Die Sommer-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf neun Filme von Juli bis September 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Sommer zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Natürlich war auch »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon dabei. Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos; deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
»Die-Odyssee« von Christofer Nolan, Foto © Friedhelm Denkeler2026
  • »Resurrection« von Bi Gan mit Jackson Yee, Shu Qi. In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren.
  • »Power Ballad« von John Carney mit Paul Rudd, Nick Jonas. Was ist ein Nummer-1-Hit wert, wenn niemand weiß, dass er von dir ist? Zwei Musiker, Rick und Danny stehen beide an einem Punkt, an dem das Leben eigentlich anders aussehen sollte. Als sie aufeinandertreffen, funkt es sofort – musikalisch zumindest. Was als spätnächtliche Jam-Session beginnt, hat unerwartete Folgen. Wer glaubt schon daran, dass ein alternder Hochzeitssänger und ein ehemaliger Boyband-Star das Potential zu einem Welthit haben?
  • »Die Odyssee« von Christopher Nolan mit Matt Damon, Tom Holland, Zendaya, Anne Hathaway. Nach dem Trojanischen Krieg möchte König Odysseus (Matt Damon) wieder zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) nach Ithaka zurückkehren. Doch der Heimweg wird schwieriger als erwartet, denn Odysseus steht ein langes Abenteuer voller Gefahren bevor. So muss er sich unter Anderen mit der Göttin Kalypso (Charlize Theron), dem Zyklopen Polyphem (Bill Irwin) und der Zauberin Circe (Samantha Morton) auseinandersetzen. In der Zwischenzeit begibt sich die Göttin Athene (Zendaya) in Odysseus‘ Heimat Ithaka und drängt Telemachos dazu, sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen. Daher begibt er sich nun zu König Menelaos von Sparta (Jon Berthal), Odysseus‘ Mitstreiter im Trojanischen Krieg, und bittet diesen um Rat.
  • »Bitteres Fest« von Pedro Almodóvar mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia. Nachdem ihre Mutter im Dezember verstorben ist, stürzt sich die Werbeleiterin Elsa in die Arbeit, um damit fertig zu werden. Als eine Panikattacke sie zu einer Auszeit zwingt, beschließt sie, mit ihrer Freundin Patricia nach Lanzarote zu reisen. Die Geschichte dieser Frauen verläuft parallel zu der eines Drehbuchautors und Filmregisseurs und zeigt, wie Leben und Fiktion untrennbar miteinander verbunden sind – manchmal auf schmerzhafte Weise.
  • »Everytime« von Sandra Wollner mit Birgit Minichmayr, Tristán López, Lotte Keiling. Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
  • »The Invite« von Olivia Wilde mit Seth Rogen, Olivia Wilde, Edward Norton, Penélope Cruz. Nach 15 Jahren steckt die Ehe von Angela und Joe in der Krise. Als Angela spontan die Nachbarn aus der Wohnung über ihnen einlädt, zeigt sich, dass Pina und Hawk ihnen mehr Sympathie entgegenbringen als sie es bislang vermuteten. Was als geselliger Abend gedacht war, entwickelt sich zu einer aberwitzigen Achterbahnfahrt der Gefühle.
  • »Der Heimatlose« von Kai Stänicke mit Paul Boche, Stephanie Amarell. Nach vierzehn Jahren Abwesenheit kehrt Hein in sein Heimatdorf auf einer kleinen Insel zurück. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft erkennt ihn nicht wieder, nicht einmal sein einstiger bester Freund Friedemann. Ein Dorfgericht soll klären, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt, während sich die Erinnerungen der Zeug*innen und seine eigenen zunehmend widersprechen. Der Prozess spaltet das Dorf und verwandelt es in einen Hexenkessel.
  • »Vaterland« von Paweł Pawlikowski mit Sandra Hüller, Hanns Zischler, August Diehl, Devid Striesow. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Thomas Mann und seine Tochter Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele.
  • »Das geträumte Abenteuer« von Valeska Grisebach mit Yana Radeva. Die Geschichte einer Frau, die in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei lebt und sich bereit erklärt, an einem besonderen Geschäft teilzunehmen, um einem alten Bekannten zu helfen. Dies bringt sie jedoch in eine gefährliche Situation, und sie wird gezwungen, sich ihren Sehnsüchten zu stellen.
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Resurrection« von Bi Gan, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Das JOURNAL präsentiert stolz: Ein seltenes botanisches Wunderwerk der Hauptstadt

Von Friedhelm Denkeler,

»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026
»Ein Grasbüschel aus Krugs Garten«, Drei-Zinnen-Weg, Berlin-Mariendorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2026

Nach dem mühsamen Gang auf einem unbefestigten Weg, präsentiere ich stolz das seltene botanische Wunderwerk der Hauptstadt. Ich habe die KI gefragt, wo das Foto entstanden sein könnte. Antwort: Südtirol, 2.400 Höhenmeter. Die Realität sieht aber anders aus: Lichterfelde-Ost, direkt neben der Biomülltonne in Krugs Garten am Drei-Zinnen-Weg. Dieses Grasbüschel hat die perfekte Berliner Attitüde: Wächst, wo es will, kümmert sich nicht um die Nachbarn und sieht auch ohne Styling verdammt lässig aus. Das nächste große Berliner Influencer-Motiv.

Die Frühling-Highlights 2026 im Lichtspieltheater

Von Friedhelm Denkeler,

Im richtigen Kino waren wir nie im falschen Film – Ein kurzer Rückblick auf 5 Filme von April bis Juni 2026

Einzelne Artikel zu den gesehenen Filmen in diesem Frühling zu schreiben waren mir zu aufwendig. Aber zum Quartalsende will ich sie in Kurzform doch einmal erwähnen (Quelle der Inhaltsangaben: Yorck-Kino). Alle Filme stammen aus dem Jahr 2026 mit einer Ausnahme: »Jesus Christ Superstar« aus dem Jahr 1974. Alle Filme sahen wir in den Berliner Yorck-Kinos. Deren Motto »Im richtigen Kino bist du nie im falschen Film« hat sich bewahrheitet: Alle Filme waren sehenswert.

»Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice.
»Jesus Christ Superstar«
  • »Paris Murder Mystery« von Rebecca Zlotowski mit Jodie Foster, Daniel Auteuil. Als eine ihrer langjährigen Patientinnen unter mysteriösen Umständen stirbt, ist Psychiaterin Lilian Steiner tief schockiert. Die Polizei spricht von Suizid, aber Lilian ist sich sicher: Es muss sich um Mord handeln. Also nimmt sie den Fall selbst in die Hand und beginnt, eigenmächtig zu ermitteln. Dabei verliert Lillian sich immer tiefer in den Details von Paulas Leben und folgt wirren Spuren, um die Wahrheit aufzudecken.
  • »Jesus Christ Superstar« von Norman Jewison, Drehbuch: Andrew Lloyd Webber, Tim Rice. Jerusalem zur biblischen Zeit. Das jüdische Volk strömt dem neuen wundertätigen Propheten Jesus zu und verehrt ihn als Gottessohn. Die Römer werden von den Pharisäern dazu gebracht, dem ›Volksaufwiegler‹ den Prozess zu machen, den sie als falschen Propheten, Gaukler und Super-Showman verspotten. Die Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, die Verzweiflung im Garten Gethsemane, der Verrat des Judas, Jesu Festnahme, Kreuzigung und Kreuztod sind die Stationen des Leidensweges. (zweimal gesehen)
  • »Michael« von Antoine Fuqua mit Jaafar Jackson, Colman Domingo. Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. MICHAEL ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. (zweimal gesehen)
  • »Rose« von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, Caro Braun. 30-jähriger Krieg: Ein Fremder taucht in einem protestantischen Dorf auf und beansprucht einen verlassenen Gutshof mit Dokument als Beweis. Doch der Soldat wahrt ein gefährliches Geheimnis: eine andere Identität, einen anderen Namen, ein anderes Geschlecht. Um Anerkennung im Dorf zu erlangen, plant er sogar eine arrangierte Ehe mit der Bauerntochter. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
  • »Amadeus« (1984) von Miloš Forman mit F. Murray Abraham, Tom Hulce. Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.

Übersicht weiterer Artikel aus allen Kategorien

Posts von 2010 bis 2026 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge mit Link zum kompletten Artikel.

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"Ausstellungsankündigung an der Kunstbibliothek", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Hauseingang in Olbrichs Welt

Die Ausstellung ist in die fünf Gruppen Anfänge in Wien, Wiener Seccession, Mathildenhöfe in Darmstadt, Bauten in Berlin und Kunsthandwerk eingeteilt, die auch gleichzeitig die einzelnen Stationen von Olbrichs Schaffensperiode aufzeigen. Weiterlesen
"Selbst mit einem Graffiti-Photo von Georg Brassai 1", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Brassaï – Geheime Kunst von Paris in anonymen Graffiti

Drei Löcher in der Wand – Auge, Auge, Mund – mit angedeuteten Haaren, Gesichtskonturen oder nur die Silhouette eines Tieres, einer weiblichen Figur, besitzen eine geradezu archaische Kraft, der Höhlenmalerei verwandt. Weiterlesen
"Spiegelung in Brassais 'Georg Braque in Varenvelle', Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Brassaï – Der Photograph mit den vielen Masken

Die Kuratoren haben Brassaïs Photographien geschickt zwischen die Gemälde und Skulpturen der Sammlung Berggruen eingestreut und verteilt über alle drei Stockwerke gehängt. Weiterlesen
"Still-Leben vor dem Museumscafé", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Brassaï – Im Atelier und auf der Straße

Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass man in beiden Häusern Brassaïs Photographien im Zusammenhang mit den Werken anderer zeitgenössischer Künstler sehen kann. Weiterlesen
"The Sun Ain't Gonna Shine Anymore", Foto © Friedhelm Denkeler 1977

Die Sonne scheint nicht mehr für John Walker

Im letzten Monat starb im Alter von 67 Jahren John Walker, Gründungsmitglied und Frontmann der legendären Walker Brothers in seinem Haus in Los Angeles. Die Walker Brothers traten 1964 im Hollywood A Go-Go in Los Angeles erstmals gemeinsam auf. Weiterlesen
»Undine im Steinhuder Meer« von Hans-Jürgen Zimmermann: »Undines Traum« von Hans-Jürgen Zimmermann, Foto © Friedhelm Denkeler 1996

Undine im Steinhuder Meer

Es soll als sicher gelten, dass die Geschichte des jungfräulichen Wassergeistes Undine am Steinhuder Meer ihren Ursprung hat. Der Verfasser der Erzählung Undine, Friedrich de la Motte Fouqué, war 1796 als Offizier in Bückeburg stationiert. Weiterlesen
"Stillleben an der Elbe bei Schnackenburg", Foto © Friedhelm Denkeler 1980

BERLIN, Blicke

Es gibt Fotos, die sich in das Gedächtnis einschreiben – gerade weil sie nicht versuchen, etwas zu repräsentieren. Sie zeigen das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit in Bildern von Stadträumen, Menschen, Architekturen und Dingen. Weiterlesen
Ausschnitt aus "El Lissitzky: Da kam der Hund und fraß den Kater, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Da kam ein Kater und fraß das Zicklein

1919 schuf Lissitzky ein Heft mit Illustrationen zu dem jüdischen Kinderlied: »Chad Gadya«. Jedes Blatt illustriert einen Vers des Liedes, in dem eine Folge von Zerstörungen ihren unaufhaltsamen Verlauf nimmt. Weiterlesen
"Stellas Michael Kohlhaas-Panorama", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Michael Kohlhaas-Vorhang des Frank Stella

Der amerikanische Maler Frank Stella und der spanische Ingenieur Santiago Calatrava haben gemeinsam ein Kunstwerk geschaffen, das die Neue Nationalgalerie in Berlin, ein bisschen übersteigert vielleicht, als Weltpremiere vorstellt: The Michael Kohlhaas Curtain Weiterlesen
»Schöne Aussicht«, Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Vom undurchdringlichen Dschungel zu den Maschinenräumen der Moderne

Die Welt, na ja zumindest Europa, ist zu Gast in Düsseldorf − beim Eurovision Song Contest. Dieser war aber nicht das Ziel meines Kurzbesuches in Düsseldorf, sondern die große Retrospektive von Thomas Struth. Weiterlesen
"Blick in die Ausstellung mit Roni Horns 'You Are The Weather', 1994-1996'", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Du bist Landschaft, Wasser, Wetter und dein Spiegelbild

Roni Horn zeigt mehrmals zwei oder mehrere motivgleiche Bilder, um die Prägung und Veränderung der Motive im Laufe der Zeit darzustellen. Mit diesen Aufnahmen kündigt sie bereits ihr nächstes wichtiges Thema an: Das Wasser. Weiterlesen
"Selbst im 'Out of Focus. Part One. New York City' von Nicole Hollmann", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Schöne Unklarheiten und Irritationen in Malerei und Photographie

Zu sehen ist eine vielfältige Bilderwelt der Unschärfe, die faszinierend und verführerisch ist. Das ist aber auch das Problem — vielen Werken scheint es nur um die bildnerischen Effekte zu gehen. DER SPIEGEL urteilt in der ihm eigenen kryptischen Art: »Unschärfe als Methode und Unschärfe als Wirkung. Weiterlesen
»Nicht auf der geraden Straße, sondern auf den Umwegen findet man das Leben«, gefunden in Bern, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Gerade Straße oder Umweg, das ist hier die Frage

»Nicht auf der geraden Straße, sondern auf den Umwegen findet man das Leben«, gefunden in Bern, Foto © Friedhelm Denkeler 2010. Weiterlesen
"Gerhard Richters 'Familie Schmidt' unscharf fotografiert", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Ich kaufe keine Photos!

Der Kölner Galerist Rudolf Zwirner hat, einer Anekdote nach, Ende der 1970er Jahre dem Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin das Werk Ema (Akt auf einer Treppe) von Gerhard Richter aus dem Jahr 1966 angeboten. Die Antwort soll gewesen sein: Ich kaufe keine Photos. Weiterlesen
"Gilbert & George in der Deichtorhalle", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Gilbert & George: »Jeder ist sein eigener Freak«

Die vor drei Jahren entstandenen leuchtenden, großformatigen Werke aus der Serie „Jack Freak Pictures“, die an viktorianische Glasmalereien erinnern, sind mit 120 von 150 Arbeiten in der kathedralenartigen Architektur der großen Deichtorhalle vertreten. Weiterlesen
"Das liest ganz Hamburg", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Noch ein Traummann …

Nach der Ausstellung Traummänner und den Traumfrauen der 1970er Jahre, den Twins, folgt jetzt der Bericht über einen weiteren Traummann der 1970er Jahre, Joe Dallesandro, dem eine eigene Ausstellung gewidmet wird. Weiterlesen
"Die Zwillinge", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Das visuelle Tagebuch der Zwillinge

Wir tragen nicht mehr als Tücher um die Hüften. Freie Kinder sind wir. Gut möglich, dass uns die katholischen Ureinwohner hier gleich steinigen werden. Aber Furcht liegt uns fern, von nun an wird uns nichts Schlimmes mehr passieren. Weiterlesen
"Der Himmel über den Deichtorhallen", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Himmel über den Deichtorhallen und die Traummänner

Der Himmel über den Deichtorhallen in Hamburg war fantastisch, aber ob die fotografierten Herren wirklich Traummänner oder eher Albtraum-Männer darstellen, wollten wir in der aktuellen Ausstellung der Deichtorhallen überprüfen. Weiterlesen
»Morgenstimmung an der Binnenalster«, Hamburg, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Impressionen aus Hamburg: Morgenstimmung an der Binnenalster

Der Weg von unserem Hotel zu den Kunsttempeln führte uns morgens in der Regel an der Binnenalster vorbei. Bei diesem herrlichen Frühlingswetter verweilten wir hier und genossen die Sicht auf den Alstersee. Weiterlesen
"Deichtorhallen", Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Gilbert & Georg und Joe Dallesandro im Haus der Photographie in den Deichtorhallen in Hamburg

Während des anstehenden Hamburg-Aufenthalts wollen wir uns die beiden Ausstellungen von Gerhard Richter in der Hamburger Kunsthalle und im Bucerius Kunst Forum ansehen und im Haus der Photographie warten Gilbert & George. Weiterlesen
"Das Goldene Kalb", Foto © Friedhelm Denkeler 2009

Impressionen aus Hamburg: Der Tanz um das goldene Kalb

Direkt an der Ellerholzbrücke zum Argentinien-Anleger steht auf einem roten Sockel auf einem ehemaligen Brückenkopf ein goldenes Kalb. Die Künstlerin Elisabeth Richnow hat den Pfeiler seit 2009 für fünf Jahre gepachtet. Weiterlesen
»Der Bunker im Volkspark Humboldthain«, Berlin-Wedding, Foto © Friedhelm Denkeler 1978, aus dem Portfolio und Künstlerbuch »Im Wedding«

Von den Brücken – Ein großer, ästhetischer Genuss

Langes Photos muss man auf sich wirken lassen und die Stimmungen in ihnen erkennen, dann überkommen einen, zum Beispiel in den noch nicht durchgestylten Brachen auf dem Bahngelände, die Sehnsüchte. Weiterlesen
"Richard Longs Berlin-Circle", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Richard Longs Schlammkreis im Hamburger Bahnhof

Die Historische Halle im Hamburger Bahnhof wird nach dem Tableau vivant Soma (siehe hier) von Carsten Höller wieder einmal vorzüglich bespielt: Richard Longs Berlin Circle hat Einzug gehalten. Weiterlesen
"Wonderful Life", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Hurts – Wonderful Life

Die britische Synthie-Pop-Band Hurts aus Manchester hat bei der diesjährigen Echo-Verleihung in der Kategorie Bester Newcomer International den ersten Preis erhalten. Weiterlesen
»Hamburger Oberhafen-Kantine auf dem Gelände des Hamburger Bahnhofs«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Die Hamburger Oberhafen-Kantine in Berlin

Verrückt – im wahrsten Sinne des Wortes: Hamburgs einzige noch erhaltene Kaffeeklappe befindet sich in einer Replik zur Zeit auf dem Entwicklungsgelände in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs. Weiterlesen
"Always The Sun", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Always The Sun

Passend zu dem heutigen prächtigen Sonnenschein-Tag habe ich den herrlichen Song Always The Sun der Stranglers aus dem Jahr 1986 herausgesucht. Er stammt aus dem Album Dreamtime. Weiterlesen
"Ai Weiweis Template", Foto © Friedhelm Denkeler 2007

Für die sofortige Freilassung von Ai Weiwei – China setzt ein Zeichen gegen die Meinungsfreiheit

Von Ai Weiwei gibt es, nachdem er auf dem Flughafen in Peking am vorigen Sonntag festgenommen wurde, kein Lebenszeichen mehr. Weiterlesen
"Die Easybeats im Jaguarclub", Foto © Friedhelm Denkeler 1967

Monday Morning Feels So Bad

Monday Morning Feels So Bad habe ich an einem Montag im Jahre 1967 auf dem Weg zur Arbeit sicher auch gedacht. Aber bis zum Samstag, den 8. April 1967 war es ja nicht mehr weit. Und an diesem Tag spielten in der Scala des Jaguar-Club in Herford die Easybeats. Weiterlesen
"Der Frühling ist ausgebrochen …", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Frühling ist ausgebrochen …

An diesem Sonntag, dem ersten echten Frühlingstag 2011, haben wir uns das Entwicklungsgebiet Heidestraße einmal genauer angesehen. Das Gebiet war jahrzehntelang ein Niemandsland zwischen Ost und West. Weiterlesen
»Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie abstreitet«, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Die Wahrheit

»Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie abstreitet«, Potsdamer Platz, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2011. Weiterlesen
»Kupfer und Wolken«, Volkspark Potsdam, aus dem Portolio »Sonntagsbilder«, Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Sommerzeit

Auf die Funkuhren ist Verlass – alle Uhren waren heute Morgen eine Stunde im Plus. Zum Ausgleich dafür war mein Thermometer im Minus-Bereich. Also Winter-Temperaturen zur Sommerzeit. Weiterlesen
"Selbst im Apparatjik Light Space Modulator", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

The Apparatjik Light Space Modulator

Zwei Wochen lang ist in der oberen Halle der Neuen Nationalgalerie ein – ja was denn, ein Kunstwerk, eine Installation mit Videos oder eine Musikperformance? – der Künstlergruppe Apparatjik zu sehen. Weiterlesen