Das JOURNAL präsentiert stolz: Ein seltenes botanisches Wunderwerk der Hauptstadt

Von Friedhelm Denkeler,

»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Nach dem mühsamen Gang auf einem unbefestigten Weg, präsentiere ich stolz das seltene botanische Wunderwerk der Hauptstadt. Ich habe die KI gefragt, wo das Foto entstanden sein könnte. Antwort: Südtirol, 2.400 Höhenmeter. Die Realität sieht aber anders aus: Lichterfelde-Ost, direkt neben der Biomülltonne in Krugs Garten am Drei-Zinnen-Weg. Dieses Grasbüschel hat die perfekte Berliner Attitüde: Wächst, wo es will, kümmert sich nicht um die Nachbarn und sieht auch ohne Styling verdammt lässig aus. Das nächste große Berliner Influencer-Motiv.

Die Frühling-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf 5 Filme von April bis Juni 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Frühling zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026 mit einer Ausnahme: »Jesus Christ Superstar« aus dem Jahr 1974. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos. Deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice.
»Jesus Christ Superstar«
  • »Paris Murder Mystery« von Rebecca Zlotowski mit Jodie Foster, Daniel Auteuil. Als eine ihrer langjährigen Patientinnen unter mysteriösen Umständen stirbt, ist Psychiaterin Lilian Steiner tief schockiert. Die Polizei spricht von Suizid, aber Lilian ist sich sicher: Es muss sich um Mord handeln. Also nimmt sie den Fall selbst in die Hand und beginnt, eigenmächtig zu ermitteln. Dabei verliert Lillian sich immer tiefer in den Details von Paulas Leben und folgt wirren Spuren, um die Wahrheit aufzudecken.
  • »Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice. Jerusalem zur biblischen Zeit. Das jüdische Volk strömt dem neuen wundertätigen Propheten Jesus zu und verehrt ihn als Gottessohn. Die Römer werden von den Pharisäern dazu gebracht, dem ›Volksaufwiegler‹ den Prozess zu machen, den sie als falschen Propheten, Gaukler und Super-Showman verspotten. Die Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, die Verzweiflung im Garten Gethsemane, der Verrat des Judas, Jesu Festnahme, Kreuzigung und Kreuztod sind die Stationen des Leidensweges. (zweimal gesehen)
  • »Michael« von Antoine Fuqua mit Jaafar Jackson, Colman Domingo. Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. MICHAEL ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. (zweimal gesehen)
  • »Rose« von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun. 30-jähriger Krieg: Ein Fremder taucht in einem protestantischen Dorf auf und beansprucht einen verlassenen Gutshof mit Dokument als Beweis. Doch der Soldat wahrt ein gefährliches Geheimnis: eine andere Identität, einen anderen Namen, ein anderes Geschlecht. Um Anerkennung im Dorf zu erlangen, plant er sogar eine arrangierte Ehe mit der Bauerntochter. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
  • »Amadeus« (1984) von Miloš Forman mit F. Murray Abraham, Tom Hulce. Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.

Die Ausstellung ist längst eröffnet. Oder: Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

Von Friedhelm Denkeler,

»Selbstjustiz durch Fehleinkäufe«, Martin Kippenberger, gefunden im »Hamburger Bahnhof«, Berlin
»Selbstjustiz durch Fehleinkäufe«, Martin Kippenberger, gefunden im »Hamburger Bahnhof«, Berlin

Der Fehleinkauf ist die demokratischste Form der Skulptur: Er entsteht ohne Auftrag, ohne Notwendigkeit und behauptet dennoch Bedeutung. Sein Material ist nicht Holz oder Bronze, sondern falsche Erwartungen. Der Preis ersetzt die Aura, die Quittung die Provenienz. Jeder misslungene Kauf ist ein Selbstporträt, das niemand in Auftrag gegeben hat.

Selbstjustiz bedeutet hier nicht Strafe, sondern Einverständnis. Man verurteilt sich freiwillig zum Besitz. Das Objekt wird zum Beweisstück einer Entscheidung, die sich schon im Moment ihres Vollzugs gegen ihren Urheber richtet. Der Markt liefert keine Wahrheit, sondern Requisiten. Der Käufer spielt den Sammler, das Produkt den Zeugen. Und beide wissen, dass die Ausstellung längst eröffnet ist.

Anmerkung zur Kategorie »«

In dieser Kategorie erscheint am ersten Tag eines Monat öfter ein bildlich umgesetzter Post mit einem Zitat. Das kann eine Photographie mit einem Spruch sein oder ein Bild, das grafisch mit dem Zitat des Monats gestaltet wurde.

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Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2026 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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"Do Not Walk Outside This Area", aus "Horizonte", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Roman Ondák: “Do Not Walk Outside This Area”

Die Deutsche Bank und das New Yorker Guggenheim schließen den Ausstellungsort Unter den Linden in Berlin zum Jahresende – nach 15 Jahren erfolgreicher Ausstellungsgeschichte. Weiterlesen
»Birkenwald mit Stuhl«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Birkenwald mit Stuhl

»Birkenwald mit Stuhl«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002. Weiterlesen
"Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage", Foto © Friedhelm Denkeler, 2003

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten

Franz Beckenbauer: Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage! Rudi Völler: Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!. Heribert Faßbender: Es steht im Augenblick 0:0. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können. Weiterlesen
"Gewitterwolke über Kornfeld", aus "Horizonte", Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Have You Ever Seen The Rain?

a gut! Wir haben die Schafskälte. Aber nach dem Regen kommt der Sonnenschein und der bekannte Klassiker Have You Ever Seen The Rain? aus dem Jahr 1971 von John Fogerty von den Creedence Clearwater Revival (CCR) verbreitet auch heute noch seine gute Laune. Ein einfaches Stück mit einer großen Wirkung. Weiterlesen
Die Lomo-Kamera »Lomography Action Sampler Transparent«, zum dem Portfolio »Quadrotura – Lomographien«

Quadrotura – Lomographien

Die Lomo hat mit der herkömmlichen Fotografie wenig gemeinsam: Sie versucht zwar mittels Brom und Silber auf vier Bildern, die oft unterschiedlich belichtet sind, die Wirklichkeit festzuhalten. Eine Wirklichkeit, die vierfach existiert. Weiterlesen
«Moderner Thingplatz«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Ein moderner Thingplatz

«Moderner Thingplatz«, aus dem Portfolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002. Weiterlesen
"Lichtdom", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Die Lichtdome vom Hamburger Bahnhof

Jetzt hat der in New York lebende Anthony McCall in der eigentlich lichtdurchfluteten Halle alle hohen Fenster lichtdicht verhängen lassen und sie in eine riesige, dunkle Höhle verwandelt. Weiterlesen
»My Day With Marilyn«, aus »Quadrotura – Lomographien«, Foto © Friedhelm Denkeler 2000

My Day With Marilyn

Es waren die kürzesten neunundneunzig Minuten eines Films und eigentlich sollten sie niemals enden: Sie stehen für eine große Romanze mit der berühmtesten Frau der Welt. Marilyn Monroe und ihre einwöchige Liaison mit dem dritten Regieassistenten Colin Clark. Weiterlesen
"Bruce Davidson mit Subway-Graffito", Fotocollage © Friedhelm Denkeler 2012

Bruce Davidson mit ›Subway‹ in der C/O-Galerie

Ausgerechnet in dieser Zeit porträtiert Bruce Davidson dort unerschrocken und direkt die Reisenden. Seine Fotos dokumentieren somit das tägliche Leben in New York vor der großen Kriminalitätsbekämpfung. Weiterlesen
»1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg«, Foto © Friedhelm Denkeler 1975

1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg

»1. Mai-Kundgebung 1975 am Rathaus Schöneberg«, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 1975 Weiterlesen
"Rote Rose", Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Eine romantische Geschichte im Ballsaal … mit den Kinks

Heute habe ich aus meinem Rock-Archiv einen sanfteren Song aus dem Jahr 1983, der gleichzeitig auch ihr letzter Erfolg wurde, herausgesucht: The Kinks: »Don’t Forget to dance«. Weiterlesen
»Die Promenade in Prora«, Rügen, Ostsee, Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Der Koloss von Prora

Der Name Prora bezeichnete ursprünglich den Höhenzug zwischen Schmaler Heide und Neu-Mukran nahe Binz auf der Insel Rügen und steht heute allein für einen riesigen, über fünf Kilometer langen, Gebäudekomplex. Weiterlesen
»Buchenwald in der Granitz«, Rügen, Ostsee, Naturschutzgebiet Granitz, Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Die Buchenwälder der Granitz auf Rügen

Zwischen den Ostseebädern Binz und Sellin liegt das Naturschutzgebiet Granitz. Es besteht aus drei Kernzonen: dem Hochufer, dem Kesselmoor Große Wiese und dem Schwarzen See. Weiterlesen
"Selbst in der Jebenstraße", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Von Rosen getötet

Vom Elend der unmittelbaren Nachkriegsjahre bis zum Wiederaufbau und den Folgen der Modernisierung reicht die inhaltliche Spannweite der Fotos. Dabei spielen die Fotografen der Bildagentur Vivo ab Mitte der 1950er Jahre eine tragende Rolle.. Weiterlesen
"Selbst mit Dodo", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Dodo – Ihre erste Erinnerung waren Farben

Die 1907 in Berlin geborene Dörte ›Dodo‹ Clara Wolff beschreibt in ihrer Autobiografie ihre erste Erinnerung an Farbe, eine pinkfarbene Stoffblume am Kleid ihrer Mutter. Weiterlesen
"Die Buchstabenmaschine von Anselm Kiefer", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Anselm Kiefer und die Buchstaben-Maschine

Der erste Gang im Martin-Gropius-Bau führt in der Regel in den Lichthof. Hier schlägt zurzeit auch das Herz der Ausstellung Art and Press in Form der Monumental-Skulptur von Anselm Kiefer. Weiterlesen
"Gilbert & George im Martin-Gropius-Bau", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Gilbert & George – Vom Londoner Zeitungsboulevard in den Berliner Gropius-Bau

Nachdem wir vor fast einem Jahr die große Ausstellung »Jack Freak Pictures« des Londoner Künstlerpaars Gilbert & George in den Hamburger Deichtorhallen sahen, konnten wir das Paar während der Eröffnung der »Art and Press« im Berliner Martin-Gropius-Bau, live inmitten ihrer jüngsten Werke erleben. Weiterlesen
"Porträt am Kanzleramt", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Das Studio ist für mich eine sterile Welt!

C/O Berlin zeigt mit »Masterclass« die meisterhaften Porträtfotografien von Arnold Newman. Ich wusste, dass ich mich zwischen Malerei und Fotografie entscheiden musste und erkannte, dass nicht beides gleichzeitig ging. Ich entschloss mich, meine ganze Energie in die Fotografie zu stecken. Weiterlesen
"Tulips", Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Neue Aufmerksamkeit für die Polaroid-Fotografie

Als im Jahr 2008 das Unternehmen Polaroid das Ende der Produktion von Sofortfilmen bekannt gab, war dies scheinbar auch das Ende der analogen Sofortbild-Fotografie. Weiterlesen
"11 Scheiben, Gerhard Richter, Neue Nationalgalerie Berlin", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Richter und Selbst in elf Scheiben

»11 Scheiben, Gerhard Richter, Neue Nationalgalerie«, Kulturforum, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2012. Weiterlesen
»Kupfer und Wolken«, Volkspark Potsdam, aus dem Portolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Kupfer und Wolken

Was ist eigentlich ein Sonntagsbild? Es ist in Farbe (jedenfalls bei meinen Sonntagsbildern); es passt in keine andere Kategorie; es gehört nicht zu einer Serie von Bildern Kurz gesagt: Es ist ein Einzelbild. Aber es ist kein Sonntagsbild im Sinne der Sonntagsmalerei. Weiterlesen
"Matthias Glasner, Birgit Minichmayr und Jürgen Vogel im Berlinale-Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Zwischen tiefer Nacht und ewiger Dämmerung – Ein deutsches Melodram in Hammerfest

Glasner erzählt eine Geschichte, die vom Anfang bis zum Ende stimmig ist und die, das ist gegenüber den anderen Filmen eher die Ausnahme, deutlich Stellung bezieht. Weiterlesen
"Corinna Harfouch, Lars Eidinger und Hans-Christian Schmid im Berlinale-Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Was bleibt von Gitte, Günther, Marko, Tine, Jakob, Ella, Susanne und all den anderen?

Nun also der zweite von den drei deutschen Filmen des Wettbewerbs: Hans-Christian Schmid mit »Was bleibt«. Genau diese Frage stellt man sich am Ende des Kammerspiels auch! Wahrscheinlich nicht viel. Weiterlesen
"Billy Bob Thornton mit seinem Film-Team im Berlinale Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Von Oldtimersammlern, autoritären Vätern und Hippies in Alabama

Billy Bob Thornton, der nicht nur Regie führte, sondern auch die Hauptrolle des Skip Caldwell in »Jayne Mansfield’s Car« übernahm, war für mich eine Neuentdeckung. Seine Rolle als traumatisierter, arbeitsunfähiger Kriegsveteran spielt er in den hinreißend komischen Wendungen des Films bewundernswert gut. Dafür hat er einen Bären verdient. Weiterlesen
"Theo Alexander und Tamila Koulieva im Berlinale Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Die Liebe ist auch eine Himmelsmacht

Ausgangspunkt ist ein Triptychon mit den drei Hauptdarstellern: in der Mitte Metéora, links die Nonne und rechts der Mönch. Plötzlich bewegen sich die Figuren aus der Ikone heraus, verirren sich in einem Labyrinth und finden über eine Sintflut aus dem Blut Christi wieder zueinander. Weiterlesen
"Nina Hoss und Ronald Zehrfeld im Berlinale Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Von der Freiheit zu gehen und der Freiheit zu bleiben

Der Film lebt von und mit der exzellent spielenden Nina Hoss. Viel Lob von den Kritikern. Ein Rätsel – das ist positiv gemeint – bleibt am Schluss: Wie kann man in einem untergehenden System leben? Hat man die Freiheit zu gehen oder zu bleiben überhaupt? Weiterlesen
"Paolo & Vittorio Taviani im Berlinale Palast", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Seit ich der Kunst begegnet bin, ist diese Zelle für mich ein Gefängnis geworden!

n den neuen, zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelten Film »Cesare deve Morire« der mittlerweile 80 und 82 Jahre alten Taviani-Brüder muss man sich erst einsehen. Dann nimmt der Film einen gefangen und das nicht nur, weil er an einem Originalschauplatz, in einem Gefängnis gedreht wurde. Weiterlesen
"Beelzebub", Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Seele schreibt man mit zwei ‘e’!

Der russische Regisseur Aleksandr Sokurov hat den deutschesten aller Texte, Goethes »Faust«, neu verfilmt und gewann damit 2011 den Goldenen Löwen von Venedig. Gehen wir! / Wohin? / Immer vorwärts! / Was ist dort? / Keine Ahnung! Weiterlesen
»Schneeburg«, Foto © Friedhelm Denkeler 1963

Eine Schneeburg in Ost-Westfalen

Nach den eisigen Kriegswintern 1939/40 und 1941/42 sowie dem „Hungerwinter“ 1946/47 ging die kalte Jahreszeit 1962/63 nicht ohne Grund als „Jahrhundertwinter“ in die Geschichte ein. Auch Westfalen erhielt Unmengen an Schnee, den wir zum Bau einer Schneeburg nutzten. Weiterlesen
"Lene Meinert", Archiv © Friedhelm Denkeler 1927

The Artist – Eine Liebeserklärung an das Stummfilmkino

Schweigen wäre Gold – so könnte man häufig angesichts der Umstellung des traditionellen Zelluloid auf digitalen Film sagen. Sieht man den aktuellen Film »The Artist«, so ist Schweigen tatsächlich Gold. Weiterlesen
»Ich finde Niemanden, der so häufig recht hätte, wie ich!, Arno Schmidt, Grafik © Friedhelm Denkeler 2004

Arno hat immer Recht

Zitat des Monats: »Ich finde Niemanden, der so häufig recht hätte, wie ich!, Arno Schmidt, Grafik © Friedhelm Denkeler 2004. Weiterlesen
»Die Beute« (Hund und Herrchen), Foto © Friedhelm Denkeler 1998

Ich hab geträumt ich wär ein Hund der träumt!

Die Kunstbibliothek stellt noch bis zum 5. Februar 2012 die beiden Grafiker Hans Hillmann und Jirí Šalamoun vor. Beide arbeiten zwischen freier und angewandter Kunst, zwischen Comic und Karikatur, zwischen Zeichnung und Bild und zwischen Schriftform und Bildform. Weiterlesen