Ich seh‘ Dir in die Augen Kleines …

Von Friedhelm Denkeler,

Portfolio »Abschied in Casablanca«, Kontaktstreifen, Fotos © Friedhelm Denkeler 1989
Portfolio »Abschied in Casablanca«, Kontaktstreifen, Fotos © Friedhelm Denkeler 1989

In der Gruppenausstellung »Twenty and Four Artists« sind neben fotografischen Arbeiten Künstler aus den Bereichen Malerei und Bildhauerei vertreten. Friedhelm Denkeler zeigt dort seine Arbeit »Abschied in Casablanca«. Weitere ausführliche Informationen finden Sie in diesem Journal im Artikel Friedhelm Denkeler: Abschied in Casablanca. Die Ausstellung ist noch bis zum 23. Dezember 2015, täglich von 14 bis 19 Uhr, im Gesundheitszentrum in der Bergmannstraße 5 (Innenhof im I. Stock, Rolltreppe!), 10961 Berlin, zu sehen.

Am kommenden Samstag, den 19.12.2015, ab 19 Uhr, gibt es zusätzlich – ein »Pop-Up-Event« nennt man das heutzutage – Live-Musik mit Julia Bilat und Daniel Schwarzwald in der Ausstellung. Viele der »Twenty and Four«-Künstler werden anwesend sein.

»Ich seh´ Dir in die Augen Kleines…«, aus der Serie »Abschied in Casablanca« (Televisionen), Foto © Friedhelm Denkeler 1989
»Ich seh´ Dir in die Augen Kleines…«, aus der Serie »Abschied in Casablanca« (Televisionen), Foto © Friedhelm Denkeler 1989

Eine Taube sitzt auf einem Zweig …

Von Friedhelm Denkeler,

… und ein Bild hängt an der  Wand

Das Film-Jahr 2015 startete mit dem fantastischen Film »Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach« von Roy Andersson. Der Schwede hat jetzt bei der 28. Verleihung der Europäischen Filmpreise in Berlin den Preis für die beste Komödie des Jahres entgegen nehmen dürfen. Das JOURNAL hat den Film bereits am 4. Februar 2015 ausführlich vorgestellt (siehe hier). Vielleicht läuft er nach der Preisverleihung wieder in einigen Kinos. Ansonsten, es ist ja bald Weihnachten, gibt es ihn auch auf DVD – ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk nicht nur für ›Augen-Menschen‹!

»Original und Fälschung (Suchbild)«, Grundlage: Szene aus dem Film »Das jüngste Gewitter« von Roy Andersson, Collage/Grafik © Friedhelm Denkeler 2012
»Original und Fälschung (Suchbild)«, Grundlage: Szene aus dem Film »Das jüngste Gewitter« von Roy Andersson, Collage/Grafik © Friedhelm Denkeler 2012

Betreten der Kunstbaustelle erlaubt

Von Friedhelm Denkeler,

»Die Kunstbaustelle«, Foto © Friedhelm Denkeler 2015
»Die Kunstbaustelle«, Foto © Friedhelm Denkeler 2015

Wie auf einer Baustelle sah es noch einen Tag vor der Ausstellungseröffnung aus. Ein 300 qm großer Raum, jahrelang als Abstellkammer genutzt, wurde innerhalb von drei Tagen entrümpelt, entstaubt und in einen Showroom verwandelt. Die Kabel hängen noch immer unverputzt von den Decken, Rigipsplatten sind nur auf einer Seite des Raumes vorhanden, vereinzelt ragen Rohre aus den Wänden und das Ausstellungsdesign besteht aus Bauleuchten, Holzpaletten und Betonsteinen. Gerade dieses Unfertige geht seit letztem Freitag eine reizvolle Symbiose mit den Fotografien, Leinwänden, Holzobjekten und Skulpturen ein.

Friedhelm Denkeler »Abschied in Casablanca« (oben), Katja Hammerle (unten)

Die Gruppenausstellung »Twenty and Four Artists« ist noch bis zum 23. Dezember 2015, täglich von 14 bis 19 Uhr, im Gesundheitszentrum in der Bergmannstraße 5 (Innenhof im I. Stock, Rolltreppe!), 10961 Berlin, zu sehen. Friedhelm Denkeler zeigt dort seine Arbeit “Abschied in Casablanca”. Weitere ausführliche Informationen finden Sie in diesem Journal im Artikel Friedhelm Denkeler: »Abschied in Casablanca«.

So kurz vor Weihnachten lohnt sich ein Besuch der Bergmannstraße in Kreuzberg immer. Heutzutage würde man von einem Hotspot in Berlin sprechen; den ›alten Hasen‹ ist die Straße in Kreuzberg auch ohne dies ein Begriff. Die Gruppenausstellung »Twenty and Four Artists« ist ein weiterer Grund für einen kleinen Abstecher. Neben fotografischen Arbeiten sind Werke von Künstlern aus den Bereichen Malerei und Bildhauerei vertreten. Vor allem die fotografischen Arbeiten der teilnehmenden Künstler wird das Journal noch einmal vorstellen.

»Friedhelm Denkeler – Abschied in Casablanca«

Von Friedhelm Denkeler,

Gruppenausstellung »Twenty and Four Artists«, Gesundheitszentrum Bergmannstraße, Eröffnung Freitag, 11.12.2015, 17 Uhr

Portfolio »Abschied in Casablanca«, Kontaktstreifen, Fotos © Friedhelm Denkeler 1989
Portfolio »Abschied in Casablanca«, Kontaktstreifen, Fotos © Friedhelm Denkeler 1989

Zwischen 1984 und 1990 hat Friedhelm Denkeler unter dem Titel »Televisionen« neun größere Arbeiten erstellt, die sich alle mit dem Thema Medien, insbesondere mit Film und Fernsehen, beschäftigen. Die Werke wurden als Serien mit Einzelbildern, als Leporellos und in Form von Klappbildern oder Künstlerbüchern mit Originalfotos realisiert. Die Arbeiten sind bisher nicht in öffentlichen Ausstellungen zu sehen gewesen. Wie der Titel andeutet, zeigt die schwarzweiße Arbeit »Abschied in Casablanca« einen Aspekt aus dem Film »Casablanca«. Bedingt durch das Zeilensprungverfahren des Fernsehens und den damit verbundenen Störungen, wie Streifenstrukturen und Artefakte, erhalten die Photographien einen zusätzlichen Reiz.

»Ein Abschied für immer …«, aus dem Portfolio »Abschied in Casablanca«, Foto © Friedhelm Denkeler 1989
»Ein Abschied für immer …«, aus dem Portfolio »Abschied in Casablanca«, Foto © Friedhelm Denkeler 1989

Casablanca

Etwas über den Film Casablanca, der die Grundlage für die Photographien lieferte zu schreiben, heißt sicherlich »Bogey nach Kreuzberg tragen«. Der US-amerikanische Film, der 1942 unter der Regie von Michael Curtiz entstand und der die beiden Hauptrollen mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann besetzte, ist heute ein Klassiker der Filmgeschichte. Einige Zitate aus dem Film sind ins kollektive Gedächtnis eingegangen:

Ich seh´ Dir in die Augen Kleines…
Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!
Spiel‘ es, Sam! Spiel‘ As Time Goes By!“

Gesundheitszentrum

Die Serie Abschied in Casablanca ist jetzt im Rahmen der Gruppenausstellung Twenty and Four Artists im Gesundheitszentrum in der Bergmannstraße erstmalig öffentlich zu sehen. Neben fotografischen Arbeiten sind Werke von Künstlern aus den Bereichen Malerei und Bildhauerei vertreten. Die Location im Gesundheitszentrum ist eher ungewöhnlich: Sie liegt in einem unrenovierten Gebäudeteil und wird während der drei Wochen unter behelfsmäßigen Lichtverhältnissen in einen spannenden Showroom für Kunst und künstlerische Produkte umgewandelt wird. Die Ausstellung wird von Dr. Carola Muysers kuratiert

Portfolio »Abschied in Casablanca«

Auf meiner Website Lichtbilder sind die 10 Photographien der Serie Abschied in Casablanca aus dem Jahr 1989 auf Photopapier Bonjet Graphic Lustre 295g zu sehen. Die Ausstellung wird am Freitag, den 11. Dezember 2015 ab 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 23. Dezember 2015 , täglich 14 bis 19 Uhr, im Gesundheitszentrum in der Bergmannstraße 5 (Innenhof im I. Stock, Rolltreppe!), 10961 Berlin, zu sehen.

Ooohhh …

Von Friedhelm Denkeler,

»Ooohhh …«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010
»Ooohhh …«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010
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Auf der Suche nach den verschwundenen Cibachromes

Von Friedhelm Denkeler,

Die Ruhe vor dem Sturm in Kreuzberg. Buchvorstellung Siebrand Rehberg: »West-Berlin 1972-1977«

»Berlin-Kreuzberg 1972«, Foto © Siebrand Rehberg 1972
»Berlin-Kreuzberg 1972«, Foto © Siebrand Rehberg 1972

Die Rezipienten von Kunstwerken lieben es, wenn diese eine besondere Geschichte haben – und der Berliner Photograph Siebrand Rehberg hat eine wunderbare Story für seine 1972 bis 1977 entstandenen Farbphotographien mit Berliner Kiezfassaden parat. Die auf 9×12 cm Dia-Material gemachten Aufnahmen wurden von Rehberg als Ausstellungsprints auf Cibachrome-Positivpapier vergrößert und waren im Herbst 1976 in der Fotogalerie Zillestraße in West-Berlin erstmalig zu sehen. Anschließend gingen sie nach Kopenhagen, wo sie Anfang 1978 in der »fotografisk galleri« ausgestellt wurden. Seitdem sind sie verschwunden.

Zusammen mit Marc Barbey von der Collection Regard hat Rehberg noch einmal nachgeforscht. Die Betreiber der »fotografisk galleri« bestätigten, dass die Bilder nach Ausstellungsende zurück nach Berlin gegangen sind. Bei Rehberg sind sie aber nicht angekommen und die Betreiber der Galerie Zillestraße sind nicht mehr ausfindig zu machen. Die insbesondere durch ihre hohe Archivfestigkeit, Lichtbeständigkeit und exzellente Farbbrillanz bekannten Cibachrome-Abzüge sind heutzutage nicht mehr herzustellen, da 2011 die Herstellung der Materialien von Ciba-Geigy/ Ilford eingestellt wurde. Vielleicht dient das hier vorzustellende Buch nun auch dazu, dass die Bilder wieder auftauchen; dies dürfte aber nach fast 40 Jahren eher unwahrscheinlich sein, wäre aber das märchenhafte Ende einer besonderen Geschichte.

Glücklicherweise befinden sich die Diapositive der Kreuzberger Fassaden noch im Besitz von Siebrand Rehberg. Sie waren die Grundlage für das jetzt erschienene exzellente Fotobuch im von Almut Weinland geleiteten ConferencePoint Verlag. Das Buch erlaubt den doppelten Rückblick auf die um 1900 im typischen Berliner Gründerzeitstil entstandenen Mietshäuser und deren Zustand in den 1970er-Jahren, kurz vor der Kahlschlag-Sanierung im Kreuzberger Kiez. Im Gegensatz zu Rehbergs Berlin-Fotografien der frühen Siebzigerjahre, die Stadtansichten und Menschen in Schwarzweiß zeigen, sind im vorliegenden Buch die maroden Hauseingänge, Läden und Fassaden auf Erdgeschosshöhe in Farbe zu betrachten.

»Berlin-Kreuzberg  Kottbusser Straße 24 1976«, Foto © Siebrand Rehberg 1976
»Berlin-Kreuzberg Kottbusser Straße 24 1976«, Foto © Siebrand Rehberg 1976

Die Menschen bleiben auf den Bildern unsichtbar, »aber sie haben fantasievolle Spuren hinterlassen, Farbinseln inmitten von Tristesse aus den Grautönen des Verfalls. Bunte, witzige, surreale, mitunter psychedelische Manifestationen von Lebenslust und Aneignung des neugewonnenen Lebensraums. Nicht ohne die farbenfrohe Hippie-Ära zu zitieren, mit anarchischem Gestus und politischer Empörung. Eine große Ruhe und Entschleunigung strahlen die Motive dennoch aus, eine Ruhe vor dem vermeintlichen Sturm. Denn viele Gebäude sind vor dem Abriss bedroht.« [Erik Steffen]

Anlässlich der neuen Publikation »Siebrand Rehberg West Berlin 1972-1977« mit 45 Photographien, herausgegeben von Marc Barbey, mit einem Text von Erik Steffen, findet am Donnerstag, den 19. November 2015, um 19 Uhr eine Buchpräsentation in Anwesenheit von Siebrand Rehberg, Almut Weinland vom Conference Point Verlag, Erik Steffen, Autor des begleitenden Textes und Marc Barbey in der Collection Regard statt. Am selben Abend wird auch das Portfolio »West Berlin 1972-1977 Siebrand Rehberg« mit zehn Fotografien im Passepartout in einer Kassette präsentiert.

Wikipedia über Siebrand Rehberg

Auf vertrauten Wegen

Von Friedhelm Denkeler,

»Sommer in einer Hand« – Ein neues Portfolio von Friedhelm Denkeler auf der Website LICHTBILDER.

Die Natur muss gefühlt werden [Alexander von Humboldt]

Im Sommer 1985 fuhr ich mit dem Fahrrad die Spuren meiner Kinderzeit und Jugendjahre auf dem Lande in Ost-Westfalen ab. Auch wenn ich seit Jahren in der Stadt lebe, spielte in dieser Serie die Natur, so wie ich sie auch heute noch in Erinnerung habe, die Hauptrolle. Meine eigene Hand in den Bildern deutet natürlich den persönlichen Bezug an, aber auch ein mir und den Orten fremder Betrachter kann sich, so glaube ich, mit den Bildern identifizieren. Das Betasten und Erkunden der Natur mit der Hand ist eine Sache für sich, aber gleichzeitig wird die Natur grundsätzlich so gelassen wie sie ist.

»Ährenfeld II«, aus dem Portfolio »Sommer in einer Hand«, Foto © Friedhelm Denkeler 1985
»Ährenfeld II«, aus dem Portfolio Sommer in einer Hand, Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Die Erinnerungen an die erlebte Natur der Kindheitstage sind vielfältig und die vorliegenden Photographien können nur einen kleinen Einblick davon geben. Frühmorgens mit dem Fahrrad auf dem Butterblumenweg unterwegs; die Sonne hat es noch nicht ganz geschafft, den aufsteigenden Nebel von den feuchten Wiesen an der Großen Aue zu vertreiben. An der Pappelalle beginnt der „Hafer zu stechen“, der Mais blüht und das Kornfeld wogt leise im Wind.

Im angrenzenden Torfmoor ist die Versuchung groß, einen Strauß »Scheiden-Wollgras« (Eriophorum vaginatum) zu pflücken und dazu passenderweise einen »Schwarzen Lampenputzer« (Pennisetum alopecuroides) mitzunehmen. Auf dem Rückweg bot sich eine Pause an, um an der Brombeerhecke wohlschmeckende Beeren zu pflücken. Mittlerweile stand die Sonne hoch am Himmel und auf den Wiesen war das Heu bereit für die Ernte. Der Geruch des frischen Heus wird für ewig in Erinnerung bleiben.

Ähnlich der zwei Jahre zuvor entstandenen Serie Møns Klint geht es auch in der vorliegenden Serie „Sommer in einer Hand“ nicht nur um das visuelle Erlebnis auf dem Lande, sondern auch um die haptische Wahrnehmung der Natur. Wieder spielte die Hand eine große Rolle, etwa durch Überstreichen der Oberfläche, Nachfahren der Konturen und Umfassen und Drücken. Die sinnliche Erfahrung als Ergänzung zu der visuellen Wahrnehmung.

Sommer in einer Hand, 1985, 30×45 cm, Fotopapier im Passepartout 50×60 cm. Die Aufnahmen entstanden 1985 im Landkreis Minden-Lübbecke in Ost-Westfalen. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 80 Seiten im Format 45×30 cm erschienen (2015). Die gesamte Serie besteht aus 64 Photographien.

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte [Bertolt Brecht]

Nimm Dir Zeit!

Von Friedhelm Denkeler,

»Nimm Dir Zeit, und nicht das Leben!«, Gasolin, Foto © Friedhelm Denkeler 2002
»Nimm Dir Zeit, und nicht das Leben!«, Gasolin, Foto © Friedhelm Denkeler 2002
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Die Welt auf 24 mal 36 Millimeter

Von Friedhelm Denkeler,

Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie und Rudi Meisel – Landsleute 1977 – 1987 bei C|O Berlin

Die Leica ist die Verlängerung meines Auges! [Henri Cartier-Bresson]

"Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie" bei C/O, Foto © Friedhelm Denkeler
Augen auf! 100 Jahre Leica Fotografie«, C/O, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler

Die Gemeinsamkeit aller Fotos in der aktuellen, von Hans-Michael Koetzle kuratierten Ausstellung bei C|O, liegt darin, dass sie mit der Leica gemacht worden sind. Gleichzeitig sehen wir aber auch einen Querschnitt durch die Geschichte der Fotografie als Massenmedium und das begann eben mit der Leica vor 100 Jahren.

Viele, im Lauf dieser Jahre entstandenen fotografischen Ikonen sind zu sehen: der fallende Soldat von Robert Capa im spanischen Bürgerkrieg, das Hissen der sowjetischen Flagge auf dem Berliner Reichstag von Jewgeni Chaldej, das »Selbstporträt mit Leica« von Umbo, und »Der Fotograf« von Andreas Feininger und der »Pfützenspringer« von Cartier-Bresson, um nur diese fünf zu nennen.

Zahlreiche Materialien aus der Zeit, wie die Ur-Leica, Buchpublikationen, Illustrierte oder das Lieferbuch zur Leica von 1928 werden präsentiert. Das erste Modell der Leica, deren Markenname sich aus dem Unternehmen Leitz und Camera zusammensetzt, wurde im März 1914 vom Feinmechaniker und Hobbyfotografen Oskar Barnack entwickelt. Ihm gelang es, Bildmotive auf einen 35-Millimeter-Kinofilm zu bannen. Mit einem simplen Trick – in der Leica-Kamera bewegt sich der Film horizontal, während in den gebräuchlichen Kinokameras der Film senkrecht geführt wurde. Auf diese Weise vergrößerte Oscar Barnack das Negativformat auf 24 mal 36 Millimeter. Bedingt durch den ersten Weltkrieg konnte Leitz die serielle Produktion und Markteinführung der Kamera erst 1925 realisieren.

»Die Ur-Leica«, Foto © Friedhelm Denkeler 2015
»Die Ur-Leica«, Foto © Friedhelm Denkeler 2015

Eine eigene Ausstellung hat der Mitbegründer der Foto-Agentur »Visum«, Rudi Meisel, im Obergeschoss erhalten. Hier zeigt Meisel seine zwischen 1977 und 1987 im damals geteilten Deutschland entstandenen Aufnahmen, die er hautsächlich für das Zeitmagazin gemacht hat. Beide sehenswerten Ausstellungen laufen nur noch bis zum 1. November 2015. Zum Jahrestag des Einzugs von C|O in das Amerika-Haus sind am Freitag, den 30. Oktober die Ausstellungen bis Mitternacht geöffnet.

Ein letztes Sommerfoto …

Von Friedhelm Denkeler,

»Drei alte Weidenbäume – Ein letztes Sommerfoto«, Britzer Garten, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2010
»Drei alte Weidenbäume – Ein letztes Sommerfoto«, Britzer Garten, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Die Lehren der Dinosaurier

Von Friedhelm Denkeler,

»History is full of giants who couldn't adapt«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003
»History is full of giants who couldn’t adapt«, Foto © Friedhelm Denkeler 2003
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Der Mann, der die Frauen(beine) liebte

Von Friedhelm Denkeler,

Fotoausstellung »Manfred Paul – En Passant« in der Collection Regard bis zum 18.12.2015

Die Beine der Frauen sind die Zirkel, die den Erdball in allen Himmelsrichtungen ausmessen und ihm sein Gleichgewicht und seine Harmonie geben. [Bertrand Morane in »Der Mann, der die Frauen liebte«]

"Manfred Paul – En Passant", 1986 – 1990, Spector Books, Leipzig 2015, Foto © Friedhelm Denkeler 2015
„Manfred Paul – En Passant“, 1986 – 1990,
Spector Books, Leipzig 2015,
Foto © Friedhelm Denkeler 2015

Als erstes fällt einem, wenn man Manfred Pauls neue Ausstellung »En Passant«  in Marc Barbeys Collection Regard sieht, François Truffauts Film Der Mann, der die Frauen liebte aus dem Jahr 1977, ein.

Der Ingenieur Bertrand Morane, gespielt von Charles Denner, verliebt sich in die Beine einer unbekannten Frau. Seit seiner  Jugendzeit interessiert er sich für Frauenbeine und letztendlich sind diese auch für sein tragisches Ende verantwortlich.

Auch Manfred Pauls Photographien kann man als Suche nach einem Traumbild, nach dem Geheimnis des Weiblichen verstehen. Aber im Gegensatz zu Truffauts Film sind sie eher zufällig, en passant, in der Zeit zwischen  1986 und 1990 entstanden und jetzt zum ersten Mal öffentlich bei Marc Barbey zu sehen.

Fast dreißig Jahre lang war Manfred Paul als Lehrer für Photographie tätig. Erst in den letzten Jahren hatte er Zeit, sein Archiv aufzuarbeiten und so bekommen wir neben den bekannten Stadtbildern wie »Berlin Nordost« (1973-1989),  nun auch den Werkzyklus »En Passant« zu sehen.

Die Beine der Frauen sind nackt oder tragen Strümpfe, mal undurchsichtig – mal durchsichtig; sie stehen sittsam nebeneinander, werden gekreuzt oder locker übereinander geschlagen; sie bleiben anonym und sind doch individuell und so unterschiedlich wie die dazugehörenden Besitzerinnen. Sagt die Phantasie zumindest. Zu sehen sind aber en passant eben nur die Beine und sie stehen ganz allein für sich.

»Manfred Paul mit der Arbeit »Im Restaurant«, 1986, Collection Regard, Berlin, Friedhelm Denkeler 2015
»Manfred Paul mit der Arbeit »Im Restaurant«, 1986, Collection Regard, Berlin, Friedhelm Denkeler 2015

Harald Martenstein hat in seiner Kolumne im ZEIT-Magazin darüber geschrieben, wie schwierig es heutzutage ist, Frauen Komplimente zu machen. Schnell steht man als Mann unter Verdacht, auf Anmache aus zu sein. Er kommt zu dem Fazit, dass es mit Komplimenten wie mit Humor ist, also meist eine Gratwanderung zwischen gutem und schlechtem Geschmack. Die Alternative, ein Leben ohne Humor und wertschätzende Komplimente, ist aber nicht erstrebenswert.

Marc Barbey in seiner Eröffnungsrede am 10. September 2015: »So ist diese Ausstellung auch ein Plädoyer für Komplimente, … für wohlwollende, freundliche und respektvolle Aufmerksamkeit, für einen Blick, der immer auf der Suche nach Schönheit ist. Und ich vertraue Manfred Pauls guten Geschmack, dem es gelingt, auf dem Grat zu balancieren, der es uns erlaubt, seine Freude am eingefangenen Moment zu teilen.«

Die Sinnlichkeit der Bilder ist offenbar, ohne je sich aufzudrängen liegt sie still in den Bildern, so wie ein stilles Begehren erweckt wird. [Hubertus von Amelunxen]

Durchfahrt verboten

Von Friedhelm Denkeler,

»Immer das Problem, das man hat, ist das Schwerste«, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2003
»Immer das Problem, das man hat, ist das Schwerste«, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2003
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Ein Ei-Sprung im Sommer 1983 auf der Insel Møn

Von Friedhelm Denkeler,

Das Portfolio Møns Klint auf der Website LICHTBILDER

»Spannender Eisprung«, aus dem Portfolio »Møns Klint«, Foto © Friedhelm Denkeler 1983
»Spannender Eisprung«, aus dem Portfolio »Møns Klint«, Foto © Friedhelm Denkeler 1983

»Zu der Zeit, in der die Serie Møns Klint entstanden ist (1983), war ich mitten in meiner Ausbildung an der Werkstatt für Photographie und bei Michael Schmidt als Privatschüler. Meine ersten vier großen Portfolios Im Wedding (1978), Tempelhofer Kreuz (1979), Der Elmgeist (1980) und Photographien (1982) waren abgeschlossen. Die ersten drei standen jeweils unter einem Thema und sind im engeren Zeiträumen entstanden. Das Portfolio »Photographien« besteht als Einzelbildern, die aus mehreren Jahren stammen. Gleichwohl vermittelt es eine einheitliche Stimmungslage. Møns Klint dagegen kann man als inszenierte Serie betrachten. Diese verschiedenen Arbeitsweisen habe ich bis heute in den nachfolgenden Arbeiten beibehalten.« Quelle: Der Große Handschmeichler.

Das Portfolio Møns Klint ist 1983 auf der Insel Møn in Dänemark entstanden. Die gesamte Serie besteht aus 58 Photographien, davon sind 35 auf der Website LICHTBILDER zu sehen.

Wenn eine Punkerin umzieht …

Von Friedhelm Denkeler,

"Walkman" von Ludmila Seefried-Matejcová (Julius-Morgenroth-Platz in Wilmersdorf), Foto © Friedhelm Denkeler 2013
»Walkman«, Ludmila Seefried-Matejcová, Julius-Morgenroth-Platz, Berlin-Wilmersdorf, Foto © Friedhelm Denkeler 2013

Seit über zwanzig Jahren saß eine Punkerin vor dem Bürgeramt am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf. In der Stadt sind Punks immer seltener zu sehen und nun ist die Wilmersdorferin auch ›umgezogen‹. Ihren Sitz aus einem Betonblock hat sie gleich mitgenommen. Meine Aufnahme der Bronzeskulptur, für die eine Kreuzberger Punkerin Modell gestanden hat, stammt aus dem Herbst 2013.

Eine zweite Punkerin, die Schlafende ist ebenfalls in die Heimat der Künstlerin Ludmila Seefried-Matejková nach Tschechien zurückgekehrt. Die dritte Skulptur Der Mime hingegen wurde vom Kulturamt angekauft.

Alle drei Skulpturen waren ursprünglich als Leihgaben gedacht; sie sollten regelmäßig mit Werken anderer Künstlern ausgetauscht werde, was aber nicht geschah.

So blieben sie 22 Jahre in der Nähe des Fehrbelliner Platzes stehen. Ludmila Seefried-Matejková lebte und arbeitete von 1967 bis 2014 in Berlin.

Die fliegenden Pinguine von Sebastião Salgado

Von Friedhelm Denkeler,

Ausstellung »Genesis« bei C|O Berlin

Gleich vor dem Eingang des Amerika-Hauses zur C|O-Galerie wird der Besucher von der riesigen Schwanzflosse eines Glattwals, die aus dem Südatlantik vor Argentinien auftaucht, begrüßt. Weitere spektakuläre Fotografien des französisch-brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado erwarten uns in den Ausstellungsräumen. Beim ersten Ausstellungsbesuch war ich nach 245 gesehenen Fotos regelrecht erschlagen. Deshalb erfolgte kurz vor Ausstellungsende ein zweiter Besuch. Es hat sich gelohnt. Die meisten Bilder haben das Riesenformat verdient, erst bei näherem Herantreten sieht man die zu Hunderten auftretenden Zügelpinguine auf Saunders Island, die den Gletscher-Abhang herunterrutschen und zum Schluss ins Wasser ›fliegen‹. Irgendwie auch ein witziges Suchbild.

Plakat zur Ausstellung "Genesis" von Sebastião Salgado, Foto © Friedhelm Denkeler 2015
Plakat zur Ausstellung »Genesis« von Sebastião Salgado, C/O-
Galerie, Berlin, Foto © Friedhelm Denkeler 2015

Der Ausstellungsführer beschreibt die Werke wie folgt: »Archaische Vulkanlandschaften, arktische Eismassen, mäandernde Fluss-Canyons, nebelumhüllte Gebirgsketten, ursprüngliche Regenwälder und endlose Sanddünen – Genesis ist eine visuelle Hommage an den blauen Planeten. Salgado dokumentiert in opulenten Schwarz-Weiß-Fotografien die überwältigende Schönheit und die Artenvielfalt unberührter Flora und Fauna sowie indigener Völker. Sein ästhetisch beeindruckender, großformatiger Bilderzyklus ist das Ergebnis einer langjährigen Expedition mit dem Ziel, über das Medium Fotografie das Bewusstsein für die Kostbarkeit der letzten unberührten Winkel der Erde zu schärfen. Das Genesis-Projekt ist Salgados Appell an die Zivilisation, einen Teil des Planeten in seiner Ursprünglichkeit und faszinierenden Diversität zu bewahren.»

Acht Jahre war Salgodo an den Enden der Welt unterwegs. Herausgekommen sind Fotografien, die in der Ausstellung in die fünf Kapitel Planet South (Galapagosinseln mit Seelöwen, Kormoranen, Pinguinen sowie Wale in der Antarktis und im Südatlantik), Sanctuaries (isolierte und artenreiche Zonen wie Madagaskar, Sumatra und West-Papua, einschließlich der Bewohner der Mentawaiinseln vom Stamm der Korowai), Africa (Großwild, Dünenwogen, Lava, Okavango-Fluss, inmitten des Nomadenvolks der Dinka im Sudan), Northern Spaces (große Rentierherden am Polarkreis, die Kamtschatka-Halbinsel, die zerrissenen Bergmassive Alaskas und die Menschen, vom Eis überkrustet samt ihrer Schlitten, Hunde und Zelte) und Amazônia (Jaguare an den Flussläufen des Amazonas, Negro und Juruá sowie das Volk der Zo’é im Dschungel Brasiliens), eingeteilt sind. www.co-berlin.org

Der Große Handschmeichler

Von Friedhelm Denkeler,

Møns Klint – eine ›gefährliche‹ Foto-Exkursion. Ein neues Portfolio von Friedhelm Denkeler auf der Website LICHTBILDER.

Meine vermeintlich gefährlichste Foto-Exkursion fand 1983 auf der Ostseeinsel Møn statt. Die Insel weist die höchste Steilküste Dänemarks auf, die riesige Kalksteinwand, genannt Møns Klint, ist sechs Kilometer lang und bis zu 128 Meter hoch. Gefährlich deshalb, weil es immer wieder zu massiven Abstürzen aus der Kreidewand kommen kann. Zuletzt brachen 2007 um den Store Taler an die 500.000 Tonnen Kreide aus der Kreidewand heraus; es war der schwerste Absturz seit 50 Jahren. Bereits 1952 bildete sich eine 500 Meter lange Halbinsel als dutzende Tonnen Kreide abgingen. Da ich damals um der Gefährlichkeit nicht wusste, konnte ich die Wanderung oberhalb und insbesondere am Fuß der Steilküste, direkt am Meer, genießen.

In einer Tageswanderung ist spontan die vorliegende Serie mit Landschaften der Steilküste, mit am Strand gefundenen natürlichen Requisiten und kleinen Inszenierungen entstanden. Es ging nicht nur um das visuelle Erlebnis am Strand sondern auch um die haptische Wahrnehmung der Dinge. Damit spielte die Hand eine große Rolle, etwa durch Überstreichen der Oberfläche, Nachfahren der Konturen und Umfassen und Drücken. Typisches Beispiel ist die Photographie des »Großen Handschmeichlers«. Gleichzeitig werden die Objekteigenschaften, wie Größe, Gewicht, Festigkeit und Temperatur erfasst. Die haptische Wahrnehmungsschwelle soll beim aktiven ›Untersuchen‹ bei rund 1 µm, das sind 0,001 mm (sic!) liegen; beim passiven (taktilen) Erkunden liegt die Reizschwelle lediglich im Bereich um 1 mm.

Durch das tastende Begreifen und die visuelle Wahrnehmung werden beim Betrachten der Dinge entsprechende Assoziationen ausgelöst. Beim Betrachter der vorliegenden Photographien können diese Assoziationen unterschiedlich sein, aber die meisten Rezipienten sehen mehr oder weniger direkte oder indirekte erotische Symbole. Der Ausdruck »hinter vorgehaltener Hand« bekommt hier eine doppelte Bedeutung.

»Großer Handschmeichler«, aus dem Portfolio »Møns Klint«, Foto © Friedhelm Denkeler 1983
»Großer Handschmeichler«, aus dem Portfolio Møns Klint, Foto © Friedhelm Denkeler 1983

Zu der Zeit, in der die Serie »Møns Klint« entstanden ist (1983), war ich mitten in meiner Ausbildung an der »Werkstatt für Photographie« und bei Michael Schmidt als Privatschüler. Meine ersten vier großen Portfolios „Im Wedding“ (1978), „Tempelhofer Kreuz“ (1979), „Der Elmgeist“ (1980) und „Photographien“ (1982) waren abgeschlossen. Die ersten drei standen jeweils unter einem Thema und sind im engeren Zeiträumen entstanden. Das Portfolio „Photographien“ besteht als Einzelbildern, die aus mehreren Jahren stammen. Gleichwohl vermittelt es eine einheitliche Stimmungslage. „Møns Klint“ dagegen kann man als inszenierte Serie betrachten. Diese „verschiedenen“ Arbeitsweisen habe ich bis heute in den nachfolgenden Arbeiten beibehalten.

Friedhelm Denkeler gehörte während der Werkstatt-Zeit nebst anderen … zu den Protagonisten eines subjektiven photographischen Ansatzes. Das verdient insofern Beachtung, als die Werkstatt gegen Ende der 1970er Jahre noch ganz unter dem Einfluss des Dokumentarismus stand. Dieser wurde an der Werkstatt – und nicht nur dort – in dem Sinn verstanden, als hätten sich die Dinge selbst aufgenommen … Mit dem vermehrt seriellen Charakter der Arbeiten verlor das gut gelungene Einzelbild zugunsten der schlüssigen Serie an Gewicht. [Der Fotohistoriker Enno Kaufhold in der Photo-News, Oktober 1991]

Die Serie Møns Klint mit 16 Photographien war vom 24. Oktober bis 25. November 1983 in der Werkstatt für Photographie im Rahmen der Ausstellung »Arbeiten 83« mit zehn Teilnehmern zu sehen. Alle Aufnahmen sind im gleichnamigen Katalog abgebildet. Am 9. Mai 1985 wurde das Portfolio Møns Klint vom Landesmuseum Berlinische Galerie unter dem damaligen Leiter der Photographischen Sammlung Janos Frecot erworben. Elf Jahre später (1996) waren zehn Bilder im Martin-Gropius-Bau in der Ausstellung »Noch nie gezeigt – Aktuelle Positionen aus der Sammlung der Berlinischen Galerie« zu sehen.

Møns Klint, 1983, 30×45 cm, Fotopapier im Passepartout 50×60 cm. Die Aufnahmen entstanden 1983 auf der Insel Møn in Dänemark. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 68 Seiten im Format 45×30 cm erschienen (2015). Die gesamte Serie besteht aus 58 Photographien.

16 Photos aus der Serie "Møns Klint", Fotos © Friedhelm Denkeler 1983
16 Photographien aus der Serie Møns Klint, © Friedhelm Denkeler 1983