römischen Reiches«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Im Kalkbergwerk Rüdersdorf

Von Friedhelm Denkeler,

»Alter Bagger im Kalkbergwerk Rüdersdorf«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003
»Alter Bagger im Kalkbergwerk Rüdersdorf«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Anmerkungen zum Portfolio »Sonntagsbilder»

Der Versuch einer Definition: Was ist eigentlich ein Sonntagsbild? Ein »schönes« Bild (was auch immer das nun wieder heißen mag; der Autor legt den Titel quasi mit dem Foto fest); es ist in Farbe (jedenfalls bei meinen Sonntagsbildern); es passt in keine andere Kategorie; es gehört nicht zu einer Serie von Bildern und zu keinem Portfolio. Kurz gesagt: Es ist ein Einzelbild. Aber es ist kein Sonntagsbild im Sinne der Sonntagsmalerei.

Am 26. Februar 2012 erschien in meinem Blog das erste Sonntagsbild. Und jeden Sonntag gab es ein neues – Ausnahmen bestätigten die Regel. Die Sonntagsbilder stammen aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, das ich 2005 abgeschlossen habe. Aber der Titel Sonntagsbild ist einfach ein zu schöner Titel. Unter dieser Prämisse führe ich die Kategorie »Sonntagsbilder« in meinem Blog bis auf weiteres mit Fotos aus meinem Archiv und mit neuen Aufnahmen weiter.