Suchergebnisse Kategorie: Siebzig Jahre – Siebzig Songs

Hier finden Sie Beiträge zu Songs und ihren Interpreten aus 70 Jahren Rock- und Pop-Geschichte 1946 bis 2016. Alle im Text erwähnten Songs sind als Video oder Audio auf den bekannten Musik-Portalen wie YouTube, Vimeo, etc. zu finden. Jeder Artikel ist ein Auszug aus meinem geplanten Künstlerbuch »Siebzig Jahre – Siebzig Songs«.

Der Dicke und die kreolischen Girls

Von Friedhelm Denkeler,

1949 – Fats Domino: »The Fat Man«. Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt …

Fats Domino wurde von einem Trompeter des Duke Ellington-Orchesters in einem Club in New Orleans entdeckt, der ihm seine erste Plattenaufnahme »The Fat Man« verschaffte. Der Song entwickelte sich mit den Jahren zu einem ersten Millionenseller im Rhythm & Blues. Der Titel war selbstironisch zu verstehen, denn der Dicke brachte schon damals ein erhebliches Übergewicht auf die Bühne. Es war der Beginn einer mehr als zehnjährigen Plattenkarriere und eine der Gründungssingles des Rock’n’Roll. Weitere Songs von ihm sind zu benennen: Blueberry Hill, I’m Walkin’, Aint That A Shame, Walking to New Orleans, My Girl Josephine und Jambalaya (on the Bayou).

Domino, der sein Klavier im Boogie-Stil spielte, gehörte mit Little Richard und Chuck Berry zu den einflussreichsten Musikern der Frühphase des Rock’n’Roll. Er hat eine lange Liste von Musikern geprägt. Der Song »Lady Madonna« von den Beatles war eine Hommage an das Klavierspiel Dominos. Der fühlte sich so geehrt, dass er es gleich in sein Repertoire aufnahm.

1949 – Fats Domino: »The Fat Man«, Fotos & Collage © Friedhelm Denkeler
1949 – Fats Domino: »The Fat Man«, Fotos & Collage © Friedhelm Denkeler

Antoine ›Fats‹ Domino Jr. wurde 1928 als eines von acht Geschwistern geboren. Die Domino-Familie hatte einen französisch-kreolischen Hintergrund; das erklärt auch die Zeile »Watchin‘ all these creole gals« in »The Fat Man«.

1986 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen; 2003 in die Blues Hall of Fame. Der Rolling Stone nahm ihn in seine Liste der 100 größten Künstler aller Zeiten auf. Außerdem verlieh ihm US-Präsident Bill Clinton 1998 die National Medal of Arts, die bedeutendste Künstlerauszeichnung, die der amerikanische Kongress verleiht. Für sein Lebenswerk wurde er mit einem Grammy ausgezeichnet. Domino starb im Alter von 89 Jahren in seinem Haus in seiner Heimatstadt New Orleans.

Als Kontrastprogramm zu Fats Domino erinnere ich mich für das Jahr 1949 an den Song »Capri Fischer« von Rudi Schuricke. Der deutsche Komponist Gerhard Winkler schrieb das Lied bereits 1943; der Text stammt von Ralph Maria Siegel, dem Vater des Komponisten Ralph Siegel. Rudi Schuricke sang das Lied 1943 bei Polydor auf Schallplatte ein. Kurz danach wurde die Wiedergabe des Stücks im Rundfunk verboten, da die US-Armee 1943 bereits auf Capri gelandet war. So richtig bekannt wurde das Lied erst mit den Wirtschaftswunder-Jahren.

Das Lied steht exemplarisch für die deutsche Italiensehnsucht. Viele Westdeutsche konnten nach dem Krieg erstmals Urlaub am Mittelmeer machen. Das Lied beginnt mit dem Bild der bei Capri im Meer versinkenden Sonne; auf einer Insel, die als das exotische Paradies auf Erden erscheint. Schlager wie dieser, während des Krieges geschrieben, versuchten dem entbehrungsreichen Leben, Ausblick auf eine angenehme Zukunft entgegen zu setzen. Spätere deutsche Schlager griffen das Sehnsuchtsmotiv gerne wieder auf und ein eigenes Genre entstand. Das ursprüngliche Lied aber wurde ein Evergreen und gehört bis heute zum festen Repertoire vieler Künstler.

»Fats Domino im Jahr 1962», Quelle: Wikipedia

Songtext – Fats Domino: »The Fat Man«

They call, they call me the fat man
‚Cause I weight two hundred pounds
All the girls they love me
‚Cause I know my way around

I was standin‘, I was standin‘ on the corner
Of Rampart and Canal
I was watchin‘, watchin‘
Watchin‘ all these creole gals

Wah wah wah, wah wah
Wah wah waah, wah wah wah
Wah wah waah, wah wah wah
Wah wah wah
Wah waah wah

I’m goin‘, I’m goin‘ goin‘ away
And I’m goin‘, goin‘ to stay
‚Cause women and a bad life
They’re carrying this soul away

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Ein Leben durch die rosarote Brille

Von Friedhelm Denkeler,

1948 – Edith Piaf: »La Vie En Rose«. Der 1,50 Meter große Spatz von Paris wurde nur 47 Jahre alt, aber weltberühmt.

Edith Piaf (*1915, †1963) hat in der Anfangszeit ihrer Karriere ausschließlich Fremd-Kompositionen gesungen. Mitte der 1940er Jahre kam sie auf die Idee, selbst ein Lied zu schreiben; ihre Pianistin und Arrangeurin und andere Kollegen reagierten skeptisch. Piafs Freundin und später das Live-Publikum waren von »La Vie En Rose« aber überzeugt. Der Text beschreibt die klischeehafte Verherrlichung der Gefühle einer verliebten Person durch ihre rosarote Brille. 1948 erschien die Single »La Vie En Rose« in Frankreich und ein Siegeszug um die ganze Welt begann.

Das Chanson wurde in mindestens zwölf Sprachen übersetzt. Insgesamt gab es allein 28 Versionen auf Deutsch, darunter von Lale Andersen, Nana Mouskouri und Marlene Dietrich. In über 32 Kinofilmen wird der Titel verwendet, so in Oliver Stones »Natural Born Killers« oder in Spielbergs »Soldat James Ryan«. 1977 erfand eine andere Diva den Song noch einmal neu: Grace Jones spielte eine Disco-Version ein und 2018 versuchte sich Lady Gaga an dem Titel. 2007 wurde der Film »La vie en rose« mit Marion Cotillard als Piaf auf den Filmfestspielen Berlin gezeigt.

1948 – Edith Piaf: »La Vie En Rose«, Fotos & Collage © Friedhelm Denkeler
1948 – Edith Piaf: »La Vie En Rose«, Fotos & Collage © Friedhelm Denkeler

Millionen von Menschen lagen Piaf zu Füßen, freuten sich, wenn sie glücklich war und bangten mit ihr wenn das Schicksal wieder einmal zuschlug. Vom Alkohol kam sie schließlich los, aber das viele Morphium verkraftete ihr Körper wohl nicht. Das Chanson »Non, Je Ne Regrette Rien« war ihr Lebensmotto: Nein, ich bereue nichts.    

Piaf nahm neben den oben erwähnten, über 200 Songs auf Schallplatte auf. In Deutschland war ihr bekanntestes, das 1959 entstandene Stück »Milord«, das von ihrem Freund Georges Moustaki getextet wurde. »Hinter dieser Stirn eines Bonapartes und unter dieser äußerlich so zerbrechlichen Hülle verbirgt sich ein Wunder. Eine gewaltige Stimme und eine emotionale Kraft, die weiter wirken, wenn sie nicht mehr unter den Lebenden weilt«, diese Worte hat Jean Cocteau noch zu Lebzeiten über Edith Piaf verfasst.

Single Edith Piaf »La Vie en rose«, 1948, Foto © Friedhelm Denkeler
Single Edith Piaf »La Vie en rose«, 1948, Foto © Friedhelm Denkeler

1948 – Edith Piaf: »La Vie En Rose«

Des yeux qui font baisser les miens,
Un rire qui se perd sur sa bouche,
Voilà le portrait sans retouche
De l’homme auquel j’appartiens

Quand il me prend dans ses bras
Il me parle tout bas,
Je vois la vie en rose.

Il me dit des mots d’amour,
Des mots de tous les jours,
Et ça me fait quelque chose.

Il est entré dans mon cœur
Une part de bonheur
Dont je connais la cause.

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»Near You« von Francis Craig – Der Nummer-eins-Hit 1947

Von Friedhelm Denkeler,

1947 – T-Bone Walker: »Bobby Sox Blues«. T-Bone Walker – der Pionier des Jump und des Electric Blues.

Die Melodie eines Songs ist mir aus der Kindheit immer mal wieder in Erinnerung gekommen; ich konnte sie aber nie zuordnen. Nun hat es geklappt! In der amerikanischen Hitparade »The Billboard« vom Oktober 1947 bin ich fündig geworden. Der Song »Near You« von Francis Craig and his Orchester stand hier auf Platz 1 und war 1947 die meistverkaufte Platte in den USA. 17 Wochen hintereinander stand er auf dem ersten Platz und gehört seitdem zum Standard der US-Popmusik. Demnach dürfte er Ende der 40er/ Anfang der 50er Jahre auch in Deutschland im Radio zu hören gewesen sein.

In dem Song geht es um nichts anderes, als den Rest des Lebens in unmittelbarer Nähe der Geliebten zu verbringen – und das in verschiedenen Variationen. Auf der A-Seite der Single war allerdings Craigs Erkennungsmelodie »Red Rose« zu hören; die Radiostationen spielten aber auf Wunsch der jugendlichen Hörer hauptsächlich die B-Seite mit «Near You«. Im ersten Teil des Songs spielt Craig die Melodie auf dem Klavier, erst im Mittelteil singt der blinde Bob Lamm, der Trompeter der Band, das Stück »Near You« und zum Schluss gibt es wieder das Klaviersolo von Craig aus dem ersten Teil.

Eigentlich sollte diese Single Francis Craigs (*1900, †1966) Abschiedsgeschenk an die Fans werden, denn er spielte mit seiner Bigband 21 Jahre als Hausband in einem Hotel in Nashville. Ihre Auftritte wurden landesweit vom Radiosender NBC übertragen. Nach dem sagenhaften Erfolg ging Craigs Karriere noch weiter. Das verdiente Geld investierte er in das erste Schallplatten-Presswerk in Nashville. Neben dem Nummer-eins-Hit war dies die Grundlage für den Aufstieg Nashvilles zur Musikmetropole.

Das Billboard-Magazin ist das bedeutendste Fach- und Branchenblatt für Musik und Entertainment in den USA. Es ermittelt und veröffentlicht die offiziellen Verkaufscharts für Singles (The Billboard Hot 100) und Musik-Alben (The Billboard 200), sowie diverse andere Hitlisten. Die erste Hitparade erschien im Blatt 1936. Heute werden die Platzierungen in einem komplizierten Verfahren ermittelt, welches CD-Verkäufe, bezahlte Downloads und Abspielungen im Radio und TV berücksichtigt (siehe kleines Dreier-Bild)

1947 – T-Bone Walker: »Bobby Sox Blues«, Foto & Collage © Friedhelm Denkeler
1947 – T-Bone Walker: »Bobby Sox Blues«, Foto & Collage © Friedhelm Denkeler

Meine heimliche Nr. 1 für 1947 ist eher der »Bobby Sox Blues« von T-Bone Walker (*28.05.1910 , †16.03.1975), der als einflussreicher Pionier im Bereich des Jump/Electric Blues gilt. Hier sprach man noch nicht von Rock-Musik, sondern es ist ein Stück aus den Anfängen des Blues, ein überaus gemütlicher und ausgefallener Song. Walker trat als Sänger, Gitarrist und Songwriter auf. Außergewöhnlich waren seine artistischen Bühneneinlagen; er spielte Gitarre auf den Knien und hinter seinem Rücken und Jahre vor Jimi Hendrix auch mit den Zähnen.

Trotz seiner Erfolge konnte Walker zu dieser Zeit nie das Teenager-Publikum erreichen, wie beispielsweise Chuck Berry oder Fats Domino. In Deutschland wurde Aaron Thibeaux ›T-Bone‹ Walker bekannt, als er in den 1960er Jahren auf den vom Konzertveranstalter Horst Lippmann organisierten »American Folk Blues Festivals« auftrat. 2003 wurde er von der »Rolling Stone» auf Platz 47 der Liste der »100 größten Gitarristen aller Zeiten« geführt. 1980 wurde er posthum in die »Blues Hall of Fame« und 1987 in die »Rock and Roll Hall of Fame« aufgenommen.

Songtext – T-Bone Walker: »Bobby Sox Blues«

Bobby Sox, baby, I’ve got to let you go
Bobby Sox, baby, I’ve got to let you go
You’ve got a head full of nothin‘
But stage, screen and radio
You chase autographs every night
You write fan mail through the day
You keep your great big head in the scrapbook
Yes, and you throw the cookbook away

Songtext – Francis Craig: »Near You«

There’s just one place for me, near you
It’s like heaven to be, near you
Times when we’re apart
I can’t face my heart
Say you’ll never stray
More than just two lips away

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Zweitausend Meilen auf der Route Sixty-Six

Von Friedhelm Denkeler,

1946 – Nat King Cole: »(Get Your Kicks On) Route 66«. Der Jump-Blues-Song »Caldonia« von Louis Jordan.

Mein Rock-Archiv beginnt im Jahr 1946. Es war nicht einfach, aus diesem Jahr einen Song zu finden, denn die Geschichte des Rock ’n‘ Roll und damit der Rockmusik begann erst einige Jahre später. Aber es gibt den Blues, der viele Rockmusiker inspirierte und zu Cover-Versionen animierte. Und welcher Titel ist dazu besser geeignet als »(Get Your Kicks On) Route 66« vom »Nat King Cole Trio« aus dem Jahr 1946 und die Cover-Versionen von Chuck Berry, den Rolling Stones, Depeche Mode und Them. Ich mache daher Zeitsprünge von 1946, über 1961 und 1964 bis in das Jahr 1987.

Hinter jedem guten Song sollte eine Geschichte stehen. Der Komponist von »Route 66« Robert William Troup Jr. hatte die Idee zu diesem Song 1946 auf einer langen Fahrt auf der Route 66 nach Los Angeles, wahrscheinlich in einem amerikanischen Straßenkreuzer. Der ab 1926 gebaute, ursprünglich 4000 Kilometer lange Highway, steht für den amerikanischen Mythos von Freiheit und Abenteuer.

Die Route 66 war eine der ersten durchgehend befestigten Straße von Ost nach West, von Chicago nach Santa Monica. Heute sind nur noch Teilstücke der ›Mother Road‹ vorhanden. Und wo eröffnete 1940 das erste McDonald’s – natürlich an der Route 66 in San Bernardino (Kalifornien). Auch der Film ›Easy Rider‹ spielte 1969 teilweise auf der damals schon legendären Strecke.

Der Rhythm & Blues-Song »Route 66« wurde am 15. März 1946 von Nat ›King‹ Cole aufgenommen und erreichte die US-R&B- und die Pop-Chart. Er wurde zum bekanntesten Song des Nat King Cole Trios. Ich habe ihn, soweit ich mich erinnere, erst 1961 durch Chuck Berry oder 1964 durch die Version von den Rolling Stones kennengelernt (vielleicht war es auch umgekehrt).

1946 – Nat King Cole: »(Get Your Kicks On) Route 66«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler
1946 – Nat King Cole: »(Get Your Kicks On) Route 66«, Fotos/Collage © Friedhelm Denkeler

Charles Edward Anderson ›Chuck‹ Berry (*1926, †2017) kann man als Pionier des Rock ’n‘ Roll betrachten. Er war der Erfinder des Duck-Walk. Seine Version von »Route 66« stammt aus dem Jahr 1961. Vorbilder waren Nat King Cole und Muddy Waters. Mit »Maybellene« hatte er 1955 seinen ersten Hit in den Billboard Charts. Weitere bekannte Hits von Berry sind »Roll Over Beethoven« (1956), »Rock and Roll Music« (1957), »Sweet Little Sixteen« (1958), »Johnny B. Goode« (1958) und »My Ding-a-ling« (1972).

Logo der »Route 66«
Logo der »Route 66«

»Route 66« ist ebenfalls der erste Track auf dem ersten Studio-Album der Rolling Stones (britische Fassung) aus dem Jahr 1964. Im Song werden die folgenden Orte, in denen sich schon einige ›Kicks‹ ergeben würden, erwähnt: St. Louis (Missouri), Joplin (Missouri), Oklahoma City (Oklahoma), Amarillo (Texas), Gallup (New Mexico), Flagstaff (Arizona), Winona (Arizona), Kingman (Arizona), Barstow (Kalifornien) und San Bernardino (Kalifornien).

Die englische Band »Depeche Mode« wurde 1980 gegründet und hat seitdem dreizehn Studioalben aufgenommen und 52 Singles veröffentlicht. Sie wurde eine der erfolgreichsten Synthie-Pop-Bands der Welt und hat nicht nur bei den Metal-Fans Anhänger. Angeblich soll es über hundert Cover-Versionen von »Route 66« geben und damit wird das Lied zum meistgecoverten Roadsong. Zum Schluss möchte ich noch eine Version von Van Morrisson und seiner Band »Them« aus ihrem ersten Album »The Angry Young Them« aus dem Jahr 1965 erwähnen.

Für den Neubeginn Ende der 1940er Jahre steht heute für mich das wundervolle Video aus meinem Geburtsjahr 1946 mit dem Jump Blues Song »Caldonia« von Louis Jordan. Der Jump ist eine schnelle Spielart des Blues, die vor allem in den 1940er-Jahren in den USA populär war. Charakteristisch ist die von den Big Bands übernommene Instrumentierung mit Blechbläsern in einem treibenden Rhythmus.

Songtext – Nat King Cole: »(Get Your Kicks On) Route 66«

Well if you ever plan to motor west
Just take my way it’s the highway that’s the best
Get your kicks on Route 66/ Well it winds from Chicago to L.A.
More than 2000 miles all the way/ Get your kicks on Route 66

Well it goes from St Louis, down to Missouri
Oklahoma city looks oh so pretty
You’ll see Amarillo and Gallup, New Mexico
Flagstaff, Arizona don’t forget Winona
Kingsman, Barstaw, San Bernadino
Would you get hip to this kindly trip/ And take that California trip
Get your kick on Route 66

It goes from St. Louis, down to Missouri
Oklahoma city looks oh so pretty
You’ll see Amarillo and Gallup, New Mexico
Flagstaff, Arizona don’t forget Winona
Kingsman, Barstaw, San Bernadino

Would you get hip to this kindly trip
Take that California trip/ Get your kicks on Route 66
Get your kicks on Route 66
And I’ll meet you on Route 62
Get your kicks on Route 66

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