Übersicht aller Artikel aus der Kategorie: Filmbesprechung

Artikel von 2010 bis 2023 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge

Unter dieser Kategorie diskutiere ich die selbst gesehenen aktuellen Kino-Filme, hin und wieder auch einmal einen Klassiker. Um eventuelle Copyright-Ansprüche zu umgehen, sind in der Regel alle Beiträge mit eigenen Fotos versehen.

"Unknown an der Friedrichstraße", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Liam Neeson und Diane Krüger jagen durch das verschneite Berlin

Letzten Winter brannte es im U-Bahn-Eingang Friedrichstraße und schwarzer Rauch stieg auf. An der Ecke Friedrich-/ Georgenstraße stand Liam Neeson wartend herum. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Bernward Vespers letzte Reise

In bisherigen RAF-Filmen spielte Bernward Vesper, geb. 1938, meistens keine Rolle. In Andres Veiels deutschem Wettbewerbsbeitrag »Wer wenn nicht wir«, einer Vorgeschichte des deutschen Terrorismus, hingegen spielt er die Hauptfigur. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Wie es Victor Kaufmann gelang, den Krieg zu überleben oder: Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Der Österreicher Wolfgang Murnberger hat mit seinem Film »Mein bester Feind« als Welturaufführung im Wettbewerb der Berlinale außer Konkurrenz eine solide Arbeit vorgestellt. Weiterlesen
The Future, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Miranda July hält in »The Future« die Zeit an

In das Leben von Sophie und Jason hält die Panik Einzug: »In fünf Jahren, da sind wir 40. Und 40, das ist fast 50. Was danach kommt, ist nur noch das Kleingeld im Leben«. Sie hatten noch so viel vor: Die Welt retten oder berühmt werden. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

»Margin Call« – Der Tag, an dem die große Finanzkrise an der Wallstreet ausbrach

Gestern Morgen beim Studium des Wirtschaftsteils des Tagesspiegels dachte ich für einen kurzen Moment, hier fehlt doch eine Meldung über die Wirtschaftskrise. Der am Abend zuvor gesehene Berlinale-Film im Wettbewerb »Margin Call« von JC Chandor hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Weiterlesen
Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2011: »True Grit« von den Coen-Brüdern

Der erste Western, den ich seit ewigen Zeiten im Kino gesehen habe, war der Eröffnungsfilm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin »True Grit« von Ehtan und Joel Coen. Wann lief überhaupt das letzte Mal ein Western im Kino? Das muss Jagdgründe her sein. Weiterlesen
»Selbst mit roten Lippen«, Delphi-Film-Palast, Berlin, Film: »Black Swan« mit Natalie Portman, Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der schwarze Schwan und der (un)perfekte Horror

Das Drama zwischen dem weißen und dem schwarzen Schwan, zwischen Gut und Böse müsste hauptsächlich im Kopf stattfinden. Stattdessen hat Regisseur Darren Aronofsky der langsam in den Wahn tanzenden Ballerina einen unnötigen, sehr realistischen Horror ins Drehbuch geschrieben. Weiterlesen
"Delphi Filmpalast mit 'Drei' von Tom Tykwer", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Es gibt sie noch – die guten deutschen (Liebes-)Filme

Nach dem eher enttäuschenden Donnersmarck-Film »The Tourist« (siehe meinen Artikel) war ich sehr gespannt, wie der deutsche Filmemacher Tom Tykwer (Lola rennt 1998, Das Parfüm 2006, The International 2009) seinen neuen Film DREI umgesetzt hat. Weiterlesen
Markusplatz» (Venezia ’79 la Fotografia«), aus dem Portfolio »Bilder einer Ausstellung – Versuch einer Rekonstruktion«, 1980, Foto © Friedhelm Denkeler 1979

Venezianisches Finale von Donnersmarck

Welchen Film habe ich gestern Abend bloß gesehen? Einen Agententhriller, einen Reisefilm, eine Liebesgeschichte, eine  Mafia-Story, einen Krimi, eine Gauner-Komödie oder einen Hollywood-Schinken? Oder war mein Kinobesuch Zeitverschwendung? Weiterlesen
"Elli Meinert", ca. 19xxx, © Friedhelm Denkeler

»John, die Brille!« oder: »Leben im Nirgendwo viele Genies?«

Zum 30. Todestag von John Lennon erinnert ein, im positiven Sinne, ruhiger und unspektakulärer Film an die Kinder- und Jugendjahre Lennons im Liverpool der späten Fünfziger. Weiterlesen
"Ein Bücherturm mit Tilt Shift", Foto © Friedhelm Denkeler 2006

Ist Berlin nur eine große Modellbahnanlage?

Der Kurzfilm Little Big Berlin von Pilpop, hinter dem Pseudonym steckt der Berliner Phillip Beuter, ist zur Zeit der Renner im Internet. Also, dann mache ich dafür auch noch ein bisschen Werbung. Der achtminütige Film nutzt die Tilt Shift-Technik zur gefühlvollen Inszenierung der Stadt. Weiterlesen

Von der Extraction zur Inception

Wir laufen durch Paris und plötzlich klappen Häuser, Straßen und Parks hoch. Die Stadt faltet sich zu einem endlosen Band. Das haben wir vielleicht auf Bildern von M. C. Escher oder in unseren Träumen gesehen – und jetzt in Christopher Nolens Heist-Movie »Inception«. Weiterlesen
Fotos © Friedhelm Denkeler 2010

Born To Be Wild

Neben den beiden Filmen Blow Up aus dem Jahr 1966 und Zabriskie Point von 1970, beide von Michelangelo Antonioni, ist insbesondere Easy Rider der Kultfilm, der für mich das Lebensgefühl der späten 1960er Jahre beschreibt. Weiterlesen