
Melancholische und magische Momente des Lebens
Mich interessiert der Rand der Welt, nicht die Mitte. Das Nichtaustauschbare ist für mich von Belang. Wenn etwas nicht ganz stimmt in den Gesichtern oder Landschaften. Weiterlesen

Kleider machen Leute – und manchmal auch Kunst
Visions & Fashion – Bilder der Mode 1980 bis 2010 im Kulturforum am Potsdamer Platz in Berlin. Weiterlesen

Das Unvollkommene am Perfekten
Für Newton (1920 – 2004) waren die Sofortbilder mit handschriftlichen Ergänzungen eher Skizzen und Schnappschüsse aus seinen Mode-Shootings und dienten der Überprüfung der Bildkomposition und der konkreten Lichtverhältnisse. Weiterlesen

Was ist Mode?
»Mode ist, was man selber trägt. Was unmodern ist, tragen die anderen«, Foto © Friedhelm Denkeler 2010. Weiterlesen

André Kertész – Retrospektive im Martin-Gropius-Bau
Meine Fotografie ist eigentlich ein visuelles Tagebuch. […] Für mich ist die Kamera ein Werkzeug, mit dem ich mein Leben ausdrücke und beschreibe, so wie Dichter oder Schriftsteller, wenn sie die Erfahrungen beschreiben, die sie in ihrem Leben gemacht haben. Es war eine Möglichkeit, die Dinge, die ich entdeckt hatte, zu projizieren. Weiterlesen

Neue Realitäten. FotoGrafik von Warhol bis Havekost
Die Themenausstellung am Kulturforum Potsdamer Platz im Kupferstichkabinett, die 120 Werke von 40 Künstlern präsentiert, widmet sich dem künstlerischen Transfer fotografisch erstellter Bilder in das Medium der Druckgrafik von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart. Weiterlesen

Helmut Newton – Polaroids …
Anhand von über 300 Fotografien wird erstmals ein repräsentativer Überblick über Newtons legendäre Polaroids gezeigt. Seit den 1970er Jahren hatte er diese Technik intensiv genutzt, insbesondere während der Shootings für seine Modeaufträge. Weiterlesen

Hauseingang in Olbrichs Welt
Die Ausstellung ist in die fünf Gruppen Anfänge in Wien, Wiener Seccession, Mathildenhöfe in Darmstadt, Bauten in Berlin und Kunsthandwerk eingeteilt, die auch gleichzeitig die einzelnen Stationen von Olbrichs Schaffensperiode aufzeigen. Weiterlesen

Brassaï – Geheime Kunst von Paris in anonymen Graffiti
Drei Löcher in der Wand – Auge, Auge, Mund – mit angedeuteten Haaren, Gesichtskonturen oder nur die Silhouette eines Tieres, einer weiblichen Figur, besitzen eine geradezu archaische Kraft, der Höhlenmalerei verwandt. Weiterlesen

Brassaï – Der Photograph mit den vielen Masken
Die Kuratoren haben Brassaïs Photographien geschickt zwischen die Gemälde und Skulpturen der Sammlung Berggruen eingestreut und verteilt über alle drei Stockwerke gehängt. Weiterlesen

Brassaï – Im Atelier und auf der Straße
Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass man in beiden Häusern Brassaïs Photographien im Zusammenhang mit den Werken anderer zeitgenössischer Künstler sehen kann. Weiterlesen

Die Sonne scheint nicht mehr für John Walker
Im letzten Monat starb im Alter von 67 Jahren John Walker, Gründungsmitglied und Frontmann der legendären Walker Brothers in seinem Haus in Los Angeles. Die Walker Brothers traten 1964 im Hollywood A Go-Go in Los Angeles erstmals gemeinsam auf. Weiterlesen

Undine im Steinhuder Meer
Es soll als sicher gelten, dass die Geschichte des jungfräulichen Wassergeistes Undine am Steinhuder Meer ihren Ursprung hat. Der Verfasser der Erzählung Undine, Friedrich de la Motte Fouqué, war 1796 als Offizier in Bückeburg stationiert. Weiterlesen

BERLIN, Blicke
Es gibt Fotos, die sich in das Gedächtnis einschreiben – gerade weil sie nicht versuchen, etwas zu repräsentieren. Sie zeigen das Lebensgefühl einer bestimmten Zeit in Bildern von Stadträumen, Menschen, Architekturen und Dingen. Weiterlesen

Da kam ein Kater und fraß das Zicklein
1919 schuf Lissitzky ein Heft mit Illustrationen zu dem jüdischen Kinderlied: »Chad Gadya«. Jedes Blatt illustriert einen Vers des Liedes, in dem eine Folge von Zerstörungen ihren unaufhaltsamen Verlauf nimmt. Weiterlesen

Der Michael Kohlhaas-Vorhang des Frank Stella
Der amerikanische Maler Frank Stella und der spanische Ingenieur Santiago Calatrava haben gemeinsam ein Kunstwerk geschaffen, das die Neue Nationalgalerie in Berlin, ein bisschen übersteigert vielleicht, als Weltpremiere vorstellt: The Michael Kohlhaas Curtain Weiterlesen

Vom undurchdringlichen Dschungel zu den Maschinenräumen der Moderne
Die Welt, na ja zumindest Europa, ist zu Gast in Düsseldorf − beim Eurovision Song Contest. Dieser war aber nicht das Ziel meines Kurzbesuches in Düsseldorf, sondern die große Retrospektive von Thomas Struth. Weiterlesen

Du bist Landschaft, Wasser, Wetter und dein Spiegelbild
Roni Horn zeigt mehrmals zwei oder mehrere motivgleiche Bilder, um die Prägung und Veränderung der Motive im Laufe der Zeit darzustellen. Mit diesen Aufnahmen kündigt sie bereits ihr nächstes wichtiges Thema an: Das Wasser. Weiterlesen

Schöne Unklarheiten und Irritationen in Malerei und Photographie
Zu sehen ist eine vielfältige Bilderwelt der Unschärfe, die faszinierend und verführerisch ist. Das ist aber auch das Problem — vielen Werken scheint es nur um die bildnerischen Effekte zu gehen. DER SPIEGEL urteilt in der ihm eigenen kryptischen Art: »Unschärfe als Methode und Unschärfe als Wirkung. Weiterlesen

Gerade Straße oder Umweg, das ist hier die Frage
»Nicht auf der geraden Straße, sondern auf den Umwegen findet man das Leben«, gefunden in Bern, Foto © Friedhelm Denkeler 2010. Weiterlesen

Ich kaufe keine Photos!
Der Kölner Galerist Rudolf Zwirner hat, einer Anekdote nach, Ende der 1970er Jahre dem Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin das Werk Ema (Akt auf einer Treppe) von Gerhard Richter aus dem Jahr 1966 angeboten. Die Antwort soll gewesen sein: Ich kaufe keine Photos. Weiterlesen

Gilbert & George: »Jeder ist sein eigener Freak«
Die vor drei Jahren entstandenen leuchtenden, großformatigen Werke aus der Serie „Jack Freak Pictures“, die an viktorianische Glasmalereien erinnern, sind mit 120 von 150 Arbeiten in der kathedralenartigen Architektur der großen Deichtorhalle vertreten. Weiterlesen

Noch ein Traummann …
Nach der Ausstellung Traummänner und den Traumfrauen der 1970er Jahre, den Twins, folgt jetzt der Bericht über einen weiteren Traummann der 1970er Jahre, Joe Dallesandro, dem eine eigene Ausstellung gewidmet wird. Weiterlesen

Das visuelle Tagebuch der Zwillinge
Wir tragen nicht mehr als Tücher um die Hüften. Freie Kinder sind wir. Gut möglich, dass uns die katholischen Ureinwohner hier gleich steinigen werden. Aber Furcht liegt uns fern, von nun an wird uns nichts Schlimmes mehr passieren.
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