Advent, Advent, …

Von Friedhelm Denkeler,

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür!

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt", Foto © Friedhelm Denkeler 1962
»Advent, Advent, ein Lichtlein brennt«, Foto © Friedhelm Denkeler 1962

Zum Ersten Advent habe ich eine fast sechzig Jahre alte Photographie herausgesucht. Es dürfte sich um eine meiner ältesten Aufnahmen handeln. Sie entstand am Ersten Advent, am 2. Dezember 1962 in Westfalen.

Der Begriff Advent kündete im Römischen Reich den Besuch eines Amtsträgers an, insbesondere den von Königen und Kaisern. Die Christen übernahmen ihn für die Zeit vor der Geburt des Herrn (tempus adventūs Domini). Ursprünglich war die Adventszeit eine Fastenzeit.

Der Adventskranz mit den vier Kerzen ist hingegen eine junge Tradition (seit ca. 1860) und ungefähr seit 1958 gibt es den ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender mit den 24 Türen.

Wunschtraum zu Weihnachten

Von Friedhelm Denkeler,

»Spaziergang im Schnee«, aus dem Portfolio »Neunmal Neukölln«: Kapitel »Der Körnerpark«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980
»Spaziergang im Schnee«, aus dem Portfolio »Neunmal Neukölln«: Kapitel »Der Körnerpark«, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Ein Frohes Fest und ein glückliches neues Jahr 2019wünscht Friedhelm Denkeler

Der Weihnachtsmann auf der Fensterbank … ratlos

Von Friedhelm Denkeler,

"Der Weihnachtsmann auf der Fensterbank … ratlos", Foto © Friedhelm Denkeler 2008
„Der Weihnachtsmann auf der Fensterbank … ratlos“, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Angesichts der Ereignisse in diesem Jahr ist selbst der Weihnachtsmann ratlos: Der Welt geht es nicht so gut – Erdogan, Putin, Trump, Brexit, Aleppo, Nizza und jetzt Berlin. So kann ich nur allen Besuchern meiner Website persönlich alles Gute wünschen.

Friedhelm Denkeler

Die Kraft der Liebe

Von Friedhelm Denkeler,

»The Power of Love« von Frankie Goes to Hollywood

The power of love / A force from above / Cleaning my soul / Flame on burnt desire / Love with tongues of fire / Purge the soul / Make love your goal [aus: Power of Love]

"Tizian: Maria Himmelfahrt", Hochaltar für Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venedig, 1516–1518", Quelle: Wikipedia
„Tizian: Maria Himmelfahrt“, Hochaltar Santa Maria Gloriosa dei Frari, Venedig, 1516–1518″, Quelle: Wikipedia

Anstelle einer Weihnachtsgeschichte habe ich für Heiligabend den Song Power of Love von Frankie goes to Hollywood herausgesucht. Das Lied kenne ich seit dreißig Jahren. Nach dem Erscheinen des Albums Welcome to the Pleasuredome wurde es am 19. November 1984 als Single veröffentlicht.

Eigentlich ist es kein direktes Weihnachtslied, obwohl es sich auf zahlreichen Weihnachts-Samplern befindet; es handelt aber von der Macht der Liebe und die Wörter Engel und Himmel tauchen auf, also passt es auch zu Weihnachten.

Die Nähe zu Weihnachten wird durch die auf dem Cover abgebildete Maria Himmelfahrt von Tizian unterstrichen und natürlich durch das Video, das im Dezember 1984 auf allen Musikkanälen lief. Der Clip zeigt die Geburt Jesu und gibt das zeitgenössische Umfeld in künstlerischer Form wieder.

Die Band Frankie goes to Hollywood mit ihrem Leadsänger Holly Johnson spielte sonst eher härtere Musik, aber wie bei anderen Rockbands auch, machen sie oft auch die schönsten Balladen.

The Power of Love war nach Relax und Two Tribes die dritte Single der britischen Band und der dritte Nummer-eins-Hit der Gruppe in Großbritannien.

Die Band löste sich 1987 auf. Ein Magazin-Cover mit der Headline über Frank Sinatras Aufbruch ins kalifornische Hollywood inspirierte Holly Johnson zum Bandnamen. Frankie Goes to Hollywood: »The Power of Love« 

David Bowie besucht Bing Crosby zu Hause

Von Friedhelm Denkeler,

Der Kleine Trommler – Ein kleines weihnachtliches Märchen

Come they told me / pa-rum-pum-pum-pum / A new-born king to see / pa-rum-pum-pum-pum / Our finest gifts we bring / pa-rum-pum-pum-pum / to lay before the king / pa-rum-pum-pum-pum / so to honour him / pa-rum-pum-pum-pum / when we come.

Es war einmal ein bekannter Sänger namens Bing, der den Weihnachtsabend ganz alleine zu Hause verbrachte. Plötzlich läutete es an der Haustür und David, ein Nachbar, stand vor ihm. Dieser war auf der Suche nach einem Piano, um ein Weihnachtslied zu spielen. Das passte Bing sehr gut. Er wollte gerne eines singen.

"Weihnachtliches Karussell", Foto © Friedhelm Denkeler 2008
Weihnachtliches Karussell, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Sie unterhielten sich über zeitgenössische Songs von John Lennon und über traditionelle Weihnachtslieder wie White Christmas. Dann sah David auf dem Piano den Text zu einem Weihnachtslied liegen, das auch sein sechsjähriger Sohn gerne hörte und sang: Little Drummer Boy. So sangen der  damals 30-jährige David Bowie und und der 74-jährige Bing Crosby im Duett die obrigen Zeilen. Glücklicherweise – so ist es nun einmal im Märchen – war zufällig ein Kameramann zugegen, der diesen historischen Moment im Jahre 1977 aufzeichnete: David Bowie & Bing Crosby: Little Drummer Boy

Das amerikanische Weihnachtslied, das bereits im Jahr 1941 komponiert wurde, ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder seit den Fünfziger Jahren geworden. Es handelt von einem armen Jungen, der nicht das Geld hatte, dem neugeborenen König ein Geschenk mitzubringen. Stattdessen spielte er mit dem Einverständnis der Jungfrau Maria für den Neugeboreren auf der Trommel. Für Bing Crosby wurde Little Drummer Boy neben White Christmas  von Irving Berlin sein erfolgreichster Song.