Die Sommer-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf neun Filme von Juli bis September 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Sommer zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Natürlich war auch »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon dabei. Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos; deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
  • »Resurrection« von Bi Gan mit Jackson Yee, Shu Qi. In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren.
  • »Power Ballad« von John Carney mit Paul Rudd, Nick Jonas. Was ist ein Nummer-1-Hit wert, wenn niemand weiß, dass er von dir ist? Zwei Musiker, Rick und Danny stehen beide an einem Punkt, an dem das Leben eigentlich anders aussehen sollte. Als sie aufeinandertreffen, funkt es sofort – musikalisch zumindest. Was als spätnächtliche Jam-Session beginnt, hat unerwartete Folgen. Wer glaubt schon daran, dass ein alternder Hochzeitssänger und ein ehemaliger Boyband-Star das Potential zu einem Welthit haben?
  • »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon, Tom Holland, Zendaya, Anne Hathaway. Nach dem Trojanischen Krieg möchte König Odysseus (Matt Damon) wieder zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) nach Ithaka zurückkehren. Doch der Heimweg wird schwieriger als erwartet, denn Odysseus steht ein langes Abenteuer voller Gefahren bevor. So muss er sich unter Anderen mit der Göttin Kalypso (Charlize Theron), dem Zyklopen Polyphem (Bill Irwin) und der Zauberin Circe (Samantha Morton) auseinandersetzen. In der Zwischenzeit begibt sich die Göttin Athene (Zendaya) in Odysseus‘ Heimat Ithaka und drängt Telemachos dazu, sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen. Daher begibt er sich nun zu König Menelaos von Sparta (Jon Berthal), Odysseus‘ Mitstreiter im Trojanischen Krieg, und bittet diesen um Rat.
  • »Bitteres Fest« von Pedro Almodóvar mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia. Nachdem ihre Mutter im Dezember verstorben ist, stürzt sich die Werbeleiterin Elsa in die Arbeit, um damit fertig zu werden. Als eine Panikattacke sie zu einer Auszeit zwingt, beschließt sie, mit ihrer Freundin Patricia nach Lanzarote zu reisen. Die Geschichte dieser Frauen verläuft parallel zu der eines Drehbuchautors und Filmregisseurs und zeigt, wie Leben und Fiktion untrennbar miteinander verbunden sind – manchmal auf schmerzhafte Weise.
  • »Everytime« von Sandra Wollner mit Birgit Minichmayr, Tristán López, Lotte Keiling. Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
  • »The Invite« von Olivia Wilde mit Seth Rogen, Olivia Wilde, Edward Norton, Penélope Cruz. Nach 15 Jahren steckt die Ehe von Angela und Joe in der Krise. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina und Hawk ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als sie es bislang vermuteten. Was als geselliger Abend gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle.
  • »Der Heimatlose« von Kai Stänicke mit Paul Boche, Stephanie Amarell. Nach vierzehn Jahren Abwesenheit kehrt Hein in sein Heimatdorf auf einer kleinen Insel zurück. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft erkennt ihn nicht wieder, nicht einmal sein einstiger bester Freund Friedemann. Ein Dorfgericht soll klären, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt, während sich die Erinnerungen der Zeug*innen und seine eigenen zunehmend widersprechen. Der Prozess spaltet das Dorf und verwandelt es in einen Hexenkessel.
  • »Vaterland« von Paweł Pawlikowski mit Sandra Hüller, Hanns Zischler, August Diehl, Devid Striesow. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Thomas Mann und seine Tochter Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele.
  • »Das geträumte Abenteuer« von Valeska Grisebach mit Yana Radeva. Die Geschichte einer Frau, die in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei lebt und sich bereit erklärt, an einem besonderen Geschäft teilzunehmen, um einem alten Bekannten zu helfen. Dies bringt sie jedoch in eine gefährliche Situation, und sie wird gezwungen, sich ihren Sehnsüchten zu stellen.
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Das JOURNAL präsentiert stolz: Ein seltenes botanisches Wunderwerk der Hauptstadt

Von Friedhelm Denkeler,

»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Nach dem mühsamen Gang auf einem unbefestigten Weg, präsentiere ich stolz das seltene botanische Wunderwerk der Hauptstadt. Ich habe die KI gefragt, wo das Foto entstanden sein könnte. Antwort: Südtirol, 2.400 Höhenmeter. Die Realität sieht aber anders aus: Lichterfelde-Ost, direkt neben der Biomülltonne in Krugs Garten am Drei-Zinnen-Weg. Dieses Grasbüschel hat die perfekte Berliner Attitüde: Wächst, wo es will, kümmert sich nicht um die Nachbarn und sieht auch ohne Styling verdammt lässig aus. Das nächste große Berliner Influencer-Motiv.

Die Frühling-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf 5 Filme von April bis Juni 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Frühling zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026 mit einer Ausnahme: »Jesus Christ Superstar« aus dem Jahr 1974. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos. Deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice.
»Jesus Christ Superstar«
  • »Paris Murder Mystery« von Rebecca Zlotowski mit Jodie Foster, Daniel Auteuil. Als eine ihrer langjährigen Patientinnen unter mysteriösen Umständen stirbt, ist Psychiaterin Lilian Steiner tief schockiert. Die Polizei spricht von Suizid, aber Lilian ist sich sicher: Es muss sich um Mord handeln. Also nimmt sie den Fall selbst in die Hand und beginnt, eigenmächtig zu ermitteln. Dabei verliert Lillian sich immer tiefer in den Details von Paulas Leben und folgt wirren Spuren, um die Wahrheit aufzudecken.
  • »Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice. Jerusalem zur biblischen Zeit. Das jüdische Volk strömt dem neuen wundertätigen Propheten Jesus zu und verehrt ihn als Gottessohn. Die Römer werden von den Pharisäern dazu gebracht, dem ›Volksaufwiegler‹ den Prozess zu machen, den sie als falschen Propheten, Gaukler und Super-Showman verspotten. Die Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, die Verzweiflung im Garten Gethsemane, der Verrat des Judas, Jesu Festnahme, Kreuzigung und Kreuztod sind die Stationen des Leidensweges. (zweimal gesehen)
  • »Michael« von Antoine Fuqua mit Jaafar Jackson, Colman Domingo. Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. MICHAEL ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. (zweimal gesehen)
  • »Rose« von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun. 30-jähriger Krieg: Ein Fremder taucht in einem protestantischen Dorf auf und beansprucht einen verlassenen Gutshof mit Dokument als Beweis. Doch der Soldat wahrt ein gefährliches Geheimnis: eine andere Identität, einen anderen Namen, ein anderes Geschlecht. Um Anerkennung im Dorf zu erlangen, plant er sogar eine arrangierte Ehe mit der Bauerntochter. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
  • »Amadeus« (1984) von Miloš Forman mit F. Murray Abraham, Tom Hulce. Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.

Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2026 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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"Atomkraft? Nein, danke", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

… Harrisburg … Tschernobyl … Fukushima …

Während des Autofahrens hörte ich heute im Radio, dass deutsche Atomkraftwerke nicht versichert sind. Warum? Den Versicherungsgesellschaften ist das Risiko zu groß (sic!). Eigentlich gibt es dazu nichts Weiteres zu sagen. Weiterlesen
»Doppelbogen mit Brandenburger Tor« von Agathe Snow: »All Access World«, Deutsche Guggenheim, Unter den Linden, Berin, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Das Paradies liegt im Baumarkt und die Apokalypse bereits hinter uns

Snow dürfte Stammkundin in den Berliner Baumärkten geworden sein. Ihre Skulpturen und Wandcollagen von Bauwerken und Konsumtempeln aus der ganzen Welt hat sie aus unterschiedlichsten Materialien, zusammengebaut. Weiterlesen
»Aktzeichnen«, aus dem Portfolio »Harmonie eines Augenblicks«, Foto © Friedhelm Denkeler 1982

Kompass – Zeichnungen aus dem MoMA New York

Ein wenig skeptisch bin ich zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstagabend in den Martin-Gropius-Bau gegangen. Wollen die Kuratoren wie bereits im Sommer 2004 mit dem Etikett MoMA einen erneuten Hype entfachen? Die Online-Eintrittskarten sollen für die ersten Tage schon ausverkauft sein. All das alles ließ Schlimmstes für die Vernissage vermuten. Weiterlesen
"Robert Mapplethorpe in Stein gemeißelt", Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Robert Mapplethorpe und der Mann im Polyesteranzug

Patti Smith: »Ich war Roberts erstes Modell, sein zweites war er selbst!« Die C|O-Galerie kann bis Ende 2011 im Postfuhramt bleiben. Retrospektive Robert Mapplethorpe bis zum 1. Mai 2001 verlängert. Weiterlesen
"Am Kulturforum am Potsdamer Platz", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Lyonel Feininger: Meinen Kubismus nenne ich lieber Prisma-ismus

Unter dem Titel Feininger aus Harvard. Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien hat das Kupferstichkabinett dem deutsch-amerikanischen Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956) im Kulturforum ausgerichtet. Weiterlesen
"Im Kulturforum am Potsdamer Platz", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Lyonel Feininger: Das Fotografieren hat mir das Sehen auf eine neue Art gesteigert

Feininger hielt auf seinen Erkundigungen durch Thüringen und an der Ostsee seine Eindrücke per Skizze in einer Art Tagebuch fest. Erst sehr spät, in seinen Dessauer Bauhausjahren, entdeckte er das Medium Fotografie. Weiterlesen
»Alle sagen, die Zeiten ändern sich. Aber man muss sich selbst ändern«, Andy Warhol, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009

Die Zeiten ändern sich

»Alle sagen, die Zeiten ändern sich. Aber man muss sich selbst ändern«, Andy Warhol, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2009. Weiterlesen
"Die kleine Riesin nach Gerhard Richter", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Unscharf. Nach Gerhard Richter

Mit Unscharf. Nach Gerhard Richter widmet die Hamburger Kunsthalle dem in der zeitgenössischen Kunst weit verbreiteten Phänomen der Unschärfe erstmals eine umfassende Museumsausstellung. Weiterlesen
"Ein Paar Fußnoten", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Fußnoten am Potsdamer Platz

Gestern am Potsdamer Platz an der historischen Ampel um 12.30 Uhr: Meine erste Demonstration seit Jahren. Das Motto: »Gutt Bye! Dem Lügenbaron den Schuh zeigen«. Weiterlesen
»Rheinpromenade«, Düsseldorf, aus dem Portfolio »Harmonie eines Augenblicks«, Foto © Friedhelm Denkeler 1982

Thomas Struth – Fotografien 1978-2010

In einer großen Retrospektive zeigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mehr als 100 Werke des in Düsseldorf und Berlin lebenden Fotokünstlers Thomas Struth. Weiterlesen
"Unknown an der Friedrichstraße", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Liam Neeson und Diane Krüger jagen durch das verschneite Berlin

Letzten Winter brannte es im U-Bahn-Eingang Friedrichstraße und schwarzer Rauch stieg auf. An der Ecke Friedrich-/ Georgenstraße stand Liam Neeson wartend herum. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Bernward Vespers letzte Reise

In bisherigen RAF-Filmen spielte Bernward Vesper, geb. 1938, meistens keine Rolle. In Andres Veiels deutschem Wettbewerbsbeitrag »Wer wenn nicht wir«, einer Vorgeschichte des deutschen Terrorismus, hingegen spielt er die Hauptfigur. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Wie es Victor Kaufmann gelang, den Krieg zu überleben oder: Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Der Österreicher Wolfgang Murnberger hat mit seinem Film »Mein bester Feind« als Welturaufführung im Wettbewerb der Berlinale außer Konkurrenz eine solide Arbeit vorgestellt. Weiterlesen
The Future, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Miranda July hält in »The Future« die Zeit an

In das Leben von Sophie und Jason hält die Panik Einzug: »In fünf Jahren, da sind wir 40. Und 40, das ist fast 50. Was danach kommt, ist nur noch das Kleingeld im Leben«. Sie hatten noch so viel vor: Die Welt retten oder berühmt werden. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

»Margin Call« – Der Tag, an dem die große Finanzkrise an der Wallstreet ausbrach

Gestern Morgen beim Studium des Wirtschaftsteils des Tagesspiegels dachte ich für einen kurzen Moment, hier fehlt doch eine Meldung über die Wirtschaftskrise. Der am Abend zuvor gesehene Berlinale-Film im Wettbewerb »Margin Call« von JC Chandor hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2011: »True Grit« von den Coen-Brüdern

Der erste Western, den ich seit ewigen Zeiten im Kino gesehen habe, war der Eröffnungsfilm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin »True Grit« von Ehtan und Joel Coen. Wann lief überhaupt das letzte Mal ein Western im Kino? Das muss Jagdgründe her sein. Weiterlesen
"Das letzte Glas", Foto © Friedhelm Denkeler 2007

Das letzte Glas ist getrunken – Gary Moore ist gestorben

Am Sonntag starb der irische Bluesrocker Gary Moore unerwartet mit 58 Jahren in seinem Hotelzimmer im spanischen Urlaubsort Estepona an der Costa del Sol. Mit Gary Moore: »Still got the Blues (for you)« hatte er 1990 einen Welthit. Weiterlesen
»Selbst mit roten Lippen«, Delphi-Film-Palast, Berlin, Film: »Black Swan« mit Natalie Portman, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der schwarze Schwan und der (un)perfekte Horror

Das Drama zwischen dem weißen und dem schwarzen Schwan, zwischen Gut und Böse müsste hauptsächlich im Kopf stattfinden. Stattdessen hat Regisseur Darren Aronofsky der langsam in den Wahn tanzenden Ballerina einen unnötigen, sehr realistischen Horror ins Drehbuch geschrieben. Weiterlesen
»Um klar zu sehen, genügt of ein Wechsel der Blickrichtung«, Antoine de saint-Exupéry, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2010

Einfach einmal die Blickrichtung ändern

»Um klar zu sehen, genügt of ein Wechsel der Blickrichtung«, Antoine de saint-Exupéry, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2010. Weiterlesen
"Das Objekt der Begierde", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Das obskure Objekt der Begierde

Es handelt sich um den Parfumflakon Un Air Embaumé (Duftende Luft) der Firma Rigaud, den Marcel Duchamp 1921 ›modifizierte‹, indem er das ursprüngliche Etikett durch den neuen Schriftzug »Belle Haleine – Eau de Voilette« ersetzte. Weiterlesen
"Rentier mit Voiliere", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Carsten Höllers ›Soma‹ im Hamburger Bahnhof – Kunstwerk oder Doppelblindverfahren?

Wir haben das Soma getrunken; wir sind unsterblich geworden, wir haben das Licht gesehen; wir haben die Götter gefunden. Weiterlesen
Emy Roeder, "Schwangere", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Berliner Skulpturenfund im Neuen Museum

Kunstwerke der frühen Moderne bei archäologischen Ausgrabungen vor dem Roten Rathaus entdeckt. Weiterlesen
»Spitzen-BH«, Foto © Friedhelm Denkeler 1999

Nan Goldin – Ihre wilden Jahre in Berlin

Mit diesen Fotografien zeigt die Berlinische Galerie (BG), einen guten Überblick über die Werke, die Nan Goldin zwischen 1984 und 2009 während zwei längerer Aufenthalte, teilweise dank eines DAAD-Stipendiums, in Berlin geschaffen hat. Weiterlesen
"Hohlkehle 2", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Susanne Kriemann – Kunstpreis für zwei Hohlkehlen?

Drei Kunstfreunde in der Museumshalle – ratlos. »Ashes and broken brickwork of a logical theory« noch bis zum 31.01.2011 in der Berlinischen Galerie. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Schönheiten in schwarz-weiß ›On Street‹

ie Fotoschau mit Peter Lindbergh (*1944) ist eine der erfolgreichsten seit dem 10-jährigen Bestehen der privaten C/O-Galerie. Mehr als 70.000 Besucher haben die Retrospektive nach der Eröffnung am 25. September 2010 gesehen. Weiterlesen
"Lager mit Runddach", Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Roadtrips zu den Uncommon Places oder: Die Verklärung des Alltäglichen

Bis in die 1970er Jahre war die Farbfotografie für künstlerisch arbeitende Autoren keine Selbstverständlichkeit. Sie war zu nah an der Ästhetik der Massenmedien und kaum einer der anerkannten Fotografen traute sich an sie heran. Weiterlesen
"Delphi Filmpalast mit 'Drei' von Tom Tykwer", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Es gibt sie noch – die guten deutschen (Liebes-)Filme

Nach dem eher enttäuschenden Donnersmarck-Film »The Tourist« (siehe meinen Artikel) war ich sehr gespannt, wie der deutsche Filmemacher Tom Tykwer (Lola rennt 1998, Das Parfüm 2006, The International 2009) seinen neuen Film DREI umgesetzt hat. Weiterlesen
"Overstolz", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Kauft nur noch Deutsche Schreibmaschinen … und Overstolz

Welt aus Schrift. Das 20. Jahrhundert in Europa und den USA. Ikonographie und Entwicklungsgeschichte der Schrift-Bilder. Weiterlesen
"Mikro", Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Von der Köpfchenschimmel-Ästhetik zur Endzeit-Melancholie

Das Museum für Fotografie zeigt eine kleine Geschichte der Mikro-Fotografie mit faszinierenden Bildern der fragilen Welt des Kleinen. Weiterlesen
Markusplatz» (Venezia ’79 la Fotografia«), aus dem Portfolio »Bilder einer Ausstellung – Versuch einer Rekonstruktion«, 1980, Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Venezianisches Finale von Donnersmarck

Welchen Film habe ich gestern Abend bloß gesehen? Einen Agententhriller, einen Reisefilm, eine Liebesgeschichte, eine  Mafia-Story, einen Krimi, eine Gauner-Komödie oder einen Hollywood-Schinken? Oder war mein Kinobesuch Zeitverschwendung? Weiterlesen
»Beuys oder nicht Beuys – Das ist hier die Frage«, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Sächsischer Baguetteboden

Ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2011 wünscht Friedhelm Denkeler. Ein kurzes Video zum Jahresausklang und passend zu meinem Foto habe ich im Internet gefunden. Weiterlesen
"Im Zöllnerstreifenwald", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Carsten Höller – Ein Rentier im Zöllnerstreifenwald

Carsten Höller beleuchtet mit seinem Werk Rentier im Zöllnerstreifenwald im Projektraum der Schering Stiftung das Phi-Phänomen. Dieses bezeichnet die Wahrnehmung einer real nicht existierenden Bewegung. Weiterlesen